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Institut für Weltwirtschaft - Kiel

(openPR) Die Weltwirtschaft befindet sich im Winter 2008/09 auf einer konjunkturellen Talfahrt von historischer Dimension. Die Rezession hat inzwischen alle Regionen erfasst. Im Vergleich zum Vorjahr dürfte das Welt-BIP im ersten Quartal 2009 zum ersten Mal seit den 1930er Jahren gesunken sein. Zwar bemühen sich die Regierungen und Notenbanken, den Bankensektor zu stabilisieren und die Konjunktur anzuregen. Eine konjunkturelle Wende ist aber vorerst nicht in Sicht. Wir haben unsere Prognose für die Weltproduktion im Jahr 2009 nochmals deutlich reduziert. Wir erwarten nun einen Rückgang um 0,8 Prozent (Dezemberprognose: +0,4 Prozent). Im kommenden Jahr dürfte sich die Weltwirtschaft allmählich beleben. Mit einem Zuwachs von 2,1 Prozent (Dezember: 1,9 Prozent) bleibt der Anstieg des Welt-BIP voraussichtlich aber sehr mäßig.



Die Weltwirtschaft befindet sich im Winter 2008/09 auf einer konjunkturellen Talfahrt historischer Dimension. Die Produktion ist inzwischen nahezu überall stark abwärts gerichtet. Das reale Bruttoinlandsprodukt der Welt lag im vierten Quartal nur noch um rund 1 Prozent höher als im selben Zeitraum des Vorjahres, dies ist die niedrigste Rate seit 1982. Zu Beginn dieses Jahres hat sich die Talfahrt offenbar fortgesetzt. Darauf deutet auch der IfW-Indikator für die weltwirtschaftliche Aktivität hin, der sich nach der Jahreswende weiter deutlich verringert hat (Abbildung). Im Vergleich zum Vorjahr dürfte das Weltbruttoinlandsprodukt zum ersten Mal seit den 1930er Jahren gesunken sein. Insbesondere die Industrieproduktion wurde weltweit massiv reduziert, um einer schrumpfenden Nachfrage und gestiegenen Lagerbeständen zu begegnen. Auch der Welthandel ist gegen Jahresende drastisch eingebrochen.

Der Preisauftrieb ist im zweiten Halbjahr 2008 als Folge gesunkener Rohstoffpreise weltweit stark zurückgegangen. In den großen Industrieländern verringerte sich die Inflationsrate von 4,8 Prozent im Juli auf 0,6 Prozent im Dezember, die niedrigste Rate seit der Einführung flexibler Wechselkurse in den frühen 1970er Jahren. Auch in den meisten Entwicklungs- und Schwellenländern ist die Inflation in der zweiten Jahreshälfte als Folge niedrigerer Öl- und Nahrungsmittel spürbar zurückgegangen.

Unter der Annahme eines im Prognosezeitraum konstanten Ölpreises in Höhe von 40 Dollar per Barrel dürften im Frühjahr und Sommer 2009 in vielen Industrieländern sogar negative Inflationsraten verzeichnet werden. Wir erwarten jedoch nicht, dass sich in den Industrieländern längerfristig verbreitet deflationäre Tendenzen durchsetzen werden, auch wenn in einigen Ländern angesichts der tiefen Rezession Risiken dafür bestehen. Für Japan ist allerdings ein Rückfall in die Deflation wahrscheinlich. Geringere Risiken für ein Abdriften in die Deflation sehen wir für die europäischen Volkswirtschaften, wo die Tarifbindung ausgeprägt ist und die Nominallöhne rigider sind.

Die Zentralbanken in den Industrieländern haben angesichts der konjunkturellen Talfahrt und der anhaltenden Probleme im Finanzsektor ihre Politik in den vergangenen Monaten zusätzlich gelockert. Die Notenbankzinsen wurden weiter gesenkt. In vielen Ländern sind inzwischen langjährige Tiefststände erreicht; in den Vereinigten Staaten und in Japan liegen sie bereits seit Ende 2008 bei Null. Da von einer konventionellen Geldpolitik, welche die Nachfrage über eine Senkung der Notenbankzinsen anzuregen versucht, nur noch wenig Impulse kommen können, müssen zusätzliche Anregungen nunmehr weitgehend durch unkonventionelle Maßnahmen erfolgen, mit denen die Zentralbankgeldmenge direkt erhöht und das Zinsniveau auf verschiedenen Märkten durch direkte Interventionen der Notenbanken beeinflusst werden soll.

Die US-Fed, die Bank von Japan und die Bank von Japan sind alle bereits offiziell auf einen solchen Kurs der quantitativen Lockerung eingeschwenkt. Allerdings ist selbst dann nicht sichergestellt, dass die gewünschten expansiven Wirkungen auf die reale Wirtschaft eintreten, wenn es gelingt, die Zentralbankgeldmenge zielgerecht zu steuern. Eine Ausweitung der Geldbasis führt nämlich nicht notwendigerweise zu einem Anstieg der Geldmengen in weiterer Abgrenzung. Daher ist die Geldpolitik auch bemüht, im Rahmen der Politik der quantitativen Lockerung durch gezielten Kauf von Wertpapieren in bestimmten Segmenten, die Märkte zu stützen und die Zinsen am Kapitalmarkt zu senken. Die EZB ist unter den großen Notenbanken die einzige, die derzeit einen direkten Ankauf von Wertpapieren unter Umgehung des Bankensektors noch ablehnt.

Die Phase der Konsolidierung in den Staatshaushalten ist vorerst vorbei. Im laufenden Jahr werden sich die Staatsfinanzen drastisch verschlechtern. Zu den gravierenden Auswirkungen des konjunkturellen Einbruchs auf Staatseinnahmen und -ausgaben kommen erhebliche Ausgaben zur Stützung des Finanzsektors hinzu, auch wenn die Rettungspakete nur zum Teil unmittelbar defizitwirksam werden. Schließlich wurden in zahlreichen Ländern Konjunkturprogramme von häufig beträchtlicher Größenordnung aufgelegt, welche die Neuverschuldung zusätzlich erhöhen. Dies gilt nicht nur für die Industrieländer, in denen die Vereinigten Staaten mit einem Paket in Höhe von rund 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (nahezu 800 Mrd. Dollar) hervorzuheben sind, sondern auch für die Gruppe der Schwellenländer, in der China vom Volumen des Programms her herausragt.

Der tatsächliche Nachfrageimpuls der Konjunkturprogramme ist allerdings in vielen Fällen erheblich kleiner, als das in der Öffentlichkeit kommunizierte Volumen suggeriert. Auch kommen empirische Untersuchungen hinsichtlich der Wirkung der verschiedenen Maßnahmen auf die Konjunktur teilweise zu stark unterschiedlichen Ergebnissen. Eine Abschätzung der Effekte des US-Konjunkturprogramms auf den Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts in den Vereinigten Staaten ergibt, dass es im laufenden Jahr ebenso wie 2010 etwa 1 Prozent zum BIP-Zuwachs beitragen wird.

Ein Ende der Talfahrt der Weltkonjunktur ist derzeit noch nicht in Sicht. Nach den vorliegenden Indikatoren muss davon ausgegangen werden, dass die Weltrezession sich mindestens noch bis zur Jahresmitte fortsetzen wird. Wir halten es für wenig wahrscheinlich, dass sich dann bereits eine deutliche Erholung der Weltwirtschaft anschließt. Eine Reihe von Faktoren, die sich zum Teil gegenseitig verstärken, belastet die Perspektiven bis auf weiteres. Ein Kernproblem bleibt die anhaltende Verunsicherung an den Finanzmärkten. In wichtigen Ländern kommt eine Depression am Immobilienmarkt hinzu, deren Ende noch nicht absehbar ist. Erfahrungsgemäß sind Rezessionen, die mit Immobilien- und Bankenkrisen einhergehen tiefer und vor allem schwerer zu überwinden als Rezessionen, in denen solche Probleme nicht prominent sind. Zwar erwarten wir, dass es in den kommenden Monaten gelingt, das Weltfinanzsystem zu stabilisieren. Dann dürften die starken Impulse vonseiten der Geld- und der Finanzpolitik zunehmend Wirkung entfalten. Wir rechnen daher damit, dass die Weltkonjunktur gegen Ende des laufenden Jahres wieder anzieht. Allerdings wird das Expansionstempo angesichts der weiter bestehenden retardierenden Faktoren wohl mäßig sein.

Alles in allem dürfte die Weltproduktion 2009 um 0,8 Prozent schrumpfen (Tabelle). Dies wäre das schlechteste Resultat in einem Jahr seit der Großen Depression. Noch dramatischer ist die Entwicklung im Welthandel, für den wir einen Rückgang um 11,5 Prozent erwarten. Im kommenden Jahr dürfte das globale Bruttoinlandsprodukt wieder zunehmen. Mit einer Rate von 2,1 Prozent fällt der Zuwachs allerdings im historischen Vergleich nochmals sehr niedrig aus, und auch der Welthandel steigt noch nicht wieder dynamisch. In den Industrieländern geht die Produktion 2009 mit einer Rate von 2,6 Prozent drastisch zurück, 2010 steigt sie nur leicht. Dabei nimmt die Arbeitslosigkeit massiv zu, und die Produktionslücke wird am Ende des Prognosezeitraums erheblich sein. In den Vereinigten Staaten hilft das große Konjunkturprogramm, den Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr auf –1,9 Prozent zu begrenzen. Die für die zweite Hälfte des Jahres zu erwartenden konjunkturelle Belebung dürfte allerdings durch einen nachhaltigen Trend zu einer höheren Sparquote gebremst werden, die dem Bemühen der Haushalte entspringt, ihre in den vergangenen Jahren stark gestiegene Verschuldung zu verringern und an die gesunkenen Vermögenswerte anzupassen. In den Schwellenländern wird die Wirtschaft insgesamt auch 2009 noch leicht expandieren. Dies ist aber vor allem den beiden großen Ländern China und Indien geschuldet. In den übrigen asiatischen Schwellenländern und in Lateinamerika geht die Produktion ebenfalls zurück.

Institut für Weltwirtschaft (Kiel), Pressemitteilung vom 13. März 2009

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