(openPR) 1. Deutscher Gesundheitstag: Änderungen im Gesundheitssystem gehen nicht von der Politik aus, sondern kommen aus der Wirtschaft.
Am 1.1.2009 tritt die nächste Gesundheitsreform in Kraft. Es ist – je nach Zählung die 14. oder die 50. innerhalb von 30 Jahren. Daran, dass Gesundheitsreformen wirklich Einfluss auf die Gesundheit der Menschen haben, glaubt eigentlich niemand mehr so recht. Volkswirtschaftlich, so die öffentliche Meinung, tun sie vor allem eins: Sie nehmen das Geld aus der linken und stecken es in die rechte Hosentasche. Die Menschen im realen Leben aber machen sie nicht gesünder. Beim 1. Deutschen Gesundheitstag, der am 24. Januar in der Stuttgarter Porsche Arena stattfindet, steht deshalb nicht das Gesundheitssystem, sondern die ganzheitliche Gesundheit selbst im Mittelpunkt. Und zwar nicht als Problem, sondern als Schlüssel zur Lösung zahlreicher anderer Probleme; von der Arbeitslosigkeit bis zur Staatsverschuldung.
Nach Auffassung der Referenten des Gesundheitstages, der unter dem Motto „Gesundheit trifft Wirtschaft stehen“, gehen Änderungen im Gesundheitssystem ohnehin nicht von der Politik aus, sondern werden von Impulsen aus der Wirtschaft ausgelöst. Deren Aufgabe indes sei es nicht, sich um die Missstände im Gesundheitswesen zu kümmern, sondern Antworten auf die volkswirtschaftlich wichtigste Frage zu finden: Wenn Gesundheit auf dem besten Weg ist, das knappste Gut der Gesellschaft zu werden, wie können und müssen Investitionen in die Gesundheit – ob persönlich, als Betrieb oder als Staat – in Zukunft aussehen? Und wie können Vertreter der Heilberufe, die heute noch am Tropf der kranken Kassen hängen, morgen in einem gesunden Gesundheitssystem gutes Geld verdienen?
Wer in Zukunft mit Gesundheit Geld verdienen wolle, müsse Antworten auf Fragen finden wie: Was muss ein neues Gesundheitssystem leisten? Muss es, statt in Krankheiten zu investieren, nicht eher Anreize schaffen, Geld mit Gesunderhaltung zu verdienen?
In was sollten Krankenkassen in Zukunft investieren: In Krankheiten oder in die Gesunderhaltung der Menschen? Womit werden Vertreter der Heilberufe in Zukunft ihr Geld verdienen: Als Arzt und Therapeut im Krankheitsfall oder als Berater für private und betriebliche Krankheitsvorsorge? Oder: Wer zahlt in Zukunft im Krankheitsfall und welche Anreize bringen Menschen dazu, mehr in ihre eigene Gesundheit zu investieren?
Und wenn der Lebensstil die meisten Krankheitskosten verursacht, welche Erkenntnisse, Maßnahmen und Konzepte bringen Menschen dazu, mehr Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen?











