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Psychotherapie mit Älteren - Risikofaktoren für Depression reflektieren

17.03.200908:30 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Depressive Tendenzen nehmen im Alter häufig zu. Psychotherapeuten reagieren oft unangemessen, schreibt Dipl.-Psych. Barbara Rabaioli-Fischer (München) in ihrem aktuellen Leitfaden "Ambulante Psychotherapie mit Älteren".

Als besondere Risikofaktoren sieht die Verhaltenstherapeutin bei Senioren:
- eingeschränktes soziales Netz, geringere Mobilität
- Nachlassen der körperlichen Gesundheit
- Krankheit, Gefühl des Ausgeliefertseins
- Angst vor Autonomieverlust
- Probleme bei der Alltagsbewältigung
- Wenige Interessen und Anregungen
- zu große Gleichförmigkeit im Alltag
- Gefühl, zur Last zu fallen
- Starre Einstellungen und wenig flexible Überzeugungen
- Probleme in der Partnerschaft
- Medikamente und deren Nebenwirkungen

Eine Psychotherapie der Altersdepression sollte auf diese Faktoren achten. Rabaioli-Fischer warnt davor, folgenreiche Fehler zu begehen:
- Vermeidung der Themen Alter, Krankheit, Siechtum, Tod
- Vermeidung der subjektiven Fragen nach dem Sinn des weiteren Lebens
- Vermeidung religiöser Fragen
- Missachtung der gewordenen Persönlichkeit des alten Menschen
- Missachtung der besonderen therapeutischen Beziehungskultur
- Akzeptanz von Depression im Alter
- Rasche Erwartung von Veränderungen, Zeitdruck, falsche Aktivierung


Barbara Rabaioli-Fischer:
Ambulante Psychotherapie mit Älteren
Pabst, Lengerich/Berlin, 160 Seiten
ISBN 978-3-89967-484-2

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