(openPR) 12. Februar 2004 - RENK gelang es, in dem konjunkturell schwierigen Jahr 2003 den sich bis Jahresmitte abzeichnenden Abwärtstrend durch eine gute Geschäftsentwicklung im 2. Halbjahr umzukehren. Die wesentlichen Eckdaten konnten gegenüber dem Vorjahr verbessert werden:
Der Auftragseingang erhöhte sich um 6 % auf 324 Mio €, die Umsatzerlöse stiegen um 5 % auf 267 Mio €. Der Auftragsbestand zum 31.12.2003 erreichte mit 639 Mio € einen neuen Höchststand. Auch EBIT und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lagen mit 22 bzw. 20 Mio € über den Vorjahreswerten.
Das um das außerordentliche Ergebnis bereinigte Ergebnis je Aktie stieg von 1,56 € in 2002 um 12 % auf 1,74 € in 2003. Der Hauptversammlung soll vorgeschlagen werden, für das Geschäftsjahr 2003 eine Dividende in unveränderter Höhe von 1,20 € je Aktie auszuschütten. Von der durch die Hauptversammlung eingeräumten Möglichkeit, eigene Aktien zurückzukaufen, wurde 2003 kein Gebrauch gemacht.
Auftragslage, Beschäftigung
Ein wesentlicher Anteil der Auftragseingänge entfiel auf die Fahrzeuggetriebe, die Großaufträge für Kettenfahrzeuggetriebe erhielten. Eine deutliche Belebung erfuhren die Bestellungen im Großgetriebebau, vor allem am Standort Augsburg. Insbesondere mit technologisch anspruchsvollen Getriebelösungen für Marineanwendungen waren wir im Markt erfolgreich. Konjunkturbedingt rückläufige Auftragseingänge mussten wir bei Antriebselementen und bei Prüfsystemen hinnehmen.
Auch bei den Umsatzerlösen dominierten die Fahrzeuggetriebe, die nach dem von Serienanlaufproblemen geprägten Vorjahr in 2003 eine kräftige Steigerung erreichten. Die anderen Geschäftseinheiten, Antriebselemente, Prüfsysteme und der Großgetriebebau, lagen auf oder leicht unter den Vorjahresumsätzen.
Der Auftragsbestand stieg weiter von 585 Mio € (31.12.2002) auf 639 Mio € (31.12.2003). Der Zuwachs kommt im Wesentlichen den Fahrzeuggetrieben zu Gute, aber auch die anderen großen Geschäftsfelder gehen mit einer guten Auftragslage in das Geschäftsjahr 2004.
Die Mitarbeiterzahl lag am 31.12.2003 mit 1.544 um 1 % über dem Vorjahreswert von 1.531.
Ertragslage
Noch Mitte 2003 hatten wir ein Jahresergebnis unter dem Vorjahreswert erwartet. Insbesondere die Anstrengungen im 4. Quartal zur Realisierung unserer Umsatzziele hatten entsprechend positive Erträge zur Folge. Mit einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von knapp 20 Mio € wurde das Vorjahresniveau von 19 Mio € leicht übertroffen. Die Umsatzrendite betrug 7,3 %. Analog zur Umsatzverteilung waren die Fahrzeuggetriebe auch ertragsseitig die stärkste Geschäftseinheit. Sondermaßnahmen zur schnelleren Nutzung des bei der RENK AG entstandenen steuerlichen Verlustvortrags hatten im Jahr 2002 zu einem außerordentlichen Ergebnis von 2,5 Mio € geführt. Als Folgewirkung entstand hieraus im Jahr 2003 ein außerordentliches Ergebnis von - 1 Mio €. Diese außerordentlichen Ergebniseinflüsse sind in beiden Geschäftsjahren nicht im Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit enthalten und im bereinigten Ergebnis je Aktie eliminiert.
Ausblick
Das allgemein für 2004 vorhergesagte Wachstum könnte durch die Kursentwicklung EURO/Dollar gebremst werden. Da RENK den überwiegenden Anteil seiner Geschäfte auf EURO-Basis abschließt, erwarten wir jedoch aus der Kursentwicklung kein schwerwiegendes Ertragsrisiko. Wir hoffen deshalb, das Ergebnis auf dem hohen Niveau des Jahres 2003 halten zu können.
Entwicklung im Geschäftsjahr 2003
RENK
2003
2002
Veränderung
Mio €
Mio €
in %
Auftragseingang
324
305
6
Inland
135
140
- 4
Ausland
189
165
15
Umsatz
267
255
5
Inland
96
106
- 9
Ausland
171
149
15
Auftragsbestand*
639
585
9
Mitarbeiter *
1.544
1.531
1
Investitionen
7
11
- 36
Forschung und Entwicklung
3
4
- 25
Ergebnis vor Zinsen und Steuern/EBIT
22
21
5
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
20
19
5
a. o. Ergebnis
- 1
2,5
-
Überschuss der Periode
11
13
- 15
Cash Earnings
26
24
8
Ergebnis je Aktie in € nach IAS 33
1,59
1,92
- 17
Bereinigtes Ergebnis je Aktie in €
1,74
1,56
+ 12
* am 31.12.
Die MAN Gruppe ist eines der führenden Maschinen- und Fahrzeugbauunternehmen in Europa mit jährlich knapp 14 Mrd € Umsatz. Als weltweiter Anbieter von Produkten, Systemen und Dienstleistungen der Investitionsgüterindustrie ist MAN mit rd. 64.000 Mitarbeitern in den Kernbereichen Nutzfahrzeuge, Industrielle Dienstleistungen, Druckmaschinen, Dieselmotoren und einigen Spezialgebieten des Maschinen- und Anlagenbaus aktiv. Die MAN Gruppe hält großenteils führende Marktpositionen. Die MAN Aktiengesellschaft, München, ist Mitglied des Deutschen Aktienindex DAX der 30 führenden deutschen Aktiengesellschaften.




