(openPR) Liegt die Entscheidung, die tägliche Arbeit IT-gestützt erleichtern zu wollen, schon eine Zeit zurück, kommt beinahe jedes Unternehmen an einen Punkt, an dem sich weitere Anpassungen einfach nicht mehr umsetzen lassen.
Auch im Sozialpädiatrischen Institut des Klinikums Bremen-Mitte waren die vorhandenen Systeme technisch nicht mehr aktuell und hatten das Ende Ihres Lebenszyklus erreicht. Gewünschte Optimierungen der täglichen Arbeitsabläufe ließen sich so nicht mehr realisieren.
Im Einsatz waren zunächst verschiedene DOS- und Windows-basierte Datenbanken gewesen, die vor einigen Jahren durch Equinox abgelöst wurden. Daraus ergab sich ein weiteres Problem: Eine gewaltige Anzahl von Datensätze, deren Ablage und Archivierung in verschiedenen Verzeichnissen ihre Übersichtlichkeit längst eingebüßt hatte. Zunehmend schwieriger gestaltete sich auch die Erfüllung der Datenschutzrichtlinien.
Mit der Entscheidung, das vorhandene System abzulösen, entschied man sich in Bremen für den explizit für den Einsatz in Sozialpädiatrischen Zentren entwickelten b+m spz manager des Melsdorfer Unternehmens b+m Informatik AG.
Gewünscht wurde ein neues integriertes Informationssystem, das optimal die Arbeit in einem SPZ unterstützt. Die Lauffähigkeit auf einer Oracle-Datenbank musste gegeben sein und der Einsatz per Terminaldienst (IGEL Desktop) unterstützt werden.
Die besondere Herausforderung bei der Einführung von b+m spz manager lag in der immensen Zahl von Datensätzen, die über viele Jahre hinweg eingepflegt worden waren. Nach der Migration sollten ca. 18.000 Patienten-Datensätze in einer Form zur Verfügung stehen, die Langzeitauswertungen über Verlaufs-, Diagnose-, Behandlungs- und Stammdaten möglich macht.
In verschiedenen Workshops nahmen Mitarbeiter des Instituts und von b+m zunächst die bestehenden Prozesse fachlich und technisch unter die Lupe. Gemeinsam wurden im Anschluss Maßnahmen für die Optimierung festgelegt und geplant. Mit der in vorangegangenen Projekten im SPZ-Umfeld gesammelten Erfahrung erwies sich b+m nicht nur technisch, sondern auch fachlich als kompetenter Partner. Gleichzeitig mit der fachlich-technischen Optimierung wurden in Bremen auch die Räumlichkeiten optimiert. Mit dem Umzug des SPZ konnten endlich auch verschiedene Lokalitäten an einem Ort zusammengelegt werden. Alles in allem also Optimierungsprozesse an ganz breiter Front.
Nach der erfolgreichen Migration aller Daten können diese nun in der gewünschten Weise auch langfristig ausgewertet werden. Im Sinne eines Leitstandes erlaubt der Terminkalender heute eine zentrale Planung. Mit dem Einstieg über den Termin erfasst jeder Behandelnde Diagnosen und Leistungen direkt in der Patientenakte. Eine halbautomatisierte Dokumentenerstellung erleichtert zudem das Verfassen von Briefen, Befunden und Verordnungen.
Die übersichtliche Informationsverwaltung und der durch ein integriertes Meldesystem verbesserte Informationsfluss erleichtert nicht nur die tägliche Arbeit in der Behandlung. Auch auf betriebswirtschaftlicher Ebene lassen sich positive Effekte feststellen. Die zentrale Verwaltung aller Daten in einer Datenbank ermöglicht jetzt einen umfassenden Schutz im Sinne der Datensicherheit. Analysen und Auswertungen sind über den gesamten Datenbestand flexibel möglich.
Das technisch aktuelle System zeichnet sich durch einen deutlich geringeren Wartungsaufwand aus. Sich verändernden Bedingungen im SPZ lässt sich der b+m spz manager einfach und mit sehr geringem Aufwand anpassen. Als zuverlässiger Partner steht b+m für Nachhaltigkeit und Zukunftssicherheit und hilft so, Investitionen zu schützen.
Dr. Burkhard Mehl, Direktor des Sozialpädiatrischen Instituts des Klinikums Bremen-Mitte beurteilt die Zusammenarbeit mit b+m durchweg positiv: „b+m ist in weitem Umfang und flexibel auf unsere Wünsche und Vorstellungen eingegangen. Der gesamte Prozess war geprägt von einem regen Austausch untereinander. In allen Phasen von der Analyse bis zur Einführung fühlten wir uns bestens betreut.
Ein wertvoller Diskussionspartner während der Umsetzung war Dr. Peter Keller, langjähriger Oberarzt des DBZ Vivantes, der auch als Berater die Entwicklungsarbeit von b+m unterstützte.
Überraschend schnell fand mit der Einführung der b+m spz manager die Akzeptanz der Mitarbeiter. Hürden in der intuitiven Nutzung, auch in veränderten Prozessen, gab es so gut wie keine.“
Für die Weiterentwicklung des b+m spz managers haben Dr. Mehl und sei-ne Kollegen bereits einige Ideen. In regelmäßigen Anwendertreffen trifft man sich mit Nutzern aus anderen Sozialpädiatrischen Zentren. Gemeinsam mit b+m entwickeln und konkretisieren die User dann Ideen für die weitere Optimierung organisatorischer Prozesse und deren Umsetzung im b+m spz manager.








