(openPR) Macht Buy & Hold überhaupt noch Sinn?
Eine durchaus provokante Frage in Anbetracht ihrer prominenten Vertreter. Können Investmentgurus, Buchautoren und Selfmade-Millionäre wie Benjamin Graham, Warren Buffett und André Kostolany in dieser Hinsicht irren?
Im Folgenden werde ich darstellen, warum wir aufgrund einschlägiger Entwicklungen und veränderter Rahmenbedingungen am Anfang eines neuen Trends –weg vom klassischen Buy & Hold, hin zu einem aktiveren Management – stehen. Ich bin der Überzeugung, dass diese Veränderung jeden Investor – egal, ob professionell oder privat, nachhaltig betreffen wird.
Trügerische Sicherheit mit Buy & Hold
Die Frage nach der Anwendbarkeit einer Buy & Hold-Strategie in der heutigen Zeit ist nicht einfach zu beantworten. Einerseits konnte man bewiesenermaßen in der Vergangenheit Geld mit dieser Vorgehensweise verdienen und lange Bewegungen optimal ausnutzen. Andererseits ist es bereits in den letzten Jahren sehr viel schwieriger geworden, auf diese Art positive bzw. hohe Renditen zu erzielen. Ich will nicht das Ende dieser Investmentstrategie unterstellen, sondern möchte Ihnen alte und neue Risiken aufzeigen sowie Denkanstöße geben, um einer veränderten Situation gerecht zu werden und von ihr profitieren zu können.
Globalisierung wirkt sich aus
In den vergangenen Jahren ist es zu einer zunehmenden Internationalisierung des Investmentkapitals gekommen. Während früher primär Amerikaner, Japaner und Europäer das Geschehen an den Märkten bestimmten, sind nun einige neue, mächtige Akteure hinzugekommen. Investoren aus Indien, China und Russland unterscheiden sich in ihrer Art zu investieren deutlich von den ursprünglich dominanten Marktteilnehmern.
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