(openPR) München, 28.11.2008 – Die Münchner Designagentur LUNAR Europe hat einen mobilen Computer für das Gesundheitswesen gestaltet. Der ESPRIMO MA basiert auf der bewährten Tablet PC-Technologie von Fujitsu Siemens Computers und erleichtert künftig den Arbeitsalltag von Ärzten, Kranken-pflegern und Rettungssanitätern. Das mobile Endgerät – mit integrierter Kamera, RFID-Scanner, Barcode-Leser, WLAN, UMTS und vielem mehr – sorgt dafür, dass dem medizinischen Personal stets alle digital archivierten Daten papierlos und direkt am Patienten zur Verfügung stehen. Zur Medica Messe in Düsseldorf (19. bis 22.11.2008) wurde der ESPRIMO MA der Öffentlichkeit vorgestellt.
Mit dem ESPRIMO MA bietet Fujitsu Siemens Computers ein Endgerät, das mit einem Gewicht von nur 1,3 kg und seiner Ausstattung mit WLAN- und UMTS-Technologie, die mobile Nutzung der klinischen IT-Infrastruktur ermöglicht. Dem-entsprechend hoch waren die Anforderungen an das Design, erklärt Toni Koberling, Senior Consultant und Verantwortlicher für Produktdesign bei Fujitsu Siemens Computers: „Unser wichtigstes Verkaufsargument war immer die Funktionalität. Dieses Argument sollte sich im Design widerspiegeln.“ ?Der vielseitige ESPRIMO MA muss nicht nur dem harten Klinikeinsatz und den dort herrschenden Anforderungen an Hygiene und Sicherheit genügen. Bei der Gestaltung des medizintechnischen Produkts ESPRIMO MA kamen für die Designer von LUNAR Europe weitere Aufgaben hinzu: die Form und Gestalt muss auch ergonomische Ansprüche unterschiedlichster Nutzer berücksichtigen.
Umfangreiche Studien
Und diese Nutzer wurden vorab ausgiebig analysiert und befragt – Medizinerinnen und Mediziner, Pflegekräfte und Rettungssanitäter. Aus den Ergebnissen dieser Gespräche wurden die Eigenschaften und Funktionen für den ESPRIMO MA definiert. Ziel war es, ein Gerät zu konzipieren, das den Workflow im medizinischen Alltag erheblich verbessert. Daraus ergab sich die Auswahl der eingebauten Komponenten. Die Basisanwendung ist zwar das Abrufen und Eingeben von Daten am Bildschirm mittels Tasten und per Touch-Eingabe. Darüber hinaus sollten aber weitere hilfreiche Komponenten in das Gerät eingebaut werden. Mit der integrierten Kamera können beispielsweise sichtbare Veränderungen der Verletzungen am Patienten dokumentiert werden, während RFID-Scanner und Barcode-Leser zu einer besseren Kontrolle der Medikation führen oder die Logistik der Klinik bzw. der Arztpraxis unterstützen können.
LUNAR Europe erkannte, dass die Wahl der Griffform zu den wichtigsten Entscheidungen gehört, weil einige Bedienungsmöglichkeiten vom Nutzer einen Griffwechsel am Gerät erfordern. Die Designentwürfe wurden zu diesem Zweck zunächst prototypisch umgesetzt und nach ergonomischen Gesichtspunkten getestet. Aus den Erkenntnissen leitete man dann bei LUNAR Europe die ideale Gehäuseform aber auch die Position von Griff, Display und Tasten ab.
„Die Form des Gerätes“, erklärt Roman Gebhard, Creative Director und Partner bei LUNAR Europe, „ist ergonomisch an die Nutzungssituationen und seine Nutzer anzupassen. Die Vielzahl von Funktionen sollten mittels der Anordnung der Tasten und ihrer grafischen Ausgestaltung strukturiert und somit die Bedienung erleichtert werden. Das medizinische Personal soll intuitiv an die Nutzung herangeführt und ja nicht von Technik und EDV überfordert werden. Wir bei LUNAR Europe möchten mit Design dazu beitragen, die Komplexität des Gerätes zu reduzieren und die Handhabung durch ergonomische Anpassung zu erleichtern.“
Klar im Design – rein in der Nutzung
Folientasten mit visueller und taktiler Hierarchisierung erleichtern die Bedienung des Geräts. So befindet sich beispielsweise die vertiefte Ein/Aus-Taste in der Gerätemitte. An der Griffbiegung sorgen zwei erhabene Taster für das schnelle Auslösen von RFID-Scanner und Barcodeleser – in der Akzentfarbe Gelbgrün für alle Nutzer sofort als Sonderfunktion zu erkennen. Das Gesamtbild wirkt dadurch aufgeräumt, klar gegliedert und ist selbsterklärend strukturiert. Außerdem verbessert sich die Reinigungsfähigkeit des Gerätes, weil es über keine offen liegenden Anschlüsse oder andere problematische Vertiefungen verfügt. Eine umlaufende TPE-Leiste verbindet die Unter- mit der Oberschale, dichtet den ESPRIMO MA zuverlässig ab und verbessert den Stoßschutz. Sie wurde bewusst visuell hervorgehoben, um die Robustheit des Geräts zu dokumentieren.
Neue medizintechnische Designsprache
Der ESPRIMO MA ist innerhalb der Produktkategorien von Fujitsu Siemens Computers das erste medizintechnische Gerät der ESPRIMO-Serie. Es war des-wegen sinnvoll, die Designsprache der ESPRIMO-Serie speziell für den ESPRIMO MA auch medizinisch zu interpretieren. Toni Koberling ist mit dem Ergebnis mehr als zufrieden: „Insgesamt gelang es LUNAR Europe, in enger Zusammenarbeit mit dem Designmanagement, Marketing und Engineering von Fujitsu Siemens Computers, ein prägnant geformtes Erstlingsgerät für mobile Mediziner zu gestalten. In seiner gesamten Erscheinung symbolisiert es medizinische Professionalität und hohe Funktionalität.“
Druckfähige Bilder:
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