(openPR) Wirtschaftsjunioren wollen Lehrerberuf attraktiver machen
Berlin, 5. März 2009. Die junge deutsche Wirtschaft kritisiert die Pläne der Kultusministerkonferenz, den Lehrerklau einzelner Bundesländer einzudämmen. "Die Pläne der Kultusminister sind weltfremd", sagt Stefan Kirschsieper, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland. "Natürlich gehen junge Menschen dorthin, wo ihnen attraktive Angebote gemacht werden. Diese Grundregel der Marktwirtschaft kann die Kultusministerkonferenz nicht mit Fair-Play-Regeln außer Kraft setzen." Es sei tragisch, dass die Kultusminister an Symptomen herumdoktern, ohne die Ursachen zu bekämpfen. "Die Leidtragenden sind die Schülerinnen und Schüler, denn die sind eben nicht mobil."
"Anstatt jungen Lehrern das Leben schwer zu machen, müssen die Kultusminister überlegen, wie sie den Lehrerberuf und ihre Schulen attraktiver machen können", fordert Kirschsieper. Dazu brauche es eine bundesweite Lösung. "Wir als junge Unternehmer verzweifeln an der Kleinstaaterei in unserem Bildungswesen", sagt Kirschsieper. "Wir bekommen kaum noch gute Auszubildende, während hier ein Schülerjahrgang nach dam nächsten auf dem Altar des Föderalismus geopfert wird."
Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit rund 10.000 aktiven Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI).








