(openPR) Das Geschäftsjahr 2008 beendete die inhabergeführte Einkaufsberatung Inverto mit rund 23,1 Millionen Euro Umsatz und setzte den Wachstumskurs fort. Der Umsatz verteilte sich mit 20,1 Millionen Euro auf Deutschland, drei Millionen Euro trug das Auslandsgeschäft bei. Inverto beschäftigte im Jahresdurchschnitt rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 22 davon an den ausländischen Standorten. Neue Kunden unter anderem aus Handel, Investitionsgüterindustrie und Pharma sowie die Tätigkeit für die Portfolio-Unternehmen von Private Equity Investoren prägten die Geschäftsentwicklung. Die Verknüpfung von Strategieberatung, Umsetzungsorientierung und eigener Sourcing Technologie sieht Inverto als Motor ihres Unternehmenserfolgs. Auch in einer angespannten Wirtschaftslage blicken die Einkaufsspezialisten optimistisch in die Zukunft und rechnen mit weiterem moderaten Wachstum: Aktuell richten Unternehmen den Blick auf die Optimierung ihres Einkaufs und Working Capitals, da Verbesserungen in diesem Bereich sich unmittelbar auf Liquidität und Ergebnis auswirken. Zudem steht die akute und langfristige Stabilisierung insolvenzbedrohter Lieferanten auf der Agenda.
„Die strategische Bedeutung des Einkaufs nimmt zu. Dabei steht derzeit natürlich die Einsparung von Kosten und Sicherung der Liquidität im Vordergrund“, berichtet Markus Bergauer, Vorstand der Einkaufsberatung Inverto. Ein verbessertes Supply Chain Management sei besonders in Krisenzeiten ein Hebel für die Unternehmen, um ihr Working Capital schnell und deutlich zu reduzieren und so Liquidität freizusetzen.
Insolvenzgefahr bei Lieferanten: Unternehmen müssen vorbeugen
Aber auch das Sichern der Lieferfähigkeit sowie der Produktqualität spiele aktuell für Entscheider eine große Rolle, so Bergauer. Gerade das Management von Lieferanten in der Krise sei für Unternehmen eine Herausforderung. Wenn strategisch wichtige Zulieferer in die Insolvenz geraten, drohen erhebliche Risiken vom Lieferstopp und hohen finanziellen Verlusten bis hin zu Imageschäden. Inverto unterstützt daher gegenwärtig viele Unternehmen dabei, rechtzeitig Ausfallrisiken bei ihren Lieferanten zu erkennen, rasch gegenzusteuern und die Zulieferer zu stabilisieren. Mit der eigens entwickelte Software i-rates prüfen die Einkaufsberater auch große Lieferantenpools in kurzer Zeit.
Rohstoffpreise langfristig managen und Ressourcen sichern
Nach Einschätzung von Inverto-Vorstand Frank Wierlemann zählt zudem der Umgang mit stark schwankenden Rohstoffpreisen in vielen Branchen zu den Erfolgsfaktoren. „Sowohl Preisschwankungen bei Agrar- als auch bei Industrierohstoffen und Energie beeinflussen die Produktkosten erheblich.“ Für Einkäufer gehe es jetzt darum, sich niedrige Rohstoffpreise langfristig zu sichern, Ressourcenknappheit vorzubeugen und sich vom teils enormen Auf und Ab der Preise unabhängiger zu machen. Inverto hat daher die eigene Einkaufssoftware e-contor erweitert und das Modul des Rohstoffkostenrechners entwickelt. Damit können Einkäufer ihre Rohstoffpreise auf Knopfdruck managen und Lieferantengespräche vorbereiten.
Internationalisierung geht weiter
Gerade im Hinblick auf die notwendige Erweiterung einer qualifizierten Lieferantenbasis bleibt der Einkauf auf internationalen Beschaffungsmärkten ein Dauerthema. Die Einkaufsbüros von Inverto in China, Indien und Osteuropa unterstützen Unternehmen vor Ort und werden ihre Tätigkeit in 2009 ausweiten. Die Inverto-Niederlassungen in Großbritannien und den Niederlanden bedienen zudem die weltweit gestiegene Nachfrage nach Kostenoptimierung im Einkauf auf weiteren wichtigen Märkten. Der internationale Lieferantenpool von Inverto umfasst inzwischen mehr als 71.000 qualifizierte Unternehmen aller Branchen.
Weiterhin auf Expansionskurs
„Wir setzen auf qualitatives Wachstum. Dazu gehört, dass wir kontinuierlich unsere Mitarbeiter entwickeln und den Personalbestand ausbauen“, so Bergauer. Entscheidend sei, dass Einkaufsberater bei Inverto die kombinierte Vorgehensweise aus strategischer Beratung und praktischer operativer Unterstützung im Tagesgeschäft der Unternehmen beherrschen, erläutert Wierlemann.



