(openPR) Es bestehen für mich keine Zweifel an der Wirksamkeit von Heilkräutern, so der Leiter des Instituts für Gesundheitsprävention Andreas GRUSS. Allerdings ist aufgrund der Anbauweisen mit sinkender Qualität der einzelnen Kräuter zu rechnen. Diese hängt von der Quantität und Qualität der Inhaltstoffe ab. Es ist zu erwarten, dass mit zunehmender Zuchtauslese und Plantagenanbau genau diese Qualität sinkt. Wir werden es bald mit ähnlichen Auswirkungen zu tun haben wie z.B. bei neueren Apfelsorten, die im Vergleich zu alten Sorten in den letzten 50 Jahren durch Züchtung und Monokulturen bis zu 80% ihrer Gesamtquantität an Inhaltstoffen eingebüßt haben. Da auch so genannte BIO - Kräuter in Reih und Glied „kultiviert“ werden, ist mit gleichen Effekten zu rechnen, im Gegensatz zu Wildkräutern, die natürlich nicht den ständig steigenden Bedarf decken können. Die Qualitätseinbußen werden also Kräuter aus konventionellem wie auch aus ökologischem Anbau gleichermaßen treffen. Erst im steten Überlebenskampf gegen Konkurrenzkräuter und Umweltbedingungen entwickeln sich viele der Inhaltstoffe besonders intensiv. Plantagenpflanzen wird dieser Kampf weitgehend abgenommen.








