(openPR) Wie die Financial Times berichtet musste China das niedrigste Wachstum auf Quartalsbasis seit Erfassung dieser Daten verzeichnen. Im ersten Viertel des Jahres 2009 wuchs die chinesische Wirtschaft lediglich um 6,1 Prozent auf Jahresbasis. Dies ist der niedrigste Wert seit 1992. Im Vorjahreszeitraum lag der entsprechende Wert noch bei 10,6 Prozent. Dennoch schienen die ersten Wirkungen, der Ende vergangenen Jahres eingeleiteten Maßnahmen zur Unterstützung der chinesischen Wirtschaft, erkennbar zu sein. Auch wurden die Analystenerwartungen mit dem erreichten Wert übertroffen.
Die chinesische Wirtschaft ist von besonderer Bedeutung für die Rohstoffmärkte, da im Land erhebliche Nachfrage besteht. Zum Wochenausklang notieren die Rohstoffmärkte am Freitag gegen Mittag überwiegend im Minus. Vor allem die Metall- und Energiemärkte sind hiervon betroffen. Hier besteht eine besonders hohe Abhängigkeit von industrieller Nachfrage.
Kupfer als größter Gewinner der letzten Tage verliert derzeit 1,3 Prozent und notiert bei 4.704,00 USD. Lediglich Zinn liegt mit 11.780,00 USD um 4,2 Prozent über dem Vortageswert.
Bei den Energierohstoffen liegt Brent mit 52,80 USD um 0,4 Prozent niedriger, WTI sogar um 0,7 Prozent (Kursstand: 51,77 USD). Größter Verlierer dieser Gruppe ist Erdgas mit minus 3,1 Prozent.
Bei den Edelmetallen kann ausschließlich Palladium mit 0,3 Prozent einen kleinen Gewinn verzeichnen.
Die Soft-Commodities weisen ein gemischtes Bild auf. Als größter Gewinner ist auf Orangensaft hinzuweisen (3,8 Prozent).






