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"Wir werden aus der Krise gestärkt hervorgehen"

13.03.200916:50 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Interview mit Dr. Stefan Wolf von Elring Klinger

Dr. Stefan Wolf (47) absolvierte eine Banklehre, bevor er Rechtswissenschaften in Tübingen
studierte. Ab 1993 war er in einer Anwaltskanzlei tätig und trat 1997 in die ElringKlinger AG ein. Dort war er unter anderem Generalbevollmächtigter des Unternehmens und Sprecher des Vorstands, bevor er 2006 zum Vorsitzenden


des Vorstands bestellt wurde. Im Oktober 2006 wählte ihn die Mitgliederversammlung des Verbands der Automobilindustrie (VDA) in den Beirat der Herstellergruppe III (Automobilzulieferer- Industrie), und im November 2008 wurde Dr. Wolf Vorsitzender der Südwestmetall, Bezirksgruppe Reutlingen.

Auch an einem soliden mittelständischen Automobilzulieferer wie ElringKlinger wird die Automobilkrise nicht spurlos vorübergehen. Dr. Stefan Wolf, Vorsitzender des Vorstands, sieht sein Unternehmen aber breit aufgestellt und mit den richtigen Innovationen im Köcher.

Was sind die wichtigsten Kenanzahlen von ElringKlinger?

Wolf: Die ElringKlinger AG erwirtschaftete 2007 einen Umsatz von 608 Millionen Euro. 2008 werden es ca. 660 Millionen Euro Umsatz sein, die Mitarbeiterzahl beträgt mehr als 4 200. Das Aktienkapital der ElringKlinger AG hält zu 55 Prozent die Elring-Gründerfamilie Lechler, 30 Prozent institutionelle Anleger, der Rest ist in der Hand von Privatanlegern.

Was sind die wichtigsten Produkte und wie hoch ist ihr Anteil am Gesamtergebnis?

Wolf: Unser klassisches Produkt sind Zylinderkopfdichtungen und Spezial- Flachdichtungen im gesamten Antriebsstrang. Seit Jahren fertigen wir Bauteile zur thermischen und akustischen Abschirmung. Später kamen noch Kunststoff- Gehäusemodule hinzu, die schwerere Metallabdeckungen im Motorraum substituieren. Daneben treiben wir noch Handel mit eigenen und zugekauften Produkten für den Ersatzteilmarkt und führen ein Tochterunternehmen, das Produkte aus dem Hochleistungskunststoff PTFE (Teflon) entwickelt und herstellt. Die Umsätze verteilen sich relativ gleichmäßig zwischen 15 und 25 Prozent
auf Kunststoff-Gehäuseteile, Zylinderkopfdichtungen, Abschirmtechnik, Spezialdichtungen sowie den Handelsbereich und das Tochterunternehmen ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH. Noch vor einem Jahrzehnt waren die Zylinderkopfdichtungen unser absoluter Umsatzgenerator.

Wo erwarten Sie in nächster Zeit das größte Wachstum?

Wolf: Eindeutig bei der Abschirmtechnik und bei den Kunststoff-Gehäuseteilen. Aber auch Zylinderkopfdichtungen, Spezialdichtungen, der Ersatzteilmarkt und die Teflon-Kunststofftechnik werden
weiter wachsen.

Welches sind neben dem Unternehmenssitz Dettingen/Erms die wichtigsten Standorte?

Wolf: Klar, Dettingen ist die Zentrale mit Entwicklung und Fertigung. Die anderen Standorte sind Fertigungswerke, bis auf die Tochtergesellschaft Kunststofftechnik in Bietigheim-Bissingen, sie entwickelt und produziert eigenständig. Große Werke im Ausland sind in Kanada, in den USA, in Mexiko und Brasilien. Asien decken wir mit zwei Standorten in China ab sowie mit Werken in Indien, Korea und Japan. Die Standorte in Großbritannien, Spanien und Südafrika sind etwas kleiner.

Wie sieht die Entwicklung in den einzelnen Kontinenten aus?

Wolf: Wir sind vor allem in Nordamerika sehr stark gewachsen. Aktuell steht eher Asien im Vordergrund. Aber auch in europäischen Märkten wie Frankreich, Italien und Osteuropa rechnen wir mit weiter steigenden Geschäften.

Stichwort Indien und China: Ist ElringKlinger auch im Markt der Low-Cost-Cars aktiv?

Wolf: Wir machen es dann, wenn wir mit befriedigenden Erlösen rechnen können. Beim Tata Nano war das beispielsweise nicht der Fall. Ich glaube auch nicht, dass solche Einfachst-Autos in den höher entwickelten Märkten erfolgreich sein werden und deshalb wohl nationale Erscheinungen bleiben. Ein Fahrzeug wie der Dacia Logan – obwohl auch scharf kalkuliert – ist schon wesentlich interessanter, weshalb wir für ihn auch Teile liefern. Der Preis muss stimmen.

Ist diese Strategie in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht purer Luxus?
Wolf: Wir sehen den Preisunterbietungswettbewerb – Stichwort: Geiz ist geil – relativ kritisch. Die Jagd nach billigen Schnäppchen entwertet die Produkte sehr stark und greift auch die inneren Werte einer Gesellschaft an. Gegen diese Strömung wollen wir uns mit einer gesunden Strategie profilieren. Angesichts unserer Eigentümerstruktur und einer Eigenkapitalquote von mehr als 50 Prozent bin ich zuversichtlich, dass wir aus der aktuellen Krise zwar verändert, aber gestärkt hervorgehen werden.

Welche Auswirkungen hat die aktuelle Krise auf Elring Klinger?

Wolf: Natürlich betrifft die rückläufige Fahrzeugproduktion auch uns. Weniger Fahrzeuge gleich weniger Motoren gleich weniger Dichtungen, Abschirmteile und Kunststoff-Abdeckungen. Es gilt aber zu differenzieren. ElringKlinger konzentriert sich seit einigen Jahren vor allem auf zukunftsträchtige Motoren.
Sprich: kleinere, teilweise aufgeladene Drei- und Vierzylindermotoren. Diese Downsizing-Aggregate werden als Gewinner aus der Krise hervorgehen. Ein zweiter Pluspunkt ist unser breit angelegtes Produktportfolio mit vielen Neuanläufen in den kommenden Monaten. Dadurch werden wir auch 2009 weiterhin auf hohem Niveau operieren.

Wie sieht Ihre mittelfristige Strategie aus?

Wolf: ElringKlinger wird ein innovativer Automobilzulieferer bleiben und für den Verbrennungsmotor noch umweltfreundlichere und leichtere Produkte entwickeln. Auch für alternative Antriebskonzepte suchen wir neue Lösungen. Beispielsweise produzieren wir ab 2009 Abdichtungen für Brennstoffzellen- Stacks. Für diese Bipolar- Platten aus Edelstahl wenden wir die gleichen Techniken wie bei Motordichtungen an: Stanzen, Sicken einprägen, Wärmebehandlung, Beschichten. Die Stacks kaufen wir zu und liefern dann die komplette Einheit an den eigentlichen Brennstoffzellen-Hersteller. Abgewandelte Bipolar-Platten liefern wir,
auch zur Abdichtung von Batterien, für Elektrofahrzeuge. Daneben setzen wir auf zusätzliche Geschäftsfelder außerhalb der Automobilindustrie. Denkbar wären Produkte für beispielsweise Stationärmotoren, für Stirlingmotoren zum Antrieb von Solar- Parabolspiegeln oder auch Teflonkolben für medizinische Geräte. Entscheidend ist für uns, dass ein neues Segment einen logischen Bezug zu unseren bisherigen Tätigkeiten hat und wir unser Know-how und unsere Technologien dort anwenden können. Beispielsweise entwickelten und stellten wir KunststoffÖlwannen für Motoren her, inzwischen kamen auch Ölwannen für Getriebe hinzu.

Ist ElringKlinger auch schon bei Nutzfahrzeugen und Stationärmotoren im Geschäft?

Wolf: Das Nutzfahrzeuggeschäft hat bei ElringKlinger schon eine lange Tradition. Die Bereiche Baumaschinen, Landmaschinen oder Stationärmotoren erschließen wir seit kurzer Zeit sehr intensiv.

Wie begegnet ElringKlinger den sehr volatilen Rohstoffpreisen?

Wolf: Bei unserem Hauptwerkstoff Edelstahl ist Nickel ein wichtiger Legierungs- Zuschlag. Da Nickel an der Börse gehandelt wird, ist hier eine langfristige Absicherung sehr schwierig. Wir haben jedoch über Hedging-Geschäfte 2007 die sehr volatilen Nickelpreise abgefedert. Bei extremen Preisentwicklungen verhandeln wir intensiv mit unseren Rohstofflieferanten und schrecken auch nicht davor zurück, mit unseren Kunden
über Materialpreis-Beihilfen zu reden.

Heißt das im Umkehrschluss, dass bei stark fallenden Rohstoffpreisen die OEM mit Preisnachlassforderungen an ElringKlinger herantreten?

Wolf: Nein, ElringKlinger hat keine Preisgleitklauseln in den Verträgen. Bei Zulieferern mit extrem hohen Rohstoffanteilen an den Produktkosten ist das aber üblich. Etwa bei Herstellern von Abgasanlagen, bei denen das Material bis zu zwei Drittel der Kosten ausmachen. Hier sind die vom OEM gezahlten
Stückpreise flexibel an die Rohstoffpreise gebunden.

Wie weit sind Ihre Aktivitäten in Sachen Dieselpartikelfilter?

Wolf: Wir fertigen derzeit Prototypen, die wir im Frühjahr 2009 auf Prüfständen testen. Bei guten Ergebnissen werden wir die Siliziumkarbid-Filter dann den Kunden zur Begutachtung vorlegen.
Der Clou ist das Fertigungsverfahren in einem schichtweisen Aufbau. Es ist erstens kostengünstiger als herkömmliche Herstellungsprozesse, zweitens sind im Filter neue Geometrien mit höherer Filterleistung
realisierbar.

Die Automobilhersteller arbeiten an neuen Motorkonzepten wie etwa Downsizing und alternativen Kraftstoffen. Welche Anforderungen stellt das an Ihre Produkte?

Wolf: Wir haben unsere Dichtungen permanent weiterentwickelt und sind bei Dichtungen für Dieselmotoren führend. Diese hohen Anforderungen auf den Ottomotor zu übertragen, ist kein Problem. Mit patentgeschützten Designlösungen und innovativen Beschichtungen haben wir unsere Dichtungen so optimiert, dass sie auch künftigen Anforderungen standhalten.

Als in der Region Stuttgart ansässiges Unternehmen konkurrieren Sie mit attraktiven Automobilherstellern und Zulieferern um Ingenieure und andere Fachkräfte. Wie behauptet sich ElringKlinger in diesem Wettbewerb?

Wolf: Wir können uns sehr gut behaupten, da wir als mittelständisches Unternehmen eine andere Unternehmenskultur pflegen. Bodenständigkeit, Offenheit und schnelle Entscheidungen sind Werte, die heute wieder gefragt sind. Hinzu kommt, dass wir unseren jungen Ingenieuren frühzeitig Verantwortung übertragen und ihnen von Anfang an umfassende Einblicke in das Unternehmen und seine Kunden
ermöglichen.

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