(openPR) Trotz einer hohen Belastung im Job in Form von zahlreichen Überstunden, Wochenendarbeit und nicht genutztem Urlaub waren die Fach- und Führungskräfte in Deutschland zufrieden mit dem abgelaufenen Jahr. Dies berichtet das Fachmagazin „MM Maschinenmarkt“ in seiner Internet-Ausgabe unter Berufung auf die aktuelle „FOM fragt nach“-Umfrage. Unter diesem Titel führt die FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management regelmäßig Befragungen zu wirtschaftlichen Themen durch. Ende letzten Jahres hatte die FOM 302 Selbstständige, Manager und Fachangestellte befragt, um das Arbeitspensum und die Zufriedenheit von Fach- und Führungskräften im kaufmännischen Bereich zu untersuchen. Rund 77% der Teilnehmer zeigten sich in der Studie zufrieden mit der eigenen Arbeit. Als besonders wichtig befand die Mehrheit der Befragten aktive Weiterbildung. Die Ergebnisse der Umfrage von 2008 bestätigen den Trend der Vorjahre. Schon 2006 und 2007 hatte die FOM die Korrelation zwischen Arbeitszeit und Zufriedenheit unter Fach- und Führungskräften in der Bundesrepublik untersucht.
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Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Mehr als 85% der Befragten arbeiten über mindestens 40 Stunden pro Woche, obwohl die durchschnittliche vertragliche Arbeitszeit aktuell nur 38,4 Stunden beträgt. Knapp 46% kommen sogar auf 45 bis 59 Stunden pro Woche; beinahe jeder Zehnte absolviert 60 und mehr Arbeitsstunden. Daher verwundert es nicht, dass insgesamt etwa 67% der Befragten ihre Arbeitsbelastung als hoch oder sehr hoch einordnen. Dennoch zeigt sich mit 77% die überwiegende Mehrheit der Fach- und Führungskräfte zufrieden mit ihrer persönlichen Arbeit und 68% zudem mit dem Erfolg ihres Unternehmens. Der hohe Einsatz im Job macht sich laut Umfrage in einer relativ niedrigen Anzahl von Krankheitstagen und an den genommenen Urlaubstagen bemerkbar. Fast die Hälfte der Teilnehmer hatte keinen Fehltag am Arbeitsplatz vorzuweisen, nur rund 10% der Befragten fehlten krankheitsbedingt mehr als fünf Tage. Damit fielen Selbstständige, Manager und Angestellte im Vergleich zum Bundesdurchschnitt der gesetzlich versicherten Arbeitnehmer (7,5 Tage in 2008) zwei bis drei Tage im Jahr weniger aufgrund von Krankheit aus. Außerdem machten sie weniger Gebrauch von ihrem vertraglich fixierten Urlaubsanspruch: Von durchschnittlich 29 Tagen im Jahr lösten sie 2008 nur 24,5 Tage ein.












