(openPR) Nach ausgiebigen Überlegungen und Diskussionen im Ausschuss für Jugendarbeit und Sicherheit entschied sich der Betreiber von loopilino.de, vor allem kostenpflichtige Inhalte aus den Suchergebnissen der Kindersuchmaschine zu entfernen.
Eltern ans Netz, als Betreiber von Loopilino, vertritt dabei eine eindeutige Aussage: „Loopilino ist eine werbefreie Kindersuchmaschine. Unser Anliegen ist es, sowohl Kindern als auch Eltern eine größtmögliche Sicherheit zu bieten. Dabei geht es uns einerseits darum, kindgerechte Inhalte durch die Suchmaschine aufzulisten. Andererseits ist es uns ein großes Anliegen, dass Kinder auch keinen Zugriff auf kostenpflichtige Angebote haben, wenn sie Loopilino nutzen.“
Ausschuss und Vorstand von Eltern ans Netz rangen dabei um eine einheitliche Vorgehensweise. Unstrittig war sehr schnell, dass Angebote, welche sich zwar an Kinder richten, aber Shops, Mitgliedschaften oder Abonnements anbieten, umgehend wieder aus der Kindersuchmaschine entfernt werden. Wesentlich komplizierter war der Umgang mit vermeintlich kostenlosen Angeboten.
Derzeit ist es ein beliebtes Modell von Anbietern, kostenlose Webseiten mit Spiel und Spaß ins Netz zu stellen und von dort auf eigene kostenpflichtige Webseiten zu verlinken. So übergab die Überprüfung mehrerer Kinderwebseiten von großen Medienkonzernen, dass diese zweifelsfrei kindgerechte und kostenlose Angebote zur Verfügung stellten. Leider wurde von diesen Angeboten direkt auf weitere Kinder-Seiten des gleichen Konzernes verlinkt, welche Lernspiele und andere Inhalte anbieten und vermarkten. Um diese zu nutzen, muss eine kostenpflichtige Clubmitgliedschaft abgeschlossen werden.
Der Ausschuss für Jugendarbeit und Sicherheit von Eltern ans Netz: „Uns erinnern diese Praktiken oft an die Süßigkeiten an Kassen von Einkaufscentern. Und natürlich reagieren Kinder auf diese Angebote, die gezielt für sie entwickelt wurden. Im Internet werden ähnliche Tricks mit ähnlichen Ergebnissen angewendet. Ziel ist in beiden Fällen einzig und allein die Geldbörse der Eltern.“
Der Vorstand von Eltern ans Netz: „Wir bedauern dabei sehr, dass auch die Webseiten eines werbefreien Kindersenders des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wieder aus der Kindersuchmaschine entfernt werden mussten. Hintergrund war hier vor allem der integrierte Shop. Wir werden aber konsequent unseren eigenen Anspruch weiter verfolgen, eine kinderfreundliche, werbefreie und nicht kommerzielle Kindersuchmaschine zu betreiben. www.loopilino.de wird daher auch nicht vermeintlich kostenfreie Angebote unterstützen, welche offensichtlich nur als Türöffner für eindeutig kommerzielle Zwecke dienen.“
Dennoch sind sich der Betreiber der Kindersuchmaschine und die Partner von Eltern ans Netz einig, dass es durchaus kostenpflichtige Angebote gibt, welche kindgerechte Inhalte zur Verfügung stellen. Da die Entscheidung über die Nutzung dieser Angebote aber allein Erwachsenen vorbehalten ist, sind weitere Projekte in Arbeit, welche sich genau dieser Angebote annehmen. So wird es voraussichtlich in den nächsten Wochen eine spezielle Suchmaschine für Eltern und Pädagogen geben, bei der sich diese Anbieter dann gern aktiv beteiligen können.







