(openPR) Medienpolitische Interessensvertretung unabhängiger TV-Sender fordert Unterstützung auf EU-Ebene.
Hamburg/ Düsseldorf/ Brüssel, 30.01.2009. Mit einer Rekordbeteiligung startete das erste Medienfrühstück von PROdigitalTV in das Jahr 2009. Am 15. Januar nahmen in Köln über 20 Programmveranstalter an dem Meinungsaustausch teil. „Diese große Akzeptanz bestätigt uns, dass sich PROdigitalTV als schlagkräftige Interessenvertretung unabhängiger TV-Anbieter etablieren konnte“ sagt Dr. Carl A. Claussen, geschäftsführender Gesellschafter von TIER.TV und Vorstandsvorsitzender von PROdigi-talTV. Vorgestellt wurde u.a. ein System, mit dem aus einem großen Pool von Konsu-menten zielgenau Erhebungen über die Nutzung von Zielgruppensendern vorgenommen werden können. Mit diesem System können nicht nur quantitative Zahlen erhoben, sondern auch Aussagen zur Qualität der Programme gewonnen werden. Damit erhalten Programmanbieter ein Datenmaterial, mit dem bei der Vermarktung der Werbezeiten fundiert gearbeitet werden kann.
Stärkeren Einfluss der Politik auf die Herstellung fairer und geordneter Wettbewerbsverhältnisse forderte PROdigitalTV in einem Gespräch mit Vertretern der Staatskanzlei NRW in Düsseldorf und auf einem hochkarätigen Treffen mit medienpolitischen Vertretern auf EU-Ebene in Brüssel.
Dort erörterten Vertreter von PROdigitalTV mit Kabinettschef Dr. Rudolf Strohmeier und der medienpolitischen Sprecherin der EU, Ruth Hironymi die Frage der Gleichstellung unabhängiger Fernsehanbieter mit Senderfamilien und öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten.
Neben dem weiterhin brennenden und bei der EU sehr kritisch gesehenen Thema der schleppenden Digitalisierung ging es um die Auswirkungen neuer öffentlich-rechtlicher Angebote auf die Entwicklungschancen der Zielgruppensender und um die überwältigende Dominanz der großen Vermarkter bei der Werbezeitenvermarktung. Dieses Thema, sowie der Skandal um die vom Kartellamt geahndeten Gesetzesverstöße der Werbezeitenvermarkter fanden großes Interesse bei den medienpolitischen Vertretern auf EU-Ebene. „Dass Regulierung und Politik in Deutschland zu diesem System der Marktverzerrung schweigen, lässt einen nur staunen“, so der Hamburger Rechtsanwalt Kai Flatau, Geschäftsführer von PROdigitalTV.
Das nächste Treffen von PROdigitalTV findet am 5. März 2009 in Berlin statt.










