(openPR) In einer britischen Studie wurde jetzt nachgewiesen, dass die CO2-Bilanz der Recyclingkartuschen erheblich besser ausfällt, als die von Original-Tonern.
Beim Recyceln einer Tonerkartusche wird meist 25 Prozent weniger CO2 ausgestoßen, als bei der Herstellung eines "Original"-Toners. In manchen Fällen betrug der Unterschied sogar mehr als 40 Prozent. Bei der Wiederaufbereitung von Tonern werden die Verschleißteile einer Kartusche ausgewechselt, das Plastikgehäuse wird wieder verwendet.
Der Dachverband britischer Tonerrecyclingunternehmen (UKCRA) hat die Studie in Auftrag gegeben. Sie fordern große Unternehmen dazu auf, vermehrt wiederaufbereitete Tonerkassetten zu verwenden und auf OEM-Kassetten zu verzichten. Wenn man den gesamten Weltmarktverbrauch hochrechnet, könne der Einsatz von Recyclingkartuschen zu einer Verringerung des CO2-Ausstosses um bis zu 400.000 Tonnen jährlich führen.
Auch in Deutschland stieß die Studie bereits auf großes Interesse. Der große Berliner Druckerzubehör-Fachhändler TONERDUMPING sieht die Studie als erneute Bestätigung für die Entscheidung, neben Originalprodukten auch immer mehr Recyclingtoner anzubieten. "Wir achten darauf, dass die Qualität der Toner, die wir anbieten, mit dem Original vergleichbar ist. Die Preisersparnis von bis zu 70 Prozent spricht ohnehin für sich und der Umweltvorteil darf nach dieser Studie nun auch nicht mehr unterschätzt werden", erklärt Geschäftsführer Daniel Orth. Nach seinen Angaben greifen inzwischen etwa zwei Drittel der Kunden seines Unternehmens zu wiederaufbereiteten Tonern und Druckerpatronen.








