(openPR) Das Experten-Hearing „SCHWIERIGE ZEITEN brauchen MUTIGE UNTERNEHMER“, erbrachte ein wichtiges Ergebnis:
· Restart-Fähigkeit ist keinesfalls nur ein Thema für den „Neustart nach einer Insolvenz“!
Veranstalter des Hearings war das VerbändeNetzwerk Menschen Machen Wirtschaft e.V. (MMW), das nach Berlin Wissenschaftler, Verbändevertreter, Unternehmer, Juristen und Restart-Unternehmer eingeladen hatte.Dabei sollte es vor allem um Möglichkeiten gehen, Unternehmer zu mehr Initiativen für Neu- und/oder Ersatzinvestitionen zu ermutigen.
Der Hintergrund dazu wurde wie folgt skizziert:
· Um wirtschaftlich notwendige Veränderungen umzusetzen, bedarf es Menschen, die bereit und fähig sind – allein oder im Team – Unternehmen auf- oder auszubauen und das damit einhergehende wirtschaftliche Risiko einzugehen.
· Dabei wolle man sich bewusst weniger auf die angestellten Manager, als vielmehr auf die „ECHTEN UNTERNEHMER“ konzentrieren, die besonders in Kleinst- (unter 9 Beschäftigte, bis 2 Mill. EU Jahresumsatz) und Kleinunternehmen (unter 50 Beschäftigte bis 10 Mio. EU Jahresumsatz) vorfindbar sind. Dort wirke sich erfahrungsgemäß ein Zuwachs an Stellen am Schnellsten aus und werden neue Aufgabenfelder zügiger aufgegriffen und integriert. Dabei handelt es sich nicht nur um die über 2,25 Mio.Einzelunternehmer, sondern auch um Unternehmerpersonen in den über 1,3 Mio. Personen- Kapitalgesellschaften und Sonstigen Rechtsformen (insbesondere Genossenschaften) dieser Größenklassen.
· Von diesem Unternehmerpotenzial wird gerade in Krisenzeiten eine erhöhte Risikobereitschaft erwartet. Entscheidende Frage – so eine Umfrage von MMW bei über 250 Unternehmern dieser Gruppen - scheint für die Unternehmer jedoch nicht nur zu sein, ob sich dieses Risiko wirtschaftlich „lohnt“, sondern ob dieses Risiko Auswirkungen auf Privatvermögen, sozialen Status und Familie haben kann.
· Seit den Untersuchungen der Boston Consulting Group (BCG) im Jahre 2001 hat das Thema „Restart“ für Unternehmer neue Aufmerksamkeit erzielt. BCG ermittelte, dass gerade Restarter – aufgrund der gemachten Krisenerfahrungen – wichtiges Wissen in den Neuaufbau eines Unternehmens einzubringen vermögen. Das Institut für Mittelstandsforschung kommt 2004 zu einem ähnlichen Ergebnis und schätzt den Anteil von Restartern bei Neugründungen zwischen 11-18 %.
Die Experten-Runde befasste sich – neben den wirtschaftlichen – vor allem auch mit den sozialen und psychologischen Aspekten, die „Unternehmer am (stets risikobehafteten)unternehmen“ hindern können. Dabei spielten Themen wie:
· Auswirkungen von der Unternehmenssphäre in die Privatsphäre (Bürgschaften, Pfandrechte, Durchgriffshaftung bei Insolvenzen, etc.)
· Zustimmung und Unterstützung aus der Familie.
· Stigmatisierung und soziale Folgen im Falle eines Scheiterns.
· Restart-Vorsorge-Konzeptionen nicht nur für Neugründer und Restarter, sondern eigentlich für alle Unternehmer?eine zentrale Rolle.
Mit dem Konzept “Mit LATENTER RESTART-FÄHIGKEIT Unternehmer-Potenziale aktivieren“ wird MMW einen speziellen Beratungs-Service einrichten. Dieser soll über Kooperationen mit Unternehmer- und Mittelstandsverbänden zügig Verbreitung finden.
Wenn es uns in gemeinsamer Anstrengung gelingt – so fassten Gerd K. Schaumann und Frank-Peter Evertz für das VerbändeNetzwerk die nächsten Aktivitäten zusammen - Politik und Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren, würde damit ein wichtiger Beitrag geleistet, um Konjunkturprogramme zügig in wirtschaftlich nachhaltiges Handeln umzusetzen. Dafür sind risikobereite Unternehmer unentbehrlich.
Das Konzept „LATENTE RESTART-FÄHIGKEIT“ bietet Unternehmern - mittels Seminaren und individueller Beratung von Spezialisten – passgenaue Lösungen an, um deren Risikobereitschaft systematisch zu befördern.








