(openPR) Straßenlöcher werden immer größer, in Kitas schimmeln die Wände, Schulen haben kein Geld - diese Misere wird von der Berliner Politik mit klammen Kassen erklärt. Gleichzeitig hat der rot-rote Senat aber viele Millionen Euro für den Bau des Humboldtforums auf dem Schlossplatz übrig und zeigt Privatinvestoren, die das Stadtschloss mit eigenen Mitteln aufbauen möchten, die kalte Schulter. "Hier wird sichtbar, dass in der Politik Geld überhaupt keine Rolle spielt, es geht bei Entscheidungen nur darum, was die Politiker wollen", so Lür Waldmann, Gründer der Stadtschloss Berlin Initiative. "Da wird ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben, ohne dass das Nutzungskonzept für das Gebäude feststeht. Wir befürchten, dass sich so die Kosten für das Humboldtforum deutlich erhöhen werden. Wenn die Nutzung irgendwann klar ist, wird das Architektenkonzept angepasst werden und das kostet Geld. Dies soll mit Steuergeldern finanziert werden, die dann bei der Beseitigung von Straßenlöchern und der Sanierung der Schulen fehlen", erklärt Waldmann weiter. Interessierte Leserinnen und Leser finden weitere Informationen unter www.stadtschloss-berlin.de .
Die Stadtschloss Berlin Initiative setzt seit 2001 auf ein eigenes Konzept zur Errichtung des Stadtschlosses mit allen vier Fassaden –also mit dem Renaissanceflügel- und der Kuppel über dem Eosanderportal sowie dem vorgelagerten "Apothekerflügel". Der Wiederaufbau kann aufgrund der Einzelzusage eines Investors privat finanziert und das Schloss ---mit Humboldt-Forum, wenngleich auf kleinerer Fläche – privatwirtschaftlich betrieben werden.












