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Carbon Footprint-Berechnung – Wirtschaftlicher Vorteil statt Zwang durch Dritte

10.07.201409:20 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Viele Unternehmen berechnen den Carbon Footprint Ihres Unternehmens, weil Dritte ihn fordern. Die wirtschaftlichen Vorteile, die aus einer Erstellung des CO2-Fußabdruckes entstehen, werden oft übersehen.

München/Greifenberg, 09. Juli 2014 – In vielen Fällen initiiert ein konkreter Anlass die Erstellung eines Carbon Footprints. Zunehmend wird der Nachweis der CO2-Emissionen in Ausschreibungen oder bei Kreditvergaben gefordert. Große Hersteller nehmen ihre Lieferanten entlang der Supply Chain mit in die Pflicht. So werden sie beispielsweise direkt vom Carbon Disclosure Project (CDP) zur Beantwortung von Fragen hinsichtlich ihres nachhaltigen Wirtschaftens aufgefordert. Der Druck wächst und für manche Unternehmen wird der Carbon Footprint zur lästigen Pflicht, denn die Berechnung erfordert Ressourcen, Zeit und Kosten. Die messbaren wirtschaftlichen Vorteile einer CO2-Bilanz sind vielen Unternehmen jedoch nicht bewusst:



Kostensenkung – Durch das Erfassen von Energie- und Transportkosten im Zuge der Carbon Footprint-Berechnung werden Kostentreiber entdeckt und können rasch optimiert werden. Bei einer Ermittlung des Carbon Footprints gemäß dem Greenhouse Gas Protokoll werden auch die vor- und nachgelagerten Emissionen berücksichtigt. Hierbei können durch die CO2-Bilanz dann auch Prozesse entlang der Wertschöpfungskette transparent gemacht und verbessert werden.

Umsatzsteigerung – Nachhaltigkeit spielt eine immer größere Rolle bei der Vergabe von Aufträgen und der Vertragsgestaltung. Unternehmen, die sich bei der Einsparung von Emissionen engagieren, erhalten einen Wettbewerbsvorteil. Denn sie können mit der CO2-Bilanz nachweisen, dass sie sich intensiv mit der eigenen Umwelt- und Ressourceneffizienz auseinandersetzen und bestrebt sind, diese kontinuierlich zu verbessern.. So wird nicht nur ein Vorteil gegenüber Marktbegleitern erreicht, auch die Kundenloyalität wird gesichert.

Reputationssteigerung – Nachhaltig wirtschaftende Unternehmen steigern ihren Markenwert nach innen und außen. Mitarbeiter achten sehr wohl bei der Auswahl ihres Arbeitgebers auf dessen Umweltengagement. Stakeholder außerhalb des Unternehmens – von Medien bis Endverbraucher – erwarten eine fundierte und glaubhafte Nachhaltigkeitskommunikation. Der Carbon Footprint ist eine anerkannte Messgröße, die hierbei eine Grundlage für die Corporate Social Responsibility liefert.

Risiko-Minimierung – Ein Unternehmen, das seinen Carbon Footprint berechnet, dokumentiert ein vorausschauendes und umsichtiges Wirtschaften. Es kann steigenden Energiekosten durch konkrete Maßnahmen entgegen wirken, als auch Klimarisiken einschätzen und umgehen. Durch die Berücksichtigung der Lieferketten bei der CO2-Bilanz können Unternehmen ihre Supply Chain analysieren und besser steuern.

„In Summe befähigt die Berechnung eines Carbon Footprints Unternehmen zu einer proaktiven Kommunikation der verursachten Treibhausgase. Kein Auftraggeber, Kunde oder Journalist erwartet, dass Unternehmen ihren CO2-Fußabdruck von heute auf morgen auf ein absolutes Minimum reduzieren. Jedoch erwarten sie, dass Unternehmen von sich aus beginnen, sich über ihre CO2-Emissionen bewusst zu werden, sie transparent und valide zu dokumentieren und an der Reduzierung des CO2-Ausstoßes zu arbeiten“, sagt Dr.-Ing. Thomas Fleissner, Gründer und Geschäftsführer der DFGE

„Unternehmen, die abwarten, bis sie gezwungen werden einen Carbon Footprint zu erstellen, verpassen die Chance ein Vorreiter ihrer Branche zu werden. Und eine Firma, die sich erst bei einer negativen Berichterstattung aktiv mit dem Umweltschutz auseinandersetzt, benötigt mehr Zeit für die Wiederherstellung ihres Images, als sie in die Erstellung des Carbon Footprint hätte- investieren müssen“ so Fleissner weiter.

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