(openPR) Was haben eine Biografie über den„Bollywood“-Architekten Karl Graf von Spreti, eine wissenschaftliche Arbeit zum Thema „Gewalt im Altertum“ und die japanische Ausgabe des „kleinen, aber absoluten unentbehrlichen Weißwurstknigge“ gemeinsam? Es handelt sich um Bücher, die allesamt im Münchner Herbert Utz Verlag erschienen sind. Drei Werke aus dem bunten Programm des vor 15 Jahren, im Mai 1994, gegründeten und im Univiertel der bayerischen Landeshauptstadt angesiedelten Wissenschaftsverlages.
Verlagschef Herbert Utz – eigentlich diplomierter Raumfahrtingenieur – wollte anfangs zusammen mit zwei Kollegen lediglich ein Forum für Fachbücher aus der Raumfahrt schaffen, „aber dann kam eines zum anderen“, so sagt er, „und inzwischen sind es mehr als 3000 Titel.“
Schwerpunkt des Verlages sind zwar nach wie vor Fachbücher aus den unterschiedlichsten Disziplinen, allerdings ist der technisch-naturwissenschaftliche Bereich mittlerweile zugunsten von Geschichte und Rechtswissenschaft ein wenig in den Hintergrund getreten. Im Auftrag des Stadtarchivs München und der Ludwig-Maximilians-Universität betreut der Verlag die auf bayerische und Münchner Themen spezialisierte Reihe „Miscellanea Bavarica Monacensia“ und die „Beiträge zur Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität“, welche sich unter anderem mit brisanten Themen wie der Degradierung jüdischer Professoren im Dritten Reich beschäftigt.
Damit das 15-jährige Bestehen des Verlags nicht im vielfältigen Tagesgeschäft untergeht, feiert der Herbert Utz Verlag sein Jubiläum am 07. Mai um 19 Uhr in der Max-Emanuel-Brauerei (Adalbertstraße 33). Der Eintritt ist frei, jeder ist herzlich willkommen, solange noch Platz im Saal ist.
Verantwortlich:
Sebastian Groll, Presseabteilung





