openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Bundesländer planen keine Anhebung der Grunderwerbsteuer

20.01.2009 • 12:44 Uhr • Industrie, Bau & Immobilien

(openPR) Nach Berlin hat zu Beginn des Jahres auch Hamburg die Grunderwerbsteuer erhöht. Laut einer Umfrage der Immobilien Zeitung schließen jedoch fast alle anderen Bundesländer einen solchen Schritt für sich aus.

Wie die Fachzeitung in ihrer am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet, haben 13 der 16 befragten Länderfinanzministerien erklärt, den aktuell geltenden Grunderwerbsteuersatz in Höhe von 3,5% nicht verändern zu wollen. "Wir sind froh über jeden Investor und Grundstückskäufer und werden diese nicht durch einen höheren Steuersatz behindern", erklärt stellvertretend Stephan Bliemel vom Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern.

Lediglich in Bremen sind entsprechende Überlegungen noch nicht ganz vom Tisch. Zwar sei eine Anhebung des Grunderwerbsteuersatzes 2007 aus Gründen des Wettbewerbs mit dem Umland noch verworfen worden, im Rahmen der anstehenden Haushaltsberatungen könne sie jedoch wieder zum Thema werden, so ein Sprecher des Finanzsenats.

Seit der Föderalismusreform 2006 können die Bundesländer selbst über den Grunderwerbsteuersatz bestimmen, zuvor lag dieses Recht beim Bund. Berlin setzte bereits Anfang 2007 den seit 1997 geltenden Satz von 3,5% auf 4,5% hoch. Im Januar dieses Jahres folgte Hamburg dem Beispiel.

Das erlahmte Interesse von Investoren am deutschen Immobilienmarkt hinterlässt derweil deutliche Spuren im Aufkommen der Grunderwerbsteuer. Hatten Immobilienkäufer die im Jahr 2005 bei knapp 4,8 Mrd. Euro liegenden Einnahmen bis zum Jahr 2007 auf fast 7 Mrd. Euro hochkatapultiert, erwarten aktuelle Steuerschätzungen für das vergangene Jahr ein Absacken auf knapp 5,8 Mrd. Euro. 2009 droht ein weiteres Absinken auf gut 5,6 Mrd. Euro.

Auch nach Einschätzung großer Maklerhäuser ist in diesem Jahr mit keiner Besserung zu rechnen. Schon im vergangenen Jahr brachen etwa die Investmentumsätze bei Gewerbeimmobilien um zwei Drittel auf etwa 21 Mrd. Euro ein. Besonders hart traf es die Finanzmetropole Frankfurt: 2007 wechselten dort Immobilien für 8,1 Mrd. Euro den Besitzer. Ein Jahr später hat sich der Umsatz mit 1,3 Mrd. Euro auf ein Sechstel reduziert.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 274320
 135

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Bundesländer planen keine Anhebung der Grunderwerbsteuer“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Immobilien Zeitung

JLL behauptet sich als Top-Arbeitgeber der Immobilienwirtschaft
JLL behauptet sich als Top-Arbeitgeber der Immobilienwirtschaft
JLL ist erneut zum Top-Arbeitgeber der Immobilienwirtschaft gewählt worden. Das Makler- und Beratungsunternehmen erlangt diesen Titel damit zum vierten Mal in Folge. Auf den Plätzen 2 und 3 rangieren der Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger bzw. der Asset-Manager Corpus Sireo. Die Immobilien Zeitung, eine Beteiligung der dfv Mediengruppe, befragte für das Ranking 428 Studierende branchenbezogener Fächer nach ihrem Wunscharbeitgeber. JLL punktet vor allem mit seiner Internationalität. Grundsätzlich spielt für die Nachwuchskräfte jedoch …
Schneller vermieten, schneller verkaufen
Schneller vermieten, schneller verkaufen
Neue IZ-Wohnmarktanalyse liefert objektive Daten zur realistischen Preisermittlung. Überzogene Preisvorstellungen verzögern den Verkaufs- bzw. Vermietungsprozess. Mit der neuen IZ-Wohnmarktanalyse können Eigentümer, Makler und Verwalter anhand objektiver Daten realistische Preise ermitteln und das Vermarktungstempo ihrer Immobilien erheblich steigern. Dadurch lassen sich Kapitalverluste etwa durch längeren Leerstand sowie ergebnislose Besichtigungen deutlich mindern. Die Daten können für jeden Standort in Deutschland ermittelt werden. Eigen…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Grunderwerbsteuer – aktuelle EntwicklungenBild: Grunderwerbsteuer – aktuelle Entwicklungen
Grunderwerbsteuer – aktuelle Entwicklungen
Bei der Besteuerung von Immobilien spielt die Grunderwerbsteuer eine wichtige Rolle. Hierbei gibt es sowohl versteckte Risiken als auch Gestaltungsmöglichkeiten für Steuerberater. Gesetzgeber und Rechtsprechung bringen dabei immer wieder Veränderungen für diese Steuer der Bundesländer. In jüngster Zeit gab es sowohl vom Bundesverfassungsgericht als auch …
Bild: Neue Grunderwerbsteuersätze der BundesländerBild: Neue Grunderwerbsteuersätze der Bundesländer
Neue Grunderwerbsteuersätze der Bundesländer
Die Grunderwerbsteuer (GrESt), auch Grunderwerbssteuer genannt, fällt beim Erwerb eines Grundstücks bzw. Immobilie an. Je nach Bundesland beträgt der Steuersatz der Grunderwerbsteuer 3,5%, 4,5% oder 5,0% der Bemessungsgrundlage (die Bemessungsgrundlage ist normalerweise der Gesamtkaufpreis einer Immobilie). Bis 2006 galt bundesweit der einheitliche …
Bild: Grunderwerbsteuer – Bundesländer streichen Rekordgewinne einBild: Grunderwerbsteuer – Bundesländer streichen Rekordgewinne ein
Grunderwerbsteuer – Bundesländer streichen Rekordgewinne ein
In den vergangenen Jahren ist die Grunderwerbsteuer vielerorts kräftig gestiegen. Für die Bundesländer scheint sich dies mehr als zu lohnen. Nach Angaben des Bundesverbandes freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) haben die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer einen neuen Rekordwert erreicht. Insgesamt sind in der ersten Hälfte dieses Jahres …
Grunderwerbsteuer: Bundesländer können sich auf Rekordeinnahmen freuen
Grunderwerbsteuer: Bundesländer können sich auf Rekordeinnahmen freuen
Die Bundesländer können 2017 mit Rekordeinnahmen aus der Grunderwerbsteuer rechnen. Das geht aus einer Prognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln hervor, wie die WELT am Sonntag am 27. August berichtet. Demnach könnten die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer in diesem Jahr insgesamt 13,94 Milliarden Euro betragen - das wäre ein Plus von …
Bild: Global Financial Invest AG (GFI AG) rät: Noch 2010 Immobilienkauf realisieren – und Steuern sparenBild: Global Financial Invest AG (GFI AG) rät: Noch 2010 Immobilienkauf realisieren – und Steuern sparen
Global Financial Invest AG (GFI AG) rät: Noch 2010 Immobilienkauf realisieren – und Steuern sparen
Global Financial Invest AG (GFI AG) informiert: Grunderwerbsteuer steigt zum 1. Januar 2011 in vier Bundesländern Frankfurt am Main – November 2010. Den Grunderwerbsteuersatz heben mehrere Bundesländer zum 1. Januar 2011 an: Bis zu 5 Prozent des Kaufpreises müssen Anleger künftig beim Haus-, Wohnungs- oder Grundstückserwerb ans Finanzamt abführen. Die …
VdW Bayern warnt vor Erhöhung der Grunderwerbsteuer
VdW Bayern warnt vor Erhöhung der Grunderwerbsteuer
Wohnungsfertigstellungen in Bayern auf Nachkriegs-Tiefstand München, 06.04.2010 – Der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) spricht sich gegen die geplante Erhöhung der Grunderwerbsteuer auf 4,5 Prozent aus. „Angesichts des Rekordtiefs beim Wohnungsneubau und der starken Belastung der Branche durch die strikten energetischen Vorschriften …
Grunderwerbsteuer: Sieben Bundesländer planen Erhöhung / Aktion pro Eigenheim fordert einheitlichen Steuersatz
Grunderwerbsteuer: Sieben Bundesländer planen Erhöhung / Aktion pro Eigenheim fordert einheitlichen Steuersatz
Immobilienkäufer und Bauherren müssen in vielen Bundesländern künftig tiefer in die Tasche greifen. Fünf Bundesländer erhöhen bereits 2011 die Grunderwerbsteuer bis auf fünf Prozent, weitere Landesregierungen planen ebenfalls eine Erhöhung. Die Aktion pro Eigenheim lehnt eine solche Anhebung strikt ab und fordert einen bundesweit einheitlichen, auf 3,5 …
Bild: Grunderwerbsteuer treibt Baukosten unnötig in die HöheBild: Grunderwerbsteuer treibt Baukosten unnötig in die Höhe
Grunderwerbsteuer treibt Baukosten unnötig in die Höhe
… unbezahlbar zu werden. Die Ursache dafür sind nicht etwa steigende Hauspreise oder Materialkosten. „Vor allem der Staat treibt derzeit die Kosten mit stetig steigenden Grunderwerbsteuersätzen nach oben. Auch die Notare verlangen mehr Geld. Hinzu kommen noch enorm hohe Grundstückspreise in manchen Regionen,“ so Jürgen Dawo, Gründer des Massivhausanbieters …
Grunderwerbsteuer: Künftig unterschiedliche Steuersätze in den Bundesländern
Grunderwerbsteuer: Künftig unterschiedliche Steuersätze in den Bundesländern
Wer ein unbebautes Grundstück oder ein Gebäude mit Grund und Boden erwirbt, muss anstelle der Mehrwertsteuer Grunderwerbsteuer zahlen. Diese Steuer fließt in die Kassen der Bundesländer und beträgt bisher bundeseinheitlich 3,5 % des Grundstückswertes. Mit dieser Bundeseinheitlichkeit ist es bald vorbei. Im Zuge der Föderalismusreform, die im Schatten …
Grunderwerbsteuer: King Sturge warnt vor Wettbewerbs-nachteil durch Anstieg der Transaktionskosten
Grunderwerbsteuer: King Sturge warnt vor Wettbewerbs-nachteil durch Anstieg der Transaktionskosten
Sascha Hettrich, King Sturge: „Föderalismusbedingte uneinheitliche Regelung der Grunderwerbsteuer muss reformiert werden.“ Berlin, 17. Januar 2011. Nachdem die Grunderwerbsteuer bereits in Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt erhöht wurde, werden dieses Jahr auch in Niedersachsen, Bremen, Brandenburg und dem Saarland Anhebungen realisiert. Aktuell liegt …
Sie lesen gerade: Bundesländer planen keine Anhebung der Grunderwerbsteuer