(openPR) Hamburg/Salzwedel, 1.12.2008. Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen, der am 3. Dezember stattfindet, stellt die vielseitigen Formen von Behinderung in den Vordergrund und wirbt für Toleranz im Umgang mit den Betroffenen. Neben den Körper- und Sinnesbehinderungen stehen die psychischen und geistigen Behinderungen im Blickpunkt des Tages. „Körperliche Behinderungen werden weitgehend gesellschaftlich akzeptiert. Psychische Krankheiten werden tabuisiert, so dass eine optimale Wiedereingliederung der Betroffenen in die Gesellschaft erschwert wird“, so Dr. Nowack, Leiter der Dr. Nowack Gruppe.
„Hinzu kommt, dass viele Pflegeheime nicht die Infrastruktur für eine gezielte Wiedereingliederung bieten können, was auch für die Familienangehörigen der Betroffenen eine Belastung darstellt. Ein besonders wichtiger Teil der Therapie psychisch erkrankter Menschen ist jedoch deren gesellschaftliche Integration und Akzeptanz durch Freunde, Bekannte und Angehörige. Krankheiten wie Depression, Panikattacken oder die Folgen von Alkoholismus sind heilbar – aktive gesellschaftliche Kontakte helfen bei der Heilung. Ein offenes Ansprechen der weit verbreiteten Krankheitsbilder, die jeden betreffen können, leistet bereits einen ersten Beitrag zur Therapie“, so Nowack weiter.
„Jeder kann etwas tun, indem er den direkten Kontakt sucht und den Betroffenen unterstützt. Vor allem die Wertschätzung der Arbeit der erkrankten Personen bedeutet einen großen Schritt für die Therapie. Wir freuen uns besonders über Arbeitgeber, die erkrankten Personen eine Chance bieten, den Arbeitsalltag zu trainieren, und ihnen ihr Vertrauen entgegenbringen. Dies ist der größte Beitrag zur gesellschaftlichen Wiedereingliederung“, ergänzt Nowack.
In der Hansestadt Salzwedel, die in der nordwestlichen Altmark zwischen Hamburg und Magdeburg liegt, betreibt die Dr. Nowack Gruppe bereits seit 1995 mehrere Institutionen, die verschiedene Stufen der gesellschaftlichen Wiedereingliederung seelisch behinderter Menschen berücksichtigen. Neben einem Pflegeheim werden Tagespflege, ambulante Hilfen sowie betreute Wohngruppen angeboten. Darüber hinaus entwickelte die Dr. Nowack Gruppe das Hamburger Projekt „Grips – Arbeit und Rehabilitation“ zur Unterstützung der Arbeitssuche. Bundesweit berät, betreut und beteiligt sich die Gruppe an Institutionen im Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens.
Weitere Informationen finden Sie im Internet: www.dr.nowack-gruppe.de, www.gemeinde-psychiatrie.de









