(openPR) In einem aktuellen Artikel in der New York Times wird vor einem nächsten Erdölpreisschock gewarnt. Zitiert wird eine Studie der Erdöl-Beratungsfirma Cambridge Energy Research Associates. Die Studie besagt, dass die stark gefallenen Erdölpreise dazu führen, dass die Erdölfirmen notwendige Investitionen in die Förderung und Verarbeitung sistieren. Innerhalb der OPEC-Staaten seien 35 Projekte zur Förderung zurückgestellt worden. Das Resultat sei, dass nicht genügend Erdöl gefördert werden könnte, sobald sich die Wirtschaft insbesondere in den Ländern der aufstrebenden Wirtschaftsnationen erholt. Je tiefer der Erdölpreis heutzutage notiert, umso grösser werde der Preisschock in naher Zukunft sein.
Manche dürften aufatmen, dass die Preise an den Tanksäulen in diesen Tagen freundlicher sind als im Sommer 2008. Dennoch sollten die warnenden Stimmen ernst genommen werden. Es gilt, sich rechtzeitig auf höhere Erdölpreise und somit Spritpreise an den Tankstellen vorzubereiten.
Die Tagung zur Zukunft der Mobilität der Sozialdemokratischen Partei des Kantons Zürich am 9. Mai 2009 im Volkshaus Zürich zeigt, wie die Mobilität auch in Zeiten knappen und teuren Erdöls wirtschaftlich funktionieren kann. Es werden Modelle und Prototypen von hoch effizienten Fahrzeugen und Verkehrskonzepten vorgestellt, welche in Zukunft vor allem mit Strom angetrieben werden. Probefahrten mit einem Elektroleichtfahrzeug sind möglich. Innovatoren und Ingenieure werden anwesend sein und ihre Konzepte vorstellen. Auch wird über die praktische Umsetzung einer Verkehrspolitik diskutiert, bei der in Zukunft trotz knappen Erdöls die Räder weiter rollen werden. Dies kommt überdies der Umwelt zugute. Die gesamte Bevölkerung ist eingeladen, die Tagung zu besuchen. Sie ist gratis. Mehr über die Tagung steht auf der Website von Futura Mobile mit dem Link: http://www.futuramobile.info Wer an der Tagung teilnimmt, weiss, dass wir auf den nächsten Erdölschock pfeifen können.
Liliane Waldner




