(openPR) Mit der Weltersteinspielung verschiedener Symphonien des deutsch-französischen Komponisten Henri-Joseph Rigel (1741-1799) erweist sich Concerto Köln erneut als Entdecker längst vergessener Musikschätze. Die in der Blütezeit der französischen Symphonik entstandenen Werke sind eine aufregende Reise in das Frankreich des ausklingenden 18. Jahrhunderts.
In vielfältiger Weise reflektiert diese Aufnahme eine revolutionäre Zeit, in der sich bei allen Umwälzungen auch ein reges bürgerliches Konzertleben entwickelte. Bei den neuartigen „Concerts spirituels“ spielte Rigel, der 1767 aus Deutschland nach Paris kam, eine bedeutende Rolle und konnte dem Stil der Zeit eine Facette hinzufügen, die beim Pariser Publikum sehr gut ankam. Hört man seine Symphonien, von Concerto Köln wie gewohnt aufregend musiziert, erscheint es kaum nachvollziehbar, warum diese Musik heute nahezu unbekannt ist. Besonders erstaunlich ist die Vielfalt an Stimmungen und Farben, die von einem bloßen Erfüllen konventioneller Formen meilenweit entfernt ist. Diese Kreativität Rigels transportiert das Kölner Alte-Musik Ensemble mit unnachahmlicher Überzeugungskraft und stellt damit ein in jeder Hinsicht frisches Repertoire zur Diskussion.
Das 1985 gegründete Ensemble Concerto Köln wurde als „Ensemble des Jahres“ mit dem Echo-Klassik 2007 ausgezeichnet: eine Hommage an seine mehr als 20 Jahre erfolgreiche Historische Aufführungspraxis. Die Erstklassigkeit des Klangkörpers und seiner über 50 bereits vorliegenden Einspielungen wurde u. a. mit dem Grammy Award, dem Midem Cannes Award sowie dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik geehrt.
Weitere Informationen und Konzertdaten auf www.concerto-koeln.de






