(openPR) München, 22. Dezember 2008 – Sie sind nicht die Kostentreiber, sondern eher die Sparsamen und damit eine wichtige Stütze des Gesundheitssystems: Die Versicherten in den gesetzlichen Krankenkassen. Das vielfach unterschätzte Kostenbewusstsein der Kunden werde auch mit den Neuerungen in der Gesundheitsreform 2009 nicht unterstützt, erklärt die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK.
„Niemand soll und will an der eigenen Gesundheit und an nötiger Behandlung sparen, aber viele wollen nicht, dass ihre Krankenkasse unnötig Geld ausgibt“, so SBK-Vorstandsvorsitzender Dr. Hans Unterhuber. So würden sich viele Versicherte bei ihrer Krankenkasse nach den Kosten von aufwändigen Behandlungen erkundigen und über Alternativen informieren, umfangreiche Medikamentenverschreibungen hinterfragen oder sich über große Medikamentenpackungen beschweren. „Wir spüren im direkten Kontakt durch die SBK-Kundenberater das Interesse unserer Versicherten am Thema Kosten“, erklärt Unterhuber. Dahinter stecke die Erkenntnis, dass mit dem Vermeiden überflüssiger Ausgaben mehr Geld für moderne, umfassende Behandlung im Bedarfsfall bleibt.
„Leider stehen bei den Neuerungen des Jahres 2009 der Gesundheitsfonds und sein immenser Verwaltungsaufwand sowie Mehrausgaben für Ärzte und Kliniken im Mittelpunkt“, so Dr. Hans Unterhuber. Die Ansprüche der Versicherten an das Gesundheitssystem müssten erneut zurückstehen. Hier seien nun die Krankenkassen mit individueller Beratung und persönlicher Betreuung gefordert. Unterhuber: „Kunden sind keine Kostenfaktoren. Sie wollen vernünftige Leistungen ohne Umwege und ohne Geldverschwendung. Darin steckt für das Gesundheitssystem mehr Potenzial als hinter mancher Reform am grünen Tisch.“










