(openPR) Eine aktuelle Reuters Schlagzeile besagt: „$750 billion "green" investment could revive economy: U.N.“ Auf Deutsch: 750 Milliarden Dollar grüne Investitionen könnten die Wirtschaft beleben. Es wird ein Papier des UN Umwelt-Programms in Aussicht gestellt, das im Hinblick auf den G20 Gipfel am 2. April 2009 in Anlehnung an Franklin Delano Roosevelts New Deal der dreissiger Jahre einen grünen „Neuen Deal“ in besagter Höhe fordert. Die Investitionen sollten in energieeffiziente Gebäudetechnologien, erneuerbare Energien, energetische Verbesserungen bei Verkehr und Landwirtschaft sowie in Massnahmen zur Erhaltung der natürlichen Ressourcen wie Wasser und Wälder gesteckt werden.
Laut der Reuters Mitteilung wären 750 Milliarden Dollar etwa 1 Prozent des weltweiten Bruttoinlandproduktes. Bezogen auf die Schweiz mit einem BIP von 532 Milliarden Franken im Jahre 2008 würden dies 5,3 Milliarden Franken für einen grünen Neuen Deal ausmachen. Damit käme man ungleich weiter als mit den bisherigen, äusserst bescheidenen Programmen.
Der Verkehr ist auch Teil des Green New Deals. In diesem Sinne trägt die Tagung zur Zukunft der Mobilität der Sozialdemokratischen Partei des Kantons Zürich am 9. Mai 2009 im Volkshaus Zürich dazu bei. Anders als bei anderen Tagen wird dabei nicht nur geredet. Es werden dem Publikum von Pionieren konkrete Beispiele in Form von Modellen und Prototypen vorgestellt, wie der Verkehr in Zukunft klimafreundlich rollen kann. Der Verkehr wird in Zukunft hauptsächlich mit Strom statt mit Benzin oder Diesel angetrieben werden.
Woher kommt die Energie für einen leistungsfähigen, CO2-freien Verkehr? Eine Antwort dazu gab ein engagiertes Referat von Gallus Cadonau der Solar Agentur am 21. März 2009 an der Eigenheimmesse in Winterthur. Diese Messe wurde von der Zürcher Kantonalbank, den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich, der Baudirektion Zürich und dem WWF organisiert. Im Mittelpunkt stand eine breit angelegte Initiative samt staatlichen Förderbeiträgen für energieeffizientes Bauen. Gallus Cadonau legte eindrücklich dar, wie künftig mit Plus Energie Bauten sogar ein Energieüberschuss entstehen könnte. Würde der gesamte Baubestand auf das technologisch bestmögliche Niveau von Plus Energie Bauten saniert und neu erstellt, dann entstünde dank den in den Bauten angebrachten Photovoltaikanlangen ein Überschuss an Elektrizität. Diese könnte im Verkehr eingesetzt werden.
Die einheimischen Stromerzeuger werden BP, Esso und Shell ablösen. Zusammen mit einer deutlichen Steigerung an Energieeffizienz bei den Verkehrsmitteln wird die Mobilität in Zukunft sichergestellt. Die Tagung zur Zukunft der Mobilität am 9. Mai 2009 von 9 bis 13 Uhr im Zürcher Volkshaus zeigt diese Perspektiven anschaulich auf. Verkehrsmittel der Zukunft werden dort vorgestellt. Mehr über die Tagung zeigt die Website http://www.futuramobile.info
Liliane Waldner










