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Breitband-Initiative stellt Infrastrukturatlas online

20.04.200910:05 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Breitband-Initiative stellt Infrastrukturatlas online
Tk-Infrastrukturatlas http://www.atlas.geteilt.de
Tk-Infrastrukturatlas http://www.atlas.geteilt.de

(openPR) Die bundesweite Initiative gegen digitale Spaltung -geteilt.de- hat einen eigenen Infrastrukturatlas online gestellt, in dem Standorte von Festnetz-, TV-Kabel- und Funktechnik verzeichnet sind. Alle Einträge werden samt und sonders durch die Nutzer selbst zusammengetragen. "Auf einen Blick finde ich jetzt beispielsweise Standorte von Vermittlungsstellen oder Mobilfunkmasten. Das hilft, die eigene Versorgungssituation besser einzuschätzen", sagt Bernd Rudolph, einer der Sprecher der Initiative. Aber der Atlas richtet sich auch an Unternehmen. Gerade kleinere Anbieter können durch das Eintragen ihrer Verteiler oder Funkanlagen Nachfrage stimulieren. Mit der Aktion hofft die Interessenvertretung, einen Beitrag zur Verbesserung der Breitbandversorgung leisten zu können.



Denn der Kampf gegen die digitale Spaltung der Gesellschaft kommt nicht recht in Gang. Zwar fehlte es zuletzt nicht an großen Ankündigungen der Bundes- und einiger Landesregierungen. Doch scheinen die Bemühungen weitgehend ins Leere zu laufen. Dafür sprechen die in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag genannten Fakten. Demnach wurden die bereitgestellten Fördermittel durch die Kommunen bisher kaum in Anspruch genommen. Noch nicht einmal genaue und belastbare Zahlen vermag die Regierung zu benennen. Die ihr vorliegenden Daten werden einem Breitbandatlas entnommen, der auf freiwilligen Angaben der Unternehmen basiert und dessen Realitätsgehalt Experten und erst recht Betroffene der Breitbandunterversorgung seit Langem bezweifeln. Bernd Rudolph meint dazu: "Heute kursieren die unterschiedlichsten Werte. Mal ist von zwei Prozent Unterversorgung die Rede, mal von acht, mitunter gar von fünfzehn. Wenn aber keiner die wirklichen Zahlen kennt, kann es auch keine Lösung des Problems geben."

In ihrer im Februar vorgelegten Breitbandstrategie hat die Bundesregierung als einen Schritt die Veröffentlichung eines Infrastrukturatlasses beschlossen. Darin sollen u.a. Verteiler, Kabeltrassen und Funkstandorte verzeichnet werden. Doch das Projekt unterliegt den gleichen Prämissen, wie der genannte Breitbandatlas. Er soll ebenfalls auf freiwilligen Angaben der Unternehmen basieren. Die Bundesregierung hofft auf einen hohen Qualitätsgehalt der Datensammlung und verlässt sich auf Zusagen der Firmen. Aber der Glaube scheint nicht besonders groß zu sein. Dies kann man einer entsprechenden Antwort auf die genannte Kleine Anfrage entnehmen. Demnach werden gesetzliche Regelungen nicht ausgeschlossen, falls Unternehmen ihre Daten nicht wie gewünscht zur Verfügung stellen.

Erfahrungen mit dem Breitbandatlas der Bundesregierung haben Betroffene in der Vergangenheit dazu gebracht, selbst "Atlanten von unten" zu entwickeln, in die Menschen ihren Breitbandbedarf eintragen können. Es existieren eine Reihe dieser Sammlungen, darunter auch der durch die Initiative gegen digitale Spaltung -geteilt.de- unterstützte Atlas www.jetztansnetz.de.

Den darin enthaltenen Gedanken, selbst Daten zu sammeln und öffentlich zu machen, hat die Initiative nun weitergeführt und den Tk-Infrastrukturatlas online gestellt. Die Macher des Tk-Atlas glauben fest an einen Erfolg des Projektes. "Innerhalb von reichlich zwei Wochen haben wir schon mehr als dreihundert Einträge, ohne groß Werbung gemacht zu haben. Für die Qualität der Daten sorgt übrigens die Community, ähnlich wie bei der Wikipedia. Auch wenn letztlich nur der von uns geforderte gesetzlich garantierte Grundversorgungsanspruch (Universaldienst) das Problem nachhaltig lösen kann, liefern wir mit unserem Tk-Atlas einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Lage. Interessenten sind herzlich zum Mitmachen eingeladen", sagt Rudolph und meint abschließend augenzwinkernd: "Auch die Regierung kann gern bei uns einsteigen."

http://www.atlas.geteilt.de
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