(openPR) Sanfter, medizinisch verordneter Strom gegen den Schweiß
(djd). Ein feuchter Händedruck macht einen denkbar schlechten Eindruck bei demjenigen, der ihn bekommt. Und genau da fängt für viele Menschen das Problem an: Sie schwitzen zuviel, leiden unter der so genannten Hyperhidrose (griechisch hyper = zuviel, hidros = Wasser), die langsam zur Volkskrankheit wird. Normalerweise wirkt Schwitzen wie ein Kühlsystem für den Körper. Schweiß, der auf der Haut verdunstet, entzieht dem Organismus überschüssige Wärme. Mehr Schwitzen bedeutet deshalb nicht bessere Kühlung. Wenn Angst oder Aufregung die zahlreichen Schweißdrüsen an Händen, Füßen oder unter den Achseln aktivieren, wird die Blutversorgung von den äußeren Hautschichten ins Körperinnere verlagert. Die Folge: Die Haut wird bleich, ist schlechter durchblutet - und streng riechende Tropfen rinnen an der kalten Haut herab, ohne zu verdunsten. Ein Albtraum für alle, die im Job vielen die Hand schütteln müssen wie Banker oder die wie Friseure auf ihrer Hände Arbeit angewiesen sind. Wenn das Deo nichts mehr nützt, hilft ein sanfter, medizinisch verordneter Strom die Aktivität der Schweißdrüsen zu bremsen: Bei Iontophorese-Geräten, wie sie zum Beispiel von Dr. Hönle (Infos unter www.idromed.de) hergestellt werden, taucht man Hände oder Füße in zwei Wasserwannen, zwischen denen Elektroden eine geringe Spannung aufbauen. Ein Strom von 15 bis 20 Milli-Ampere, der auf diese angenehm prickelnde Weise durch den Körper geleitet wird, reicht aus, um den Informationsfluss zwischen Nerven und Drüsen langsamer fließen zu lassen - die Schweißproduktion wird nach einigen Behandlungen gedrosselt. So können die bis zu zehn Prozent der Bevölkerung, die sich wünschen, weniger zu schwitzen, ihr Leiden mit ärztlicher Unterstützung dauerhaft und ohne Nebenwirkungen in den Griff bekommen: Hat der Hautarzt festgestellt, dass das Iontophorese-Gerät wirkt und keine anderen Krankheiten für das übermäßige Schwitzen verantwortlich sind, kann er es verordnen und die Krankenkasse übernimmt 98 Prozent der Kosten.







