(openPR) Der türkische Markt gehört zu den wachstumsstärksten Ländern in Europa und belegt im Hightech-Sektor inzwischen den sechsten Platz hinter Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien. Während viele Länder einen Umsatzrückgang verzeichnen, nimmt der Telekommunikationsmarkt in der Türkei im Jahr 2008 um 9 Prozent auf etwa 14 Milliarden Euro zu. In der Türkei verfügen 87 Prozent der privaten Haushalte über ein Handy, aber nur 25 Prozent besitzen einen Internetanschluss.
Bis Ende 2008 hat die türkische Regulierungsbehörde für Telekommunikation in der Mobilfunkbranche mit einem Anstieg der Abonnentenzahl auf rund 67 Millionen gerechnet. Laut Aussage des Vorsitzenden der Telekommunikationsbehörde, konnten die drei großen Unternehmen Avea, Turkcell und Vodafone ihren durchschnittlichen Ertrag pro Abonnenten von 11,70 US$ im Jahr 2006 auf 13,90 US$ 2007 steigern.
Dass mit einem Anstieg der Abonnentenzahl zu rechnen ist, zeigt nun die seit dem 09.11.08 in der Türkei mögliche Rufnummernübertragbarkeit bei einem Anbieterwechsel. Noch im Jahr 2007 konnten sich Avea, Turkcell und Vodafone in der Frage der Rufnummernübertragbarkeit nicht einigen und daher scheiterte die Vergabe von Lizenzen für die Übertragung von Multimedia-Leistungen im Mobilfunk. Es ist stark davon auszugehen, dass neben diesen drei marktführenden Bewerbern (Avea, Turkcell und Vodafone) der Wettbewerb auch für insbesondere ausländische Bieter interessant werden könnte. Zusätzlich zu lokalen Betreibern wie Borusan Telekom, Netone Telekom oder Koc Net Telekom wird der Eintritt internationaler Wettbewerber wie British Telecom und Orange erwartet. Seit der Änderung der Bestimmungen im Juni 2008 wird auch Firmen, die über kein eigenes Mobilfunknetz verfügen erlaubt, Telekommunikationsdienste anzubieten und dabei die Netze der drei etablierten Betreiber zu nutzen.









