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FREIWILLIGE VOR - Oder doch - „Seid nicht feige Leute, lasst mich hinter den Baum"

04.12.200818:35 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: FREIWILLIGE VOR - Oder doch - „Seid nicht feige Leute, lasst mich hinter den Baum"
Ehrenamtsbörse Baden-Baden
Ehrenamtsbörse Baden-Baden

(openPR) In Baden-Baden engagierten sich 2007 laut einer Studie der Generali Deutschland 40-50% aller Einwohner ehrenamtlich. Eine beeindruckende Zahl. Das heißt ungefähr jeder Zweite arbeitet aktiv in Vereinen, Initiativen, Projekten oder Einrichtungen und übt dort eine freiwillig übernommene Aufgabe aus.



Zum Internationalen Tag des Ehrenamtes – am 5. Dezember - haben wir drei Menschen nach ihrer Meinung und zum Ehrenamt befragt: Wolfgang Gerstner (Oberbürgermeister der Stadt Baden-Baden mit über 40% freiwilliger Bürgerbeteiligung), Jochen Gebele (Geschäftsführer des Caritasverbandes für die Stadt Baden-Baden – hier arbeiten 131 ehrenamtliche Helfer) und Justus Kindermann (selbst ehrenamtlicher Vorstand von Bürgerstiftung und Ehrenamtsbörse Baden-Baden).

Was ist eigentlich ein Ehrenamt? Oder wer oder was ist ein Ehrenamtlicher?
Laut Wikipedia ist „ein Ehrenamt im ursprünglichen Sinn ein ehrenvolles und freiwilliges öffentliches Amt, welches in erster Linie nicht auf eine Entlohnung ausgerichtet ist. Man leistet es für eine bestimmte Dauer, regelmäßig im Rahmen von Vereinigungen, Initiativen oder Institutionen.“

Häufig hört man heute als Ersatz für das Ehrenamt die (fachwissenschaftlichen) Begriffe: bürgerschaftliches Engagement, zivilgesellschaftliches Engagement, Zeitspende oder Freiwilligenarbeit. Diese Begriffe werden in der Regel jedoch von Journalisten, Politikern oder Wissenschaftlern verwendet.

Die Einrichtungen, Vereine, Initiativen oder Kirchen aber, welche die Hilfe von den bundesweit tätigen 23 Mio. ehrenamtlichen Helfern brauchen, nutzen den Begriff „Ehrenamtliche“ oder „freiwillige Helfer“. So auch Herr Jochen Gebele (Geschäftsführer des Caritasverbandes für die Stadt Baden-Baden), der im Interview seine ganz eigene Definition des Begriffes „Ehrenamt“ ausführt:

„Ein Ehrenamtlicher nimmt (freiwillig = ohne materielle Entlohnung) eine (unbequeme) Verpflichtung auf sich (meist) zum Nutzen einer Gemeinschaft.“

D.h., auch der Kassenwart im Modellflugverein besetzt ein Ehrenamt, obwohl dies sicher kein vom Umfeld gewürdigtes Ehrenamt ist: Diese Aufgabe ist sicher extrem unbequem, aber zum Nutzen des Vereines. Oder wollen Sie das übernehmen? Freiwillige vor!


Herr Gebele, Menschen die etwas geben, dürfen auch erwarten, das ihnen etwas gegeben wird. Was bringt das Ehrenamt dem Ehrenamtlichen? Oder bekommt man für ein Ehrenamt eigentlich nie Geld?
Nein, Geld bekommt man für ein Ehrenamt nie – denn sonst wäre es kein Ehrenamt. Aber in Ausnahmefällen kann eine Aufwandsentschädigung gezahlt werden. Zum Beispiel für Reisekosten oder für Material, das man für die Aufgabe benötigt (z.B.: Bücher).

Das in Umfragen meist genannte Motiv für ein freiwilliges Engagement, ist das Bedürfnis zur gesellschaftlichen Mitgestaltung. Dazu kommen Wünsche wie, Freude an der Tätigkeit, neue soziale Kontakte finden, etwas Sinnvolles tun. Ein wichtiger – oft unterschätzter – Mehrwert ist es sicher auch, die eigenen Kenntnisse und Erfahrungen zu erweitern.

Herr Kindermann, Sie arbeiten seit Jahren ehrenamtlich für verschiedene Einrichtungen in Stuttgart und Baden-Baden. Welche Aufgaben gibt es für Ehrenamtliche?
Jeder Ehrenamtliche kann die gleiche Tätigkeit wie ein Angestellter übernehmen; aber nur wenn er von einem Profi bei seiner Arbeit begleitet wird. Ein Ehrenamt ist niemals ein Ersatz für einen Arbeitsplatz. Nur durch die Hilfe von Freiwilligen können Leistungen erbracht werden, die sonst nicht finanzierbar wären. Ein aktuelles Beispiel dazu ist der Tafelladen der Caritas Baden-Baden. Hier helfen über 70 Freiwillige, um dieses Angebot überhaupt zu ermöglichen.

Sollten Sie dennoch das Gefühl haben, ausgenutzt zu werden: Hören Sie einfach auf. Ehrenamt ist – freiwillig, oder gar nicht!

Herr Oberbürgermeister Gerstner, was wäre, wenn es keine Menschen gäbe, die ehrenamtlich oder freiwillig Verpflichtungen auf sich nehmen. Was würde das konkret zum Beispiel für die Stadt Baden-Baden bedeuten?

Das ist ganz klar: Vieles würde nicht mehr funktionieren und sinnvolle Einrichtungen müssten schließen. Eine ganze Menge von Angeboten, die in Baden-Baden, möglich sind, stünden ohne ehrenamtlich engagierte Helfer ganz einfach nicht mehr zur Verfügung. Man muss das ganz nüchtern sehen! Klar ist auch, dass die Stadt all diese Angebote gar nicht in diesem Umfang und in dieser Intensität anbieten könnte. Denn auch für die Stadt sind irgendwo Grenzen gesetzt.

Herr Gebele, selbst in Baden-Baden mit der erstaunlich hohen Zahl von gut 700 Vereinen ist immer wieder von einer Krise des Ehrenamtes zu hören. Was ist zu tun, um Verein und Ehrenamt nachhaltig zu bewahren?

Am Besten wirkt, glaube ich, das „lebende Objekt“. Wer zum Beispiel die Ehrenamtlichen der Tafel oder des Mentorenprojektes Zukunftsscout von ihrer Arbeit erzählen hört, spürt viel Freude und Sinnhaftigkeit, die durchaus anstecken können.

Wo möglich sollten Ehrenamtliche die Möglichkeit haben, ihre Zeit selbst einzuteilen und den Grad des Einsatzes selbst zu bestimmen. Leider geht das innerhalb vorgegebener Dienste nicht immer.

Wir beim Caritasverband unterscheiden uns von anderen Vereinen auch dadurch, dass es eine Zusammenarbeit von Ehrenamtlichen hauptamtlichen MitarbeiterInnen gibt. Häufig liegt ja, zum Beispiel in Sportvereinen, die gesamte Verantwortung bei Ehrenamtlichen.

Ganz wichtig ist vor allem, dass Ehrenamtliche und Aufgabe wirklich zueinander passen. Es kommt schon mal vor, dass wir jemanden von der Übernahme einer bestimmten Aufgabe abraten, weil wir denken er wird da nicht glücklich oder auch weil wir unser Klientel vor unguten Situationen schützen wollen.

Herr Oberbürgermeister Gerstner, viele Länder beneiden uns um unsere deutsche Vereinskultur, weil sich hier Menschen vernetzen, um für das Gemeinwohl einzutreten. Hierzulande wird gerne an Vereinsmeierei gemäkelt. Wieso hat das Ehrenamt eigentlich ein Imageproblem?

Ich glaube nicht, dass das Ehrenamt ein solches Imageproblem hat. Auch wenn man mit dem Stichwort Vereinsmeierei hin und wieder augenzwinkernd über dies spricht, so liegt darin auch der Hinweis, dass der Verein und das Leben in denselben für viele ein Stück Heimat darstellt. Wenn man dann noch weiß, dass wir Deutschen die Dinge eher kritisch als optimistisch beurteilen, dann relativiert sich dies schnell, insbesondere wenn man die große Zahl der Ehrenamtlichen sieht.

Es gilt den Vereinen die Gewissheit zu geben, dass sie wichtig sind und etwas Gutes in und für die Stadt und ihre Menschen tun. Wichtig ist, die Ehrenamtlichen in ihrem Tun wahrzunehmen und für sie einzutreten. Die Stadt gibt Zuschüsse, aber die Hauptarbeit, die eigentliche Leistung kommt von ehrenamtlicher Seite. Als Oberbürgermeister unterstütze ich die Vereine und die Ehrenamtlichen, denn ich weiß, wie eminent wichtig diese Menschen, die Vereine und Institutionen für uns in Baden-Baden sind.

Ich möchte dieses Interview nutzen um auch an dieser Stelle nochmals allen von Herzen zu danken, die mithelfen Baden-Baden zu dem zu machen, was es ist. Unser Stadtkreis birgt ein enormes Reservoir an Kräften, an Einsatzwillen und an Engagement für die Gemeinschaft: Ihnen allen großen Dank!



Herr Kindermann, Ehrenamtliche werden immer gesucht – aber nicht jeder traut sich, ein Ehrenamt zu übernehmen. Denn Lust und Last, Freude und Frust liegen bei ehrenamtlichen Aufgaben oft dicht beieinander. Was würden Sie Menschen raten, um das passende Ehrenamt zu finden und wahrzunehmen?

Um ein passendes Engagement für sich zu finden und sich dort einzubringen, benötigt man: Mut, Überzeugung und Ausdauer.

Mut brauchen Sie, um die passenden Einrichtungen von sich aus anzusprechen. Sie müssen sich als freiwilliger Helfer bei der jeweiligen Institution melden. Überzeugung brauchen Sie, um in der Einrichtung, dem Verein zu arbeiten. Sie müssen überzeugt sein, dass Ihr ehrenamtliches Engagement einen Nutzen bietet. Und Ausdauer brauchen Sie, weil es oft länger dauert etwas als Ehrenamtlicher zu bewirken.

Das wichtigste aber ist: Ehrenamtliches Engagement muss „Spa? machen. Das heißt die Freude und die Begeisterung an der Arbeit müssen im Vordergrund stehen.

Für alle Fragen rund ums Ehrenamt und für ein breites Angebot an freiwilligen Tätigkeiten in Baden-Baden wenden Sie sich an die Ehrenamtsbörse unter Telefon: 07221 9929938 oder im Internet: www.eab-baden-baden.de.

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