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Stressfaktor Interkultur

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Prof. Dr. Gerald Hüther
Prof. Dr. Gerald Hüther

(openPR) Psychischer Stress im Job kann viele Auslöser haben. Auch mangelnde interkulturelle Kompetenz kann bei Menschen, die auf internationaler Ebene tätig sind, zu großen Belastungen führen.
Interkulturelle Beziehungen stellen hohe Ansprüche an die Mitarbeiter eines international aufgestellten Unternehmens. Nur zu oft hört man vom Scheitern internationaler Projekte und Zusammenarbeiten. Gründe dafür gibt es viele. Kürzlich erst hat eine Untersuchung der Actinium Consulting ergeben, dass deutsche Firmen ihren Mitarbeitern nur unzureichende interkulturelle Vorbereitung anbieten.



Der Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther (Leiter der Zentralstelle für neurobiologische Präventionsforschung an der psychiatrischen Universitätsklinik Göttingen und Mannheim/Heidelberg; wissenschaftlicher Beirat der Com-Unic Unternehmensgruppe) erklärt die Entstehung von interkulturellem Stress folgendermaßen:
Sobald deutsche Mitarbeiter ins Ausland reisen, oder Teil eines internationalen Teams sind, begeben sie sich auf unbekanntes Terrain. Sie verlassen ihr gewohntes Umfeld. Für viele Menschen stellt dies eine besondere Herausforderung dar.
Teamarbeit, Projektmanagement, Verhandlungen etc... das alles in einem ungewohnten Umfeld und womöglich noch in einer anderen Sprache und Kultur kostet Überwindung und führt häufig zu einer Stresssituation.
Aber was bedeutet Stress in diesem Zusammenhang eigentlich genau? Lähmt er uns oder laufen wir dann erst so richtig zu Hochform auf? Ist er produktionshemmend, oder vielleicht auch produktionsfördernd?
Ab wann eine gewisse Verunsicherung, und die damit einhergehende Angst- und Stressreaktion einen positiven, wachrüttelnden oder aber einen negativen, lähmenden, Effekt hat, hängt nicht in erster Linie vom Ausmaß der Belastung oder der Größe des Problems ab, mit dem man konfrontiert ist, sondern von der subjektiven Bewertung.
Ob jemand angesichts einer gewissen Bedrohung oder Belastung in Angst und Panik gerät und eine unkontrollierbare Stressreaktion in seinem Gehirn ausgelöst wird oder ob jemand genau das gleiche Problem als willkommene Herausforderung betrachtet, hängt von den jeweiligen Vorerfahrungen, von den individuellen Ressourcen ab, über die die betreffende Person verfügt.
Aus diesem Grund ist es sehr wichtig auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen und sie gründlich auf die interkulturelle Zusammenarbeit vorzubereiten.
Denn das Versagen auf internationalem Parkett kann weitreichende Folgen haben; sowohl für das Unternehmen als auch für den einzelnen Mitarbeiter.

Angst ist ein Gefühl, das jeden Menschen zum Rückgriff auf bisher bewährte Lösungen zwingt. Auf die Kreativität und den Innovationsgeist wirkt die Angst wie ein zäher Ölfilm, der sich über eine sprudelnde Quelle legt. Dieser Ölfilm ist gerade auf internationaler Ebene fatal, denn im interkulturellen Kontext ist man ständig gefordert flexibel und innovativ zu sein und mit Offenheit und Verständnis auf seinen Gegenüber einzugehen. Überwinden lässt sich die Angst nur dann, wenn es gelingt, ein anderes, entgegengesetztes Gefühl zu wecken: Vertrauen.

Im interkulturellen Bereich liegt der Akzent auf SELBST-Vertrauen. Das lässt sich durch eigene interkulturelle Erfahrungen entwickeln. Damit diese Erfahrungen positiv ausfallen, muss der Mitarbeiter über interkulturelle Kompetenz verfügen. Die Bedeutung und Komplexität interkulturell kompetenten Handelns sollte jedoch nicht unterschätzt werden. Interkulturelle Kompetenz ist keine eigenständige Kompetenz und sollte auch nicht mit Soft Skills gleichgesetzt werden. Vielmehr bezieht sie sich auf die allgemeine Handlungskompetenz und umfasst somit die individuellen, sozialen, methodischen und fachlichen Teilkompetenzen. Um die Mitarbeiter dafür zu sensibilisieren bedarf es einer gründlichen Vorbereitung auf die internationale Arbeit. Möglichkeiten die Mitarbeiter auf diesem Gebiet zu fördern gibt es zahlreiche. Das Entscheidende jedoch ist, dass man die Mitarbeiter dazu einlädt. Denn mit Druck erreicht man keine Motivation sondern eher Ablehnung oder gar Stress.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.com-unic.de .




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Text: Sarah Grötschel, Com-Unic GmbH
Interviewpartner: Prof. Dr. Gerald Hüther
Rechte: Com-Unic Unternehmensgruppe
Abdruck des Textes honorarfrei

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