(openPR) Wohlbefinden
Den Angstschweiß auf der Stirn vor einer Prüfung oder die schwitzigen Hände beim Bewerbungsgespräch kennt wohl jeder - und mag sich lieber nicht vorstellen, wie sich das als Dauerzustand anfühlen würde. Für fünf Millionen Deutsche ist dieser Albtraum Realität: Schweißtropfen rinnen in Kleider und Socken, ständig leiden sie unter feuchten Händen. Hyperhidrosis (von griechisch: hyper = zuviel, hidros = Wasser) nennen die Mediziner dieses Phänomen, das jeden treffen kann - sei es durch Angst oder Aufregung, Erkrankungen wie Blutzuckerschwankungen bei Diabetes oder weil man eine genetische Veranlagung dazu hat. Wenn Deos nichts mehr nützen und die Furcht vor dem nächsten Händedruck übermächtig wird, helfen so genannte Iontophorese-Geräte, wie sie beispielsweise die Firma Dr. Hönle (Infos unter www.idromed.de) herstellt: Hände oder Füße werden in zwei Wasserbecken getaucht, zwischen denen Elektroden eine geringe Spannung aufbauen. Ein Gleichstrom von 15 bis 20 Milli-Ampere, der auf angenehm prickelnde Weise durch den Körper geleitet wird, reicht aus, um den Informationsfluss zwischen Nerven und Schweißdrüsen langsamer fließen zu lassen. Stellt der Arzt nach einigen Behandlungen fest, dass die Schweißdrüsen ihre Produktion gedrosselt haben, kann er das Gerät verschreiben - und die Krankenkasse übernimmt 95 Prozent der Kosten.









