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Regionale Prävention und Gesundheitsversorgung

11.03.200911:42 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Regionale Prävention und Gesundheitsversorgung
Die meisten Menschen suchen ihren Arzt erst auf, wenn sie bereits krank sind. Doch Prävention nimmt einen immer größer werdenden Stellenwert in der Gesundheitsversorgung ein.
Die meisten Menschen suchen ihren Arzt erst auf, wenn sie bereits krank sind. Doch Prävention nimmt einen immer größer werdenden Stellenwert in der Gesundheitsversorgung ein.

(openPR) GenoPortal, das Gründungs- und Kompetenzzentrum Genossenschaften sowie die Andramedos eG haben im März 2009 die 8. Ausgabe des Newsletters „Regionale Gesundheitsversorgung und Krankenpflege“ herausgegeben. Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist das breite Feld der Prävention und Gesundheitsvorsorge. Wie bereits in den vergangenen Ausgaben, wird auch dieses Thema exemplarisch von sehr verschiedenen Standpunkten aus betrachtet.



Der Wandel in Richtung Dienstleistungswirtschaft bewirke, so Prof. Dr. Bernhard Badura von der Universität Bielefeld in seinem Beitrag, dass Unternehmen - noch mehr als bereits schon in der Vergangenheit - in ihrem Erfolg abhängig von der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind. Badura zeigt dabei die Bedeutung der Gesundheit auf. Prof. Dr. Weber von den Dr. Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden erklärt, dass Prävention und Gesundheitsförderung weiter zu verstärken ein individuelles, soziales, wirtschaftliches und politisches Erfordernis der heutigen Zeit sei. Prävention und Gesundheitsförderung in Unternehmen diene der Gesundheit- und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Firmen würden in das Wohnumfeld und andere Lebenswelten der Beschäftigten hineinwirken. Im Zeichen zunehmender Mobilität und Vernetzung bedeutet dies, dass von den Unternehmen und ihrem Gesundheitsmanagement Impulse in die Region ausgehen, bei großen Firmen wie Opel oder der Flughafen AG wäre dies darüber hinaus Regionen übergreifend, so Weber.

Wer die Rolle dieses „Gatekeepers“ bzw. in der Folge auch „Case-Managers für Prävention“ einnehmen wird, ist noch vollkommen offen. Neben den Hausärzten bieten sich schon zahlreiche Akteure an. Die Koordination durch regionale „Gesundheitsnetze“ aber auch die Entwicklung eines neuen „Berufsbildes“ wäre eine interessante Perspektive, so die Medizinerin Dr. Jutta Dick und Uto Scheidt in ihrem Beitrag. Bislang existieren keine Standards zur Zusammenarbeit von Arbeitsmedizinern und niedergelassenen Ärzten. Ziel des von der Bertelsmann Stiftung und der Abteilung für Medizinische Soziologie der Uniklinik Köln beschriebenen Projekts „Ärzte und Betriebe als Kooperationspartner“ (ÄrBeK) ist es, solche Standards zu entwickeln, Maßnahmen und Aufgaben der Beteiligten verlässlich aufeinander abzustimmen sowie Patienten, Ärzte, Betriebe und Kostenträger zur Kooperation zu bewegen, um eine bestmögliche Präventivversorgung für die Versicherten zu ermöglichen.

Doch nicht nur arbeitsmedizinische Schwerpunkte stehen im Vordergrund dieser Ausgabe, auch weiter Gesichtspunkte der Gesundheitsvorsorge werden erörtert. Sind beispielsweise Scheidungs-Geplagte Männer anfälliger für Krankheiten? Prof. Albrecht Goeschel von der Studiengruppe für Sozialforschung e.V. in Marquartstein am Chiemsee zeigt auf, dass es den geschiedenen Männern in Deutschland gesundheitlich im Vergleich zu den nichtgeschiedenen Männern eher schlecht ginge – was mittlerweile sogar ein Dauermerkmal der deutschen Scheidungsmänner wäre. Aber auch der häufig hochgradig konflikthafte Trennungs- und Scheidungsvorgang selbst und die oft jahre- und jahrzehntelangen Folgekonflikte hätten ungünstige gesundheitliche Auswirkungen. Der Wiesbadener Medizinrechtler Hans-Joachim Schade stellt in seinem Beitrag den zentralen Gesundheitsimmobilienstandort vor, der als wachsendes Ärztehaus die wohnortnahen Praxisstrukturen ergänzt. Wichtiger Ankerpunkt der Prävention in Deutschland ist das Deutsche Grüne Kreuz. Andrea Ulrich gibt in ihrem Beitrag einen Überblick über dessen Aktivitäten: Mit bundesweiten Aufklärungskampagnen, Infomobil-Touren und soll die Bevölkerung auf die Chancen der Früherkennung und Vorbeugung von Erkrankungen aufmerksam gemacht werden. Christine Pauli beschreibt, dass insbesondere auch bei Frauen auf eine Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen geachtet werden sollte. Der Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Claus Leitzmann gibt in einem kurzen Interview Einblicke auf seine Sichtweise der regionalen Gesundheitsprävention. Rüdiger Schmolke stellt die Suchtpräventionsfachstelle Chill out e.V. vor. Die Fachstelle bietet individuelle Drogen- und Suchtberatung an. Vor allem selektiver und indizierter Präventionsarbeit sei dadurch die Möglichkeit eröffnet, in die Einzelberatung betroffener Personen zu münden und einen nahtlosen Übergang zu schaffen, so Schmolke. Vorrangig angewendet werden die Methoden der lösungsorientierten Beratung und der motivierenden Gesprächsführung.

Der Newsletter ist kostenfrei zu bestellen unter c.pauli[@]andramedos.de
Weitere Informationen auch im Portal für Regionale Gesundheitsversorgung und Krankenpflege www.genofutura.de

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