(openPR) COPD-Patienten können nun wirksam mit der Active Air Therapie behandelt werden.
Potsdam, den 11. Februar 2009 – COPD (chronic obstructive pulmonary disease) ist eine chronische Erkrankung der Atemwege, die durch jahrelanges Rauchen oder einen ungeschützten, dauerhaften Umgang mit chemischen Stoffen oder Feinstäuben verursacht werden kann. Mit der Zeit werden durch die Schadstoffe die Lungenzellen beschädigt und zerstört, auch kann es zu einer Degeneration der Lungenzellen kommen. Im Verlauf der Krankheit werden sowohl die äußere Atmung (Sauerstofftransport aus der Luft bis ins Blut) als auch die innere Atmung („Verbrennen“ des Sauerstoff in den Zellen zur Energieproduktion) des Körpers empfindlich gestört. Somit gelangt zum einen zu wenig Sauerstoff in das Blut, wodurch der „Treibstoff“ für die Energieproduktion in den Zellen fehlt. Zum anderen kann der Sauerstoff in den Zellen nicht mehr sauber und effizient „verbrannt“ werden, was zu einem weiteren Energiemangel in allen Zellen und Organsystemen führt. Die stark eingeengten Bronchien führen bei den Betroffenen zu einer permanenten Atemnot, die extreme Ängste auslöst und somit einen Dauerstress verursacht, der sich immer auch auf die Angehörigen auswirkt. Die Patienten fühlen sich matt und werden durch den Sauerstoffmangel in ihrer Leistungsfähigkeit und Mobilität stark eingeschränkt.
COPD wurde bisher mit hochkonzentriertem Sauerstoff aus einer Sauerstoffflasche oder einem Sauerstoffkonzentrator und verschiedenen Medikamenten therapiert. Diese Art der Therapie lindert die Symptome der Krankheit zwar und verbessert die äußere Atmung teilweise, verursacht aber auch langfristig starke Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen. Zudem kann die Schädigung der Mitochondrien (Energiekraftwerke in den Zellen) durch dieses Verfahren nicht revidiert werden. Durch ihre dauerhafte Abhängigkeit von externem Sauerstoff werden die Patienten in ihrer Lebensqualität stark eingeschränkt.
Die bisherigen Ansätze einer COPD-Therapie richten sich also allein auf die Symptome der Krankheit, die gelindert werden sollen. Dem gegenüber ist es das Ziel der neuen Active Air Therapie, die Lungen- und Bronchialzellen zu regenerieren und die Selbstregulation des Körpers zu verbessern. Langfristig sollen sowohl die äußere als auch die innere Atmung merklich verbessert werden. Angestrebt wird, dass die Patienten mit der Zeit weniger Medikamente einnehmen müssen, wodurch auch die Nebenwirkungen verringert würden. Sobald ihre Dauertherapie mit Sauerstoff verringert oder gar abgesetzt werden kann, verringert sich auch die Überproduktion der Sauerstoff-Radikale im Körper, wodurch auch das Lungengewebe wieder Reparaturprozesse in Gang bringen kann. Langfristig soll die Active Air Therapie die Lebensqualität und die Leistungsfähigkeit der Patienten wieder erhöhen und sie mobiler, von der Sauerstoffflasche unabhängig machen.
Die Active Air Therapie basiert auf der Aktivierung der Umgebungsluft in den Aktivierungseinheiten des medizinischen Gerätes Active Air durch photodynamische Prozesse. Die dabei freiwerdende Energie (Relaxationsenergie vom Singulett Sauerstoff) wird durch Wassermoleküle der Luftfeuchtigkeit transportiert und über eine Atemnasenbrille inhaliert. Fremdsubstanzen oder vermehrt Sauerstoff werden dem Körper dabei nicht zugeführt. Dadurch wird u.a. – mittels Pulsoximeter messbar – die äußere Atmung verbessert und gleichzeitig die Regulationsfähigkeit des vegetativen Nervensystems (HRV Analyse) erhöht, was zu einer verbesserten Selbstregulation des Körpers führt.
Nachweise über die Wirksamkeit der Active Air Therapie erfolgten mittels der Herzratenvariabilität-HRV und am IASP der Humboldt Uni in Berlin (Active Air Therapie Studien / Nachweise www.active-air.com). Zudem wird die Wirksamkeit der Therapie durch verbesserte Peak Flow und FEV1 Werte unzähliger COPD und Asthma Patienten bestätigt.










