openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Gurtartige Prostatavergrößerung - Neues Verfahren minimiert Risiken

27.01.200917:00 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Gurtartige Prostatavergrößerung - Neues Verfahren minimiert Risiken
Die hochmoderne Plasma-Vaporisationselektrode der Firma Olympus verdampft das Gewebe besonders schonend und blutungsarm
Die hochmoderne Plasma-Vaporisationselektrode der Firma Olympus verdampft das Gewebe besonders schonend und blutungsarm

(openPR) Patienten mit einer gutartigen Prostatavergrößerung steht jetzt ein neues Verfahren zur operativen Entfernung des überschüssigen Prostatagewebes zur Verfügung: die TURis (Transurethrale Resektion in Saline)-Plasma-Vaporisation. Operative Komplikationen wie Harninkontinenz, Impotenz und vor allem das potentiell lebensbedrohliche Einschwemmsyndrom können mit dem schonenden und minimal-invasiven Verfahren nahezu vermieden werden. „Damit bietet die TURis-Plasma-Vaporisation entscheidende Vorteile gegenüber der herkömmlichen Ausschälung der Prostata“, betont Dr. Stephan Neubauer, Urologe im Westdeutschen Prostatazentrum in Köln. „Vor allem ältere und kranke Patienten, sowie Patienten mit einem erhöhten Blutungsrisiko profitieren von der neuen Methode.“



Ständiges Wasserlassen, ein schwacher Harnstrahl und unangenehmes Nachtröpfeln - was für viele Männer zum Alptraum wird, ist meist auf eine gutartige Vergrößerung der Prostata zurückzuführen. Sie trifft fast jeden zweiten Mann über 50 und fast jeden 80-Jährigen. Bei der so genannten benignen Prostatahyperplasie (BPH) wächst das Drüsengewebe der Prostata in den Bereich der Harnröhre. Durch die Einengung der Harnröhre nimmt die Stärke des Harnstrahls ab und Restharn verbleibt in der Blase. Dies kann wiederum zu schmerzhaften Entzündungen führen und die Bildung von Blasensteinen begünstigen.

Im Anfangsstadium können die Beschwerden meist mit Medikamenten wirkungsvoll gelindert werden. Führen diese allerdings nicht zum gewünschten Erfolg, muss in der Regel das überschüssige Gewebe operativ entfernt werden. Als Standardverfahren gilt nach wie vor die klassische Ausschälung (transurethrale Prostataresek-tion/TURP). Mit Hilfe einer Drahtschlinge, über die ein elektrischer Strom fließt, wird überschüssiges Gewebe schichtweise abgetragen. „Der Stromfluss, der von der Arbeitselektrode durch den Körper des Patienten zur Neutralelektrode fließt, kann zu einer erheblichen Irritation und Schädigung von Gewebe führen. Somit kann es unter Umständen zu Harnröhrenengen, selten zu Erektionsstörungen und in sehr seltenen Fällen zur Harninkontinenz kommen“, erläutert Neubauer. Bei etwa zwei Prozent der behandelten Patienten tritt eine schwerwiegende Komplikation, das so genannte TUR-Syndrom auf. Hierbei gelangt Spülflüssigkeit über eröffnete Blutgefäße in den Blutkreislauf. Als Folge kommt es zu einer Veränderung der Elektrolytsituation und damit zu einer Belastung des Kreislaufs. Im schlimmsten Fall kann die Einschwemmung der Spülflüssigkeit zu Schock, Lungen- oder Hirnödem führen.

Geringeres Blutungsrisiko, hohe Wirksamkeit und kürzere Liegezeiten

Abhilfe schaffen kann jetzt ein neues minimal-invasives Verfahren, die so genannte TURis-Plasma-Vaporisation. Anders als bei der klassischen Ausschälung wird statt hypotoner Spüllösung gut verträgliche Kochsalzlösung verwendet. Dies verhindert, das potentiell lebensbedrohliche TUR-Syndrom. Eine weiterer Vorteil liegt darin, dass der Strom nicht durch den gesamten Körper fließt, sondern nur dort, wo das Gewebe abgetragen werden soll. „Die Reizung umliegender Organe kann dadurch minimiert und strombedingte Nebenwirkungen weitgehend vermieden werden“, erklärt Neubauer.

Der Operateur kann mit dem innovativen System zwei verschiedene Techniken kombinieren: die Abhobelung (Resektion) mit Hilfe von elektrischem Strom und die Verdampfung (Vaporisation) durch den Einsatz einer Vaporisationselektrode. Die Plasma-Vaporisationselektrode verdampft ähnlich wie ein Laser das Gewebe, allerdings ohne starke Hitzeentwicklung. Gleichzeitig wird das Gewebe verschorft und dadurch Blutungen von vorne herein vermieden Die Vaporisationselektrode wird hauptsächlich im Bereich der stark durchbluteten Schleimhäute eingesetzt. „Das dahinter liegende Prostatagewebe ist von weniger Blutkapillaren durchzogen und kann nun mit der elektrischen Schlinge abgehobelt werden“, erläutert der Kölner Urologe. Die Gewebespäne, die bei der Resektion anfallen, können vom Pathologen auf Tumorzellen untersucht werden.

Durch die einmalige Kombination von Verdampfung und elektrischer Schlinge kann je nach Bedarf, das heißt, ob die Blutstillung oder die Gewebeentnahme im Vordergrund steht – die jeweilige Elektrode ausgewählt und über den Arbeitskanal in die Prostata eingebracht werden. Ein weiterer Pluspunkt ist die verkürzte Operationszeit. „Das macht das Verfahren vor allem für Patienten attraktiv, die zu einem hohen Blutungsrisiko neigen und an Begleiterkrankungen wie Herz-Kreislauferkrankungen leiden.

Als eines der wenigen Zentren in Deutschland verfügt das Westdeutsche ProstataDiezentrum neben TUR-P, TUNA und den hochmodernen Laserverfahren (Greenlight-Laser und Life-Diodenlaser) jetzt auch über die innovative TURis-Plasma-Vaporisation. „Damit verfügen wir über ein umfassendes Spektrum minimal-invasiver und operativer Behandlungsmöglichkeiten bei der gutartigen Prostatavergrößerung und können so für jeden Patienten individuell entscheiden, welche Methode optimal geeignet ist“, resümiert Neubauer.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 276401
 3718

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Gurtartige Prostatavergrößerung - Neues Verfahren minimiert Risiken“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Westdeutsches Prostatazentrum, Köln

Bild: Prostatakrebs: Westdeutsches Prostatazentrum bietet ZweitmeinungBild: Prostatakrebs: Westdeutsches Prostatazentrum bietet Zweitmeinung
Prostatakrebs: Westdeutsches Prostatazentrum bietet Zweitmeinung
Bestrahlen, operieren, Implantate einsetzen oder erst einmal abwarten? Mehr als 60 000 Männer werden in Deutschland jedes Jahr mit der Diagnose Prostatakrebs konfrontiert und stehen vor der schwierigen Aufgabe die „richtige“ Behandlung zu wählen. Zur Therapie des Prostatakarzinoms gibt es heute mehrere Behandlungsmöglichkeiten mit gleichwertigen Heilungschancen. Umso wichtiger ist es, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Therapieoptionen sorgfältig gegeneinander abzuwägen und auch die eigenen Lebensumstände bei der Therapieentscheidung zu…
Bild: Prostatakrebs: PSA-Test im Kreuzfeuer der KritikBild: Prostatakrebs: PSA-Test im Kreuzfeuer der Kritik
Prostatakrebs: PSA-Test im Kreuzfeuer der Kritik
„Der PSA-Test ist unnütz und mitunter sogar gefährlich.“ Diese Aussage wird fälschlicherweise immer häufiger von den Medien transportiert. So zuletzt auch in der Sendung des RBB Politmagazins Kontraste „Früherkennung bei Prostatakrebs: Das Geschäft mit der Angst“. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU), der Berufsverband der Deutschen Urologen (BDU) und der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe kritisieren die einseitige Berichterstattung, die zu einer tiefen Verunsicherung der Männer führt. „Die einseitige Darstellung des PSA-Tests…

Das könnte Sie auch interessieren:

US-Urologe Turk gewinnt mit neuer biolitec LIFE™ Lasertherapie Award der American Urological Association
US-Urologe Turk gewinnt mit neuer biolitec LIFE™ Lasertherapie Award der American Urological Association
Neuer Evolve™ Urologielaser der biolitec bringt Patienten erhebliche Vorteile bei der Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung (BPH) Dr. David S. Turk aus Cleveland, Ohio, wird Thirlby Award 2007 der American Urological Association (AUA) verliehen – Kurze Behandlungsdauer, mobil einsetzbar, nebenwirkungsarm und besonders schonend – Patienten …
Bild: Prostatavergrößerung und Blasenschwäche (Inkontinenz) schonend mit Botulinumtoxin behandelnBild: Prostatavergrößerung und Blasenschwäche (Inkontinenz) schonend mit Botulinumtoxin behandeln
Prostatavergrößerung und Blasenschwäche (Inkontinenz) schonend mit Botulinumtoxin behandeln
Symptome einer Prostatavergrößerung In Deutschland sind fast alle Männer ab dem 75. Lebensjahr von der Prostatavergrößerung betroffen. Viele von ihnen leiden unter Symptomen wie häufigem Urindrang, einem abgeschwächten Harnstrahl oder der unvollständigen Entleerung der Blase. Man geht davon aus, dass die Beschwerden bereits im vierten Lebensjahrzehnt …
Bild: AquaBeam: Sanfte Revolution in der Therapie der gutartigen ProstatavergrößerungBild: AquaBeam: Sanfte Revolution in der Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung
AquaBeam: Sanfte Revolution in der Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung
… profitieren von kürzerer OP-Zeit und mehr Sicherheit. --- Am Asklepios Klinikum Harburg in Hamburg wurde jetzt eine Operationstechnik für die Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung (Benigne Prostatahyperplasie, BPH) eingeführt, die es bislang noch in keiner Klinik in Kontinentaleuropa gibt: Mit dem im Silicon Valley entwickelten "AquaBeam"-OP-Roboter …
Bild: Symptomtest bei Prostatavergrößerung jetzt auf neuem Internetportal infoprostata.deBild: Symptomtest bei Prostatavergrößerung jetzt auf neuem Internetportal infoprostata.de
Symptomtest bei Prostatavergrößerung jetzt auf neuem Internetportal infoprostata.de
Internetseite informiert über schonende Lasertherapie LIFE™ bei gutartiger Prostatavergrößerung Neue Informationsplattform im Internet zur gutartigen Prostatavergrößerung mit Symptomtest der Amerikanischen Urologenvereinigung – Nebenwirkungsarme LIFE™ Lasertherapie mit Urologielaser Evolve® erfordert nur kurze Behandlungsdauer und ist auch für Patienten …
Bild: Privatklinik Wehrle behandelt als erste Klinik in Österreich Prostatavergrößerung mit neuer LIFE LasertherapieBild: Privatklinik Wehrle behandelt als erste Klinik in Österreich Prostatavergrößerung mit neuer LIFE Lasertherapie
Privatklinik Wehrle behandelt als erste Klinik in Österreich Prostatavergrößerung mit neuer LIFE Lasertherapie
… 2008 – In der Privatklinik Wehrle in Salzburg bietet der Urologe Dr. Roland H. Mattes Patienten, die an benigner Prostatahyperplasie (BPH / gutartige Prostatavergrößerung) leiden, jetzt eine neue, schonende Lasertherapie an, die sog. LIFE™ Lasertherapie mit dem Urologielaser Evolve™ 150. Das innovative Verfahren zur Behandlung der Männervolkskrankheit …
Neue Therapie mit biolitec-Urologielaser „LIFE“ zur Behandlung der Prostatavergrößerung (BPH) in Deutschland
Neue Therapie mit biolitec-Urologielaser „LIFE“ zur Behandlung der Prostatavergrößerung (BPH) in Deutschland
… entstanden – Weitere sind bundesweit im Aufbau Jena, 07. August 2007 – Die biolitec AG aus Jena hat einen Laser entwickelt, mit dem die gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie/ BPH) ambulant behandelt werden kann. Der Urologielaser LIFE (Laser Induced Flow Enhancement) der biolitec AG wird seit Beginn des Jahres schon sehr erfolgreich …
Bild: Grünes Licht für die ProstatabehandlungBild: Grünes Licht für die Prostatabehandlung
Grünes Licht für die Prostatabehandlung
… der urologischen Abteilung am St. Josefs-Hospital (Belegärzte Dr. C. Büscher, Dr. J. Roloff) kommt neuerdings ein hochmodernes Verfahren zur Behandlung insbesondere der gutartigen Prostatavergrößerung zur Anwendung. Dank der gemeinsamen Gerätenutzung im Rahmen einer Kooperation mit der Urologie am Diakonie Klinikum Siegen (Chefarzt Dr. P. Weib) steht …
Bild: Neue Therapie bei Prostatavergrößerung: Embolisation statt OperationBild: Neue Therapie bei Prostatavergrößerung: Embolisation statt Operation
Neue Therapie bei Prostatavergrößerung: Embolisation statt Operation
Häufiger Harndrang und das Gefühl, dass die Blase nie ganz leer wird – typische Symptome bei einer Prostatavergrößerung. Millionen Männer sind betroffen, Ärzte sprechen daher schon von einem Volksleiden. Jetzt gibt es eine neue Behandlungsmethode, die besonders schonend ist. Bei der sogenannten Embolisation bleiben Potenz und Kontinenz erhalten. Eine …
Bild: HELIOS Klinik Kiel – Gesundheit verständlichBild: HELIOS Klinik Kiel – Gesundheit verständlich
HELIOS Klinik Kiel – Gesundheit verständlich
… zunehmendem Lebensalter verändert sich die Prostata. Diese Veränderungen können symptomfrei sein, es können sich allerdings auch – beispielsweise im Falle einer gutartigen Prostatavergrößerung – Probleme beim Wasserlassen einstellen. Im Alter von 75 Jahren wird bei nahezu allen Männern eine Prostatavergrößerung nachgewiesen. Eine bösartige Veränderung …
Neuer Urologie-Laser der biolitec AG gegen Männer-Volkskrankheit „Prostatavergrößerung“
Neuer Urologie-Laser der biolitec AG gegen Männer-Volkskrankheit „Prostatavergrößerung“
Jena, 28. August 2007 – biolitec AG etabliert neue Behandlungsmöglichkeit der benignen Prostatahyperplasie (BPH)/ gutartige Prostatavergrößerung in Deutschland – Therapie mit Urologielaser LIFE erfordert nur kurze Behandlungszeit und ist nebenwirkungsarm – Mobilität des Lasergerätes ermöglicht stationären und ambulanten Einsatz – Erste BPH-Behandlungszentren …
Sie lesen gerade: Gurtartige Prostatavergrößerung - Neues Verfahren minimiert Risiken