(openPR) In kann sich der Konjunkturoptimismus trotz des zuletzt festeren Yen halten. Darauf deutet zumindest die jüngste Tankan-Umfrage unter japanischen Unternehmen hin. Damit geht die exportgetriebene Erholung weiter, die sich langsam auch in einer höheren Binnennachfrage bemerkbar macht. Die Industrieproduktion ist im Februar im Monatsvergleich zwar um 3,7 Prozent geschrumpft, im Jahresvergleich ist sie dagegen um 6,9 Prozent angestiegen. Die Arbeitslosenquote ist im gleichen Monat im Vergleich zum Januar unverändert bei 5 Prozent geblieben. Ministerpräsident Koizumi bezeichnete diese Arbeitslosenrate als ernst und sprach sich dafür aus, dass die Regierung mit ihren Bemühungen, die Arbeitslosenrate zu senken fortfahren solle.
Die Deflation in ist im Februar zwar zum Stillstand gekommen, allerdings ist diese Entwicklung lediglich auf Preissteigerungen bei den volatileren Komponenten wie den Reispreisen zurückzuführen. Die strukturellen Preisrückgänge bei den Immobilienund Landpreisen bestehen dagegen fort. Mit dem zu Ende gegangenen Fiskaljahr in wird auch wieder einmal über die zukünftige Interventionspolitik s am Devisenmarkt spekuliert. Allen Unkenrufen zum Trotz hat aber Finanzminister Tanigaki bereits beteuert, dass mit der Interventionspolitik auch nach dem Fiskaljahresende fortgefahren werde, sollte sich der Yen zu stark von den Fundamentaldaten entfernen. Da die strukturellen Probleme in gegenwärtig etwas in den Hintergrund treten, aber keineswegs behoben sind, rechnen wir mit weiteren Interventionen zur Schwächung des Yen und Ankurbelung der Exporte.
Aktienmarkt weiter positiv
Dem negativen Sog der Weltbörsen konnte sich der Nikkei zuletzt erfolgreich entziehen. Während das Kalenderjahr recht unspektakulär gestartet war, konnte der japanische Aktienmarkt im Februar deutlicher zulegen, war aber zunächst immer noch gebremst vom zunächst starken Yen. Zusätzlich belastete der Abgabedruck inländischer institutioneller Investoren, die kurz vor dem Fiskaljahresende Überkreuzbeteiligungen abbauen wollten. Als gegen Monatsende inländische Investoren ihre Verkäufe reduzierten und sich der Yen abschwächte, konnte der japanische Aktienmarkt - vor allem getrieben von Export- und Einzelhandelsunternehmen - deutlich zulegen.
Unsere Einschätzung für den japanischen Aktienmarkt bleibt weiter sehr positiv. ische Firmen sollten weiter von ihrer guten Marktstellung im stark wachsenden asiatischen Raum und zunehmend auch in China profitieren.
Renten: Weitere Seitwärtsbewegung Die Seitwärtsrange der Renditen in nach unserer Einschätzung anhalten. Dabei halten wir die Entwicklung der Renditen gegenwärtig für wenig fundamental getrieben. Stattdessen wird die reichlich vorhandene Liquidität im Inland fast ausschließlich dazu genutzt Anleihen zu kaufen, weil es keine positive Kreditnachfrage gibt. Damit bleibt das Risiko stark steigender Renditen in begrenzt.





