(openPR) FIZ Karlsruhe und seine Partner machen Forschungspublikationen aus der Informatik kostenlos zugänglich / Bündelung umfangreicher Bestände aus verschiedenen Quellen unter gemeinsamer Oberfläche / Suchfunktionalitäten und Performance verbessert / Wissenstransfer unterstützt Innovationen
Karlsruhe, April 2009 - Das vor 3 Jahren eröffnete Informatik-Portal io-port.net (www.io-port.net) wird mit einer neuen Datenbankoberfläche und einer Vielzahl neuer Suchfunktionalitäten kostenlos von FIZ Karlsruhe angeboten. FIZ Karlsruhe erstellt die Datenbank in Kooperation mit den Partnern Gesellschaft für Informatik (GI) e.V., Universität Trier, Springer-Verlag GmbH und IEEE Computer Society.
io-port.net ist eine frei zugängliche Datenbank mit mehr als einer Million Forschungspublikationen aus der Informatik. Dokumente aus verschiedenen Quellen stehen in einem einheitlichen Format und dublettenfrei unter einer Oberfläche zum Recherchieren zur Verfügung:
• CompuScience von FIZ Karlsruhe
• DBLP (Digital Bibliography & Library Project) der Universität Trier
• LNI (Lecture Notes in Informatics) und weitere Publikationen der Gesellschaft für Informatik (GI) e.V.
• IEEE Computer Society Digital Library
• LNCS (Lecture Notes in Computer Science) von Springer-Verlag GmbH
• sowie Publikationen weiterer Verlage (u.a. Elsevier GmbH, Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KgaA, Blackwell Verlag GmbH, Oxford University Press, Cambridge University Press, IOS Verlag, World Scientific Publishing Co., Taylor and Francis Group)
Die Datenbank deckt den Zeitraum seit 1931 ab und ist damit auch für die historische Entwicklung der Informatik die umfangreichste Datenquelle. Sie umfasst sowohl bibliographische Metadaten und Links zu elektronisch vorliegenden Volltexten als auch für den überwiegenden Teil der Nachweise Zusammenfassungen der Artikel oder Kurzreferate von Fachwissenschaftlern.
„Das Informatikportal io-port.net macht weltweit publizierte Forschungspublikationen einfach zugänglich. Durch evaluierte und standardisierte Einträge bieten wir Wissenschaftlern einen deutlichen Mehrwert“, so Silke Rehme, Bereichsleiterin Content und Dienstleistungen bei FIZ Karlsruhe. „Auch die Möglichkeit, Referate und Abstracts in die Suche einzubeziehen, gibt es in diesem Umfang bei keinem anderen vergleichbaren Dienst zur Informatik.“
Die neue Suchoberfläche von io-port.net erlaubt sowohl einen intuitiven Zugriff als auch gezieltere Suchen unter Verwendung von Suchfeldern. Komplexe Abfragen der Datenbank können mit einer spezifischen Suchsprache durchgeführt werden. Die differenzierte Aufbereitung der Daten ermöglicht die Einbindung von Open-URL-Funktionalitäten.
„Unser Angebot der kostenlosen Nutzung des Informatikportals richtet sich an Informatiker an Universitäten und Fachgesellschaften ebenso wie an Softwareentwickler in der Wirtschaft“, erklärt Rehme. „Der zielgerichtete, schnelle und effiziente Zugriff auf vorhandenes relevantes Wissen ist notwendige Grundlage für Innovationen in Technik und Wissenschaft.“










