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Erste Stromversorger senken ab April die Preise

27.03.200912:22 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Erste Stromversorger senken ab April die Preise

(openPR) Preissenkungen bei 8 Grundversorgern zwischen 1,2 Prozent und 10,3 Prozent angekündigt – über 50 Unternehmen planen Preiserhöhungen

- Argument der Beschaffungskosten wird sowohl bei Preiserhöhungen als auch bei Preissenkungen ins Feld geführt



Berlin, 27. März 2009 – Die Strompreise an der Leipziger Energiebörse befinden sich seit Mitte 2008 im Sinkflug. Nach Recherchen des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de kann nun auch erstmals ein Teil der Endkunden von den gesunkenen Beschaffungskosten der Versorger profitieren. So planen 8 regionale Stromversorger ab April, ihre Preise zwischen 1,2 Prozent und 10,3 Prozent zu senken.

Bei den Stadtwerken Schleswig und Wedel in Schleswig Holstein, den Stadtwerken Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern und den Stadtwerken Uelzen in Niedersachsen werden die Tarife zwischen 2 Prozent und 3,6 Prozent günstiger. Die Stadtwerke Krefeld in Nordrhein-Westfalen sowie die Stadtwerke in Bremen und Bremerhaven reduzieren ihre Preise für einzelne Produkte zwischen 1,2 Prozent und 2,3 Prozent. In Heidelberg kommt es bei den lokalen Stadtwerken zur Einführung eines neuen Tarifs, welcher rund 10,3 Prozent unter dem bisher günstigsten Angebot liegt.

Karte: Strompreise in Deutschland im Frühjahr 2009
(http://aserv.toptarif.de/html-banner/downloads/strompreise_deutschland_04_09.jpg)

Ein Musterhaushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4.000 kWh wird durch die angekündigten Senkungen um durchschnittlich 31 Euro entlastet. „Den Preissenkungen stehen aber über 50 Versorger gegenüber, die ihre Tarife ab April um rund 7,5 Prozent verteuern“, macht Tarifexperte Thorsten Bohg von toptarif.de deutlich. „Für diese Differenzen in der Tarifgestaltung der Versorger können hauptsächlich drei Faktoren – die Beschaffungskosten, das allgemeine Preisgefüge und der zunehmende Wettbewerb am Strommarkt – verantwortlich gemacht werden.“

Unterschiedliche Weitergabe von Beschaffungskosten

Angesichts sinkender Einkaufspreise an der Strombörse begründen die Energieversorger ihre Erhöhungen vordergründig mit langfristigen Bezugsverträgen. So erklärt unter anderem das zweitgrößte deutsche Energieunternehmen RWE, welches seine Strompreise zum April um rund 7 Prozent erhöht, dass seine Regionalversorger den Strom für 2009 zu einem Zeitpunkt gekauft hätten, als die Bezugspreise noch wesentlich höher lagen. Diese hohen Einkaufspreise, zu denen sich auch zahlreiche weitere Unternehmen eingedeckt hatten, sind seit Beginn des Jahres von rund 80 Prozent aller Grundversorger in Deutschland an die Kunden weitergegeben worden. Anders die Stadtwerke Uelzen: Hier sinken bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr die Strompreise mit dem Verweis darauf, die stark gesunkenen Börsen- und Marktpreise der letzten Monate sehr schnell an die Kunden weitergeben zu können. „Da das Gros der Energiekonzerne für 2009 aber mit langfristen Bezugsverträgen aus dem letzten Jahr argumentiert, können die meisten Endkunden erst 2010 mit der Möglichkeit spürbar sinkender Strompreise rechnen“, so Bohg.

Allgemeines Preisgefüge bietet Spielräume

Bei der Preisgestaltung haben fast alle Stromversorger, die ab April ihre Tarife senken, einen Spielraum nach unten. In vielen Fällen sind sie teurer als der deutschlandweite Durchschnitt der Grundversorger. Bis auf die Stadtwerke Neubrandenburg gehört trotz sinkender Preise keines der Unternehmen zu den 100 günstigsten Stromversorgern in Deutschland.

Positionierung im Wettbewerb

Viele lokale Stromversorger reagieren auf den zunehmenden Wettbewerb in ihrer Region mit neuen Tarifmodellen und versuchen mit ähnlichen Aktionen und Boni wie die überregionalen Wettbewerber, ihre Kunden längerfristig an sich zu binden. So ist beispielsweise der ab April gültige „FoXeco2010“-Tarif der Heidelberger Stadtwerke rund 10 Prozent günstiger als die bisherigen Angebote des Unternehmens. Allerdings besitzt der Tarif eine sehr lange Vertragslaufzeit bis Ende 2010 und ist limitiert auf 20 Millionen kWh, wodurch nur etwa 5.000 Haushalte dieses Angebot wahrnehmen können.

„Da auch in diesem Jahr nicht mehr mit flächendeckend fallenden Strompreisen zu rechnen ist, sollten Verbraucher jetzt aktiv die Möglichkeit des Anbieterwechsels nutzen“, weist Bohg hin. „Noch nie war die Wettbewerbsdichte am Strommarkt so hoch wie heute und noch nie konnten Verbraucher so hohe Einsparpotentiale erzielen.“ So lassen sich durch einen einfachen Anbieterwechsel die Stromkosten in vielen Regionen um bis zu 400 Euro reduzieren.

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/strom) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 499 können sich Verbraucher schnell und unkompliziert über Alternativen in ihrer Region informieren und kostenlos zu einem günstigeren Stromanbieter wechseln.

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