(openPR) Auf der Website von Futura Mobile wird neu das Konzept Regio Cargo der beiden im Tessin ansässigen Spezialisten Stefan Krebser und Domenico Zucchetti präsentiert. Diese Innovation im Schienengütertransport soll den Schienengütertransport wettbewerbsfähig machen und einen grossen Teil des Gütertransports über die Strasse auf die Schiene verlagern. Die Güterzüge sollen endlich in die schwarzen Zahlen fahren.
Was sind die Grundzüge dieser Innovation, welche den Bahngüterverkehr technologisch ins 21. Jahrhundert katapultieren und aus seinem Mauerblümchendasein neben dem dynamisch gewachsenen Schwerverkehr auf der Strasse führen soll? Neu sollen die Güterzüge aus bedarfsgerecht zusammengestellten Fixkompositionen mit zwei Führerkabinen an beiden Enden bestehen. Sie fahren so schnell wie Regionalzüge und lassen sich an den Güterumschlagstationen automatisch rangieren. Sie sind für den Containerverkehr ideal geschaffen und können auch Kleincontainer wie im Luftverkehr transportieren, was vorteilhaft für kleine und mittelgrosse Sendungen für die Post oder Supermarktketten ist. Die Fixkompositionen können automatisch verkuppelt werden, was Zeit beim Rangieren spart. Die Container können rationell vom Lokführer oder LKW Chauffeur zwischen dem Zug und Lastwagen verladen werden, was ebenfalls Zeit und Kosten spart.
Dieser Quantensprung bei Technik und Betriebsabläufen wird eine durchgreifende Wirkung haben. Das zukünftige Wachstum beim Güterverkehr kann durch die neue Technologie bewältigt werden. Alte Systeme lassen sich im Verlauf der Zeit schrittweise ersetzen. Der Gütertransport auf der Schiene kann auf kurzen bis mittleren Distanzen rascher und kostengünstiger abgewickelt werden als auf der Strasse. Nur noch für die direkte Auslieferung vor Ort werden Camions benötigt. Regio Cargo wird während sieben Tagen 24 Stunden lang im Einsatz sein. Dies ist ein unschlagbarer Vorteil. Stillgelegte Güterbahnhöfe könnten wieder in Betrieb genommen werden. Industrieunternehmen und Logistikfirmen können Fixkompositionen selber kaufen und einsetzen.
Selbstverständlich werden dank Regio Cargo gigantische Mengen an CO2 und Feinstaub eingespart werden können. Die Strassen werden von zahlreichen schweren Brummis entlastet. Neue Arbeitsplätze entstehen. Es ist gut denkbar, dass sich dieses Konzept rasch in andere Länder exportieren lässt, sogar in die USA, wo die Regierung Obama in ihrem Stimulierungspaket auch die Erneuerung der Bahninfrastrukturen berücksichtigt.
Wann wird Regio Cargo kommen? Stehen Interessenten und Investoren aus der Wirtschaft bereit? Welche politischen Hindernisse gibt es noch zu überwinden? Darüber erfährt die Öffentlichkeit an der Tagung von Futura Mobile der Sozialdemokratischen Partei am 9. Mai 2009 im Volkshaus Zürich. Anmeldungen sind willkommen. Das Anmeldeformular ist auf der Website von Futura Mobile vorhanden, ebenso vertiefte Informationen über Regio Cargo zum herunterladen. Der Link ist http://www.futuramobile.info
Liliane Waldner











