(openPR) Start der aktuellen Befragung
Gelsenkirchen, Dezember 2008. Vom 1. bis zum 21. Dezember 2008 sind alle an Bildung Interessierten eingeladen, sich an der aktuellen Befragung des Bildungsbarometers zu beteiligen. Diesmal steht die Schulstruktur auf dem Prüfstand. Damit greifen die Initiatoren des Bildungsbarometers – die Schülerhilfe und das Zentrum für empirische pädagogische Forschung der Universität Koblenz-Landau - ein zentrales Thema der Bildungspolitik auf. Denn immer wieder wird die Schulstruktur für das schlechte Abschneiden des deutschen Bildungssystems verantwortlich gemacht. Viele Menschen erwarten daher von einer veränderten Struktur eine Verbesserung der Bildung und der Chancengerechtigkeit. Welche Wünsche und Vorstellungen die Bevölkerung hat, soll die aktuelle Befragung zeigen. Sie finden sie unter der Adresse: http://dezember08.bildungsbarometer.de
„Das letzte Bildungsbarometer hat gezeigt: Ein Fünftel der Befragten erhoffen sich von einer anderen Schulstruktur ein höheres Maß an Chancengerechtigkeit im Bildungssystem. Daher wollen wir wissen, welche Strukturveränderungen sich die Eltern und Lehrer wünschen, um zu einer besseren Bildung zu gelangen“, erläutert Prof. Dr. Reinhold S. Jäger vom Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, das Anliegen der Befragung.
„In den Schülerhilfen erfahren wir immer wieder, dass die Schulstruktur verantwortlich ist für die Schwierigkeiten der Schülerinnen und Schüler“, ergänzt Norbert Milte, Geschäftsführer der Schülerhilfe. „Damit die Änderungen den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden, sollten die Erfahrungen der Eltern und Lehrkräfte in die Gestaltung der Schulstruktur einbezogen werden.“
Die Initiatoren des Bildungsbarometers fragen daher danach, welche Schulformen die Befragungsteilnehmer bevorzugen, wie groß die Klassen sein dürfen, welche Leistungen Schulen anbieten sollten, um alle Schülerinnen und Schüler optimal zu fördern. Außerdem stehen die Erfahrungen mit G8, der auf acht Jahre verkürzten Gymnasialzeit, ebenso im Fragenkatalog wie die viel diskutierte Entrümpelung der Lehrpläne.







