(openPR) Ausreden über Ausreden: Werden Gewalttäter befragt, warum sie schwule Männer getreten, gedemütigt, geschlagen haben, antworten sie meist: Die haben mich angemacht, die sind schwul und haben's verdient, die sollen sich nicht wundern.
Und die Behörden, die sich um gewaltbereite Jugendliche zu kümmern haben, wiegeln ab: Von homophoben Tätern dürfe nicht erwartet werden, dass sie wissen, Unrecht begangen zu haben. In Wahrheit also wird die Gewalt gegen schwule Männer bagatellisiert, von den Tätern wie von den betreuenden Institutionen.
Normen der Menschenwürde werden missachtet – eine Gemengelage aus Inkompetenz, Trivialisierung des Problems und Ignoranz. Was ist wichtig, um dieses Problem zunächst zu benennen und es dann zu beseitigen?
Fragen, die an die inzwischen bekannte Jugendrichtern Kirstin Heisig auf einer MANEO-Soirée gestellt werden.
Moderation: Jan Feddersen, Autor CSD-Magazin und Redakteur taz - die tageszeitung
DATUM: Montag, den 23. März 2009
BEGINN: um 20:00 Uhr
VERANSTALTUNGSORT: Mann-O-Meter, Bülowstr. 106
ANFAHRT: U-Bhf. Nollendorfplatz, Bus M19, 106, 187











