(openPR) Im Interview mit Jörg Osarek, dem Herausgeber von Beraterzeitung.de, bezieht Thomas Lünendonk von der Lünendonk GmbH (luenendonk.de) im März 2009 Stellung zu Chancen und Herausforderungen für die Gesamtdienstleister unter den Beratungsunternehmen im Angesicht der Wirtschaftskrise. Diese Gesamtdienstleister treten als Business Innovation/Transformation Partner (BITP) auf und bieten einen Mix aus Management- und IT-Beratung, Realisierung, Outsourcing und Business Process Management (BPM) bzw. Business Process Outsourcing (BPO) an. Sie bieten Leistungsketten aus einer Hand, die nicht in ihren Bestandteilen, sondern in ihrer Kombination neu sind.
Thomas Lünendonk vertritt die Ansicht, dass der Beratungsmarkt einerseits profitiert bei Restrukturierungs- und Sanierungsthemen, andererseits aber leidet, weil nicht das Wünschenswerte sondern nur das Nötigste an Leistungen abgerufen werde. Als zu erwartende unschöne Entwicklung nennt er weniger Aufträge, kleinere Projekte, kürzere Projektzyklen, Druck auf den Honoraren. Doch können, so Lünendonk, die BITP-Anbieter, aber auch einige große Managementberatungen können durchaus von der Krise profitieren. Sie seien in der Lage, aufgrund ihrer Kapitalstärke und Leistungsbreite, ihre Kunden von Aufgaben, Kosten und Risiken zu entlasten und sich als starke Partner in schweren Zeiten – und vermutlich auch danach – nachhaltig zu positionieren. Wenn ihnen das überzeugend gelinge, werde die Krise für sie zur großen Chance.
Für kleinere Unternehmen, die sich zu Verbünden zusammenschließen, um gemeinsam BITP-Leistungen anzubieten, sieht Lünendonk zumindest im Kontext der Krise in den nächsten zwei bis drei Jahren weniger Chancen. Für kleinere, spezialisierte Unternehmen sieht er auch in der Krise nach wie vor individuelle Chancen in ihren jeweiligen Nischen, weniger jedoch den großen Erfolg im Verbund.
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