(openPR) Einen deutlichen Impuls für die Land- und Ernährungswirtschaft erwartet der Thüringer Bauernverband von der Internationalen Grünen Woche. „Unsere Produkte stehen für sich. Wer sich erst einmal von der Qualität überzeugt hat, wird bewusster einkaufen und die frische regionaler Produkte schätzen lernen“, meint Klaus Kliem, Präsident des Thüringer Bauernverbandes. „Wir müssen den Verbraucher aber auch dort abholen, wo er sich befindet und das ist nun mal vor allem die Stadt“, sagte Kliem weiter.
Vom 16. bis zum 25. Januar präsentiert sich die Branche mit der ganzen Vielfalt der landwirtschaftlichen Produktpalette in Berlin. Kliem betonte, dass die Landwirtschaft und die Arbeit der Bauern einen zentralen Stellenwert für die Gesellschaft haben. „Wir Landwirte tragen die Verantwortung dafür, dass gesunde Lebensmittel in einer ausreichenden Menge zur Verfügung stehen. Ein einziger Landwirt ernährt in Deutschland mehr als 120 Menschen mit Lebensmitteln“, sagte Kliem. Im Jahr 1950 waren das nur zehn Personen. Ohne den Einsatz moderner Technik und Kommunikationsmittel wäre diese Produktivitätssteigerung in der Agrarwirtschaft nicht möglich gewesen.
In diesem Zusammenhang sprach sich der Bauernpräsident dafür aus, Thüringen als Standort für die Produktion von Fleisch- und Wurstwaren zu stärken. Im Vergleich zu anderen Bundesländern sei der Tierbestand im Freistaat einer der niedrigsten. Es könne nicht sein, dass ideologisch motivierte Gruppen Investitionen in Tierhaltungsanlagen verhindern. Schließlich würden Verbraucher gerade die Produkte aus der einheimischen Erzeugung bevorzugen. „Diese Nachfrage können wir langfristig nicht bedienen, wenn Bauvorhaben in die Länge gezogen werden“, erklärte Kliem abschließend.















