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Glasfaserunternehmen gründen eigenen Verband

16.02.200911:27 UhrMedien & Telekommunikation
Bild: Glasfaserunternehmen gründen eigenen Verband

(openPR) Die Unternehmen NetCologne (Köln), M-net (München), wilhelm.tel (Norderstedt), willy.tel (Hamburg), Stadtwerke Schwerte (Schwerte), Heli Net (Hamm), accom (Aachen), VSE NET (Saarbrücken) und HL Komm (Leipzig), haben sich im neuen Bundesverband Glasfaseranschluss zusammengeschlossen und planen bis 2012 über eine Million Haushalte mit Glasfaseranschlüssen zu versorgen.



Der neue Bundesverband Glasfaseranschluss setzt sich für die Etablierung von stabilen Rahmenbedingungen ein, um so dem dringend erforderlichen Breitband-Infrastrukturausbau die notwendige Planungssicherheit zu verleihen.

In einer ersten Stellungnahme fordert der Bundesverband Glasfaseranschluss die Bundesregierung auf, den Breitbandausbau auf Bundes- und EU-Ebene durch Fördermittel zu unterstützen. Nur so kann eine größtmögliche Abdeckung mit Hochgeschwindigkeits-Internetanschlüssen erreicht werden.

Werner Hanf, Sprecher der Geschäftsführung der NetCologne hierzu: „Der Glasfaserausbau in Deutschland hat gerade erst begonnen. Nur mit stabilen Rahmenbedingungen in der Regulierung und mit einer geeigneten Fördermittelpolitik auch für regionale Unternehmen wird sichergestellt, dass Deutschland bei den Breitbandanschlüssen nicht den Anschluss an Europa und die Welt verliert. Zahlreiche Regierungen in Europa, z. B. in Skandinavien oder Frank-reich, aber auch in den USA, machen uns das derzeit eindrucksvoll vor.“

Ein wesentlicher Faktor hinsichtlich der Bereitschaft umfassender Investitionen in den Infrastrukturausbau kommt dabei vor allem der Frage der Preisgestaltung für Infrastrukturvorleistungen zu. Hierbei nimmt die Bundesnetzagentur bei den kommenden Regulierungsentscheidungen eine entscheidende Rolle ein.

Die Unternehmen des Bundesverbandes Glasfaseranschluss sehen insbesondere die Gefahr, dass die von manchen Branchenverbänden geforderten Senkungen für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL-) und Bitstromvorleistungen der Deutschen Telekom (DTAG) die für den Standort Deutschland dringend notwendigen Infrastruktur-Projekte gefährden und dem Markt notwendiges Umsatzpotential entziehen.

"Es kann nicht im Sinne der Wirtschaftspolitik sein, bestehende Glasfaserprojekte zu gefährden und Deutschland bei der Breitbandversorgung noch weiter ins Hintertreffen geraten zu lassen. Aus diesem Grund sind wir zuversichtlich, dass die Bundesnetzagentur ihre bisherige Praxis beibehält und langfristig für stabile und kalkulierbare Rahmenbedingungen, besonders für den Infrastrukturwettbewerb, sorgen wird. Die von vielen Seiten vehement geforderte Senkung der TAL-Preise wäre Gift für getätigte und geplante Glasfaser-Investitionen", so Dr. Hans Konle, Vorsitzender der Geschäftsführung von M-net und Co-Initiator des neuen Verbandes.

Ein weiteres Ziel der Glasfaserinitiative liegt in der Entwicklung von Branchenstandards für „Open Access“-Modelle sowie technologischen, wirtschaftlichen und vertrieblichen Standards.

Thomas Wald, Geschäftsführer der HeLiNet blickt auf sehr erfolgreiche Pilotprojekte in Kamen, Lünen und Hamm zurück: "Wir haben bei unseren Ausbaumaßnahmen unsere vertrieblichen Direkt-Ziele in kurzer Zeit erreichen können. Trotzdem wissen auch wir, dass wir nur als Open-Access-Anbieter gemeinsam mit anderen Partnern die technologische Weiterentwicklung voran-treiben können, um unsere Potentiale im Wiederverkauf der Anschlüsse voll nutzen zu können."

Auch die accom treibt seit Jahren mit Hochdruck den Ausbau der eigenen Glasfaserinfrastruktur voran. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist Eigeninitiative gefragt, die über die staatliche Förderung hinausgeht. Mit dem Schulterschluss der Unternehmen im Bundesverband Glasfaseranschluss sind wir dem Ziel, den Wirtschaftsstandort Deutschland nicht ins Hintertreffen geraten zu lassen, einen wichtigen Schritt näher gekommen“, äußert sich Stefan Humburg, Geschäftsführer der accom GmbH & Co. KG, zuversichtlich.

Die VSE NET hat mehr als 40 Mio. € in die Erschließung ihrer Regionalnetze investiert. Dies hat im Wesentlichen zur Verbesserung des Leistungsangebotes für Geschäftskunden geführt. Bei Privatkunden musste sich das Leistungsangebot der VSE NET bisher an den technischen Möglichkeiten des Kupfernetzes der Deutschen Telekom orientieren. „Wir sind der Überzeugung, dass nur über Glasfaser bis hin zum Endkunden dem steigenden Bandbreitenbedarf Rechnung getragen werden kann. Auch wenn wir glauben, dass wir aufgrund der vorhandenen Regionalnetze eine gute Ausgangsbasis haben, sind erhebliche Anstrengungen seitens der Industrie und eine investitionsfördernde Politik unerlässlich. Nur so kann in Deutschland eine im internationalen Vergleich trag-fähige Infrastruktur geschaffen werden. Wer glaubt, dass die Anforderungen eines Endkunden dauerhaft mit Bandbreiten unter 100 Mbit/s zu befriedigen sind, leugnet einfach die Entwicklung der letzten Jahrzehnte“, sagt Berthold Wegmann, Geschäftsführer der VSE NET GmbH.

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