(openPR) Morgen (22.04.) wird das Goethe-Institut Laibach offiziell eröffnet. Diese Neueröffnung wenige Tage vor dem Beitritt Sloweniens zur EU ist ein sichtbares Zeichen für die positive Entwicklung der bilateralen kulturpolitischen Beziehungen zwischen Deutschland und Slowenien seit der Unabhängigkeit Sloweniens im Jahr 1991.
Am 18.09.1993 wurde das deutsch-slowenische Kulturabkommen geschlossen. Die deutsche Sprache ist neben Englisch die wichtigste Fremdsprache in Slowenien. Deutsch wird an vielen öffentlichen Schulen des Landes als Lehrfach angeboten. Schon jetzt sind Kultur und Wissenschaft des kleinen und dynamischen Landes vielfältig europäisch vernetzt. So bestehen zahlreiche Partnerschaften deutscher und slowenischer Universitäten und ein reger Austausch unter Wissenschaftlern und Künstlern. Den Ausbau dieser Netzwerke zu unterstützen, wird ein besonderes Anliegen des Goethe-Instituts in Laibach sein.
Gleichzeitig entsteht mit der Gründung des GI Laibach ein europäisches Kulturzentrum: Das deutsche Institut und der British Council werden das neu bezogene Gebäude gemeinsam nutzen und auch gemeinsam Programme mit europäischer Perspektive vorstellen. Die Neueröffnung leistet somit auch einen sichtbaren Beitrag zu dem wichtigen Ziel der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, das weitere Zusammenwachsen Europas zu fördern.
An der Eröffnungsveranstaltung werden u.a. die Kulturministerin Sloweniens, die Botschafter Deutschlands und Großbritanniens, Vertreter des Auswärtigen Amtes sowie der Director General des British Council, David Green, und der Generalsekretär des Goethe-Instituts, Andreas Schlüter, teilnehmen.
Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik erschienen: Mittwoch 21.04.04







