openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Struck von Schröder und Eichel ausgetrickst

01.01.200410:00 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Talfahrt der Bundeswehr gewinnt offenbar unaufhaltsam an Geschwindigkeit

Zu den bekannt gewordenen Plänen der Bundesregierung, dem Verteidigungshaushalt 500 Millionen Euro zu entziehen und die Truppenstärke weiter zu dezimieren, erklärt der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Christian Schmidt MdB:



Unter Struck gewinnt die Talfahrt der Bundeswehr offenbar unaufhaltsam an Geschwindigkeit. Der Verteidigungsminister scheint nicht in der Lage, die notwendigen Strukturverbesserungen für die Streitkräfte im Kabinett durchzusetzen. Schlimmer noch: Struck läuft Gefahr, von Schröder und Eichel ausgetrickst zu werden.

Ende August trat Struck noch mit breiter Brust vor die Offiziere der Führungsakademie der Bundeswehr und prahlte mit seinen guten Beziehungen zu den Haushältern der Koalitionsfraktionen. Da könnten auch noch kleine Verbesserungen für seinen Etat herausspringen. Das Maß an Selbstüberschätzung ist kaum zu überbieten. Noch nach der Koalitionsvereinbarung war Struck sicher, dass die mittelfristige Finanzplanung fortgeschrieben werde. Stattdessen versucht Eichel, Struck auszutricksen.

Nach Eichels Lesart sollen wohl die Mittel aus dem Anti-Terrorprogramm in Höhe von 767 Mio. Euro nicht mehr in vollem Umfang Bestandteil des Verteidigungsetats und seiner mittelfristigen Finanzplanung sein. Die Bundeswehr soll deshalb ca. 500 Millionen Euro zusätzlich einsparen. Bundeskanzler Schröder und sein Finanzminister wollen sich offenbar auch nicht mehr an ihre Zusagen noch im Sommer diesen Jahres erinnern, den Verteidigungsetat von 24,4 Milliarden Euro in den kommenden Jahren nicht anzutasten. Struck macht nun wie sein Vorgänger Scharping die Erfahrung, welchen Wert Zusagen des Bundeskanzlers und des Finanzministers für die Bundeswehr haben. Die Bundeswehr wird unter Rot-Grün weiterhin nur eine Nebenrolle spielen und auch künftig den Preis für die desolate rot-grüne Sicherheits- und Verteidigungspolitik zu zahlen haben.

Mit der offenbar im Verteidigungsministerium geplanten weiteren Verringerung des Personalumfangs und einer weiteren, schleichenden Aushöhlung der Wehrpflicht ist der Einstieg in den Ausstieg aus der Wehrpflicht entgegen Strucks Beteuerungen vorprogrammiert. Eine glaubwürdige und flexible Wehrpflicht ist aber notwendig, um die vielfältigen und vor allem international gewachsenen Aufgaben der Bundeswehr weiter erfüllen zu können.

Die CDU/CSU fordert Verteidigungsminister Struck auf, die unsägliche Kürzungsdebatte für die Bundeswehr innerhalb des Kabinetts und der rot-grünen Regierungskoalition zu beenden. Auftrag und Mittel stehen ohnehin schon lange nicht mehr im Einklang, die Unterfinanzierung ist dramatisch. Die Truppe lebt schon heute ohne Perspektive allein von der Substanz. Die jüngste interne Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts ist nicht ohne Grund ein weiteres alarmierendes Maß für die Unzufriedenheit unter den Soldaten, den zivilen Mitarbeitern und ihren Familien.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 26356
 132

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Struck von Schröder und Eichel ausgetrickst“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von CDU/CSU-Fraktion

Bayerisches Volksbegehren für Mietenstopp unzulässig // Rückenwind für Klage gegen Berliner Mietendeckel
Bayerisches Volksbegehren für Mietenstopp unzulässig // Rückenwind für Klage gegen Berliner Mietendeckel
(Berlin, 16. Juli 2020) Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat das Volksbegehren „Sechs Jahre Mietenstopp“ für unzulässig erklärt. In seiner Begründung verwies das Gericht darauf, dass dem Bundesland Bayern für eine entsprechende Regelung die Gesetzgebungskompetenz fehle. Hierzu erklärt Dr. Jan-Marco Luczak, der die abstrakte Normenkontrolle gegen den Berliner Mietendeckel für die Bundestagsabgeordneten der CDU/CSU koordiniert: „Die Entscheidung aus Bayern gibt Rückenwind für unser Verfahren gegen den Berliner Mietendeckel in Karlsruhe. …
Trittins Sturheit beim Dosenpfand schadet allen
Trittins Sturheit beim Dosenpfand schadet allen
Viele Fragen zur Umsetzung des Dosenpfandes noch offen 19. Dezember 2002 Zur Diskussion um die Einführung des Dosenpfandes zum 1.1.2003 erklären der umweltpolitische Sprecher, Dr. Peter Paziorek MdB, der stellvertretende Vorsitzende, Dr. Klaus Lippold MdB, und der Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum Dosenpfand, Werner Wittlich MdB: Trittins Unbelehrbarkeit in Sachen Dosenpfand schadet allen. Die augenblickliche Dialogunfähigkeit des Ministers verhindert eine praktikable Handhabung des gegenwärtigen Schwebezustandes beim Vol…

Das könnte Sie auch interessieren:

Michael Glos: Waigels Stabilitäts-Erbe in nur vier Jahren verspielt
Michael Glos: Waigels Stabilitäts-Erbe in nur vier Jahren verspielt
… EU-Kommission, Wirtschaftsforschungsinstitute und Länderfinanzminister vor einer deutlichen Überschreitung der Defizitgrenze gewarnt. Jetzt überrascht zu tun ist deshalb pure Heuchelei. Gezielt haben Schröder und Eichel vor der Wahl die haushaltspolitische Bilanz und den daraus resultierenden Handlungsbedarf verschleiert. In nur vier Jahren haben Schröder und …
Steuersenkungen ja, aber nicht auf Kosten der jüngeren Generation
Steuersenkungen ja, aber nicht auf Kosten der jüngeren Generation
… um den so schon finanzpolitisch arg unter Druck stehenden Ländern und Gemeinden eine Gegenfinanzierung zu ermöglichen. Die Junge Gruppe fordert Bundeskanzler Schröder und Finanzminister Eichel auf, bei der Gegenfinanzierung der Steuerreform von realistischen Wachstumsprognosen auszugehen und nicht wieder fiskalische Luftschlösser zu bauen. Schließlich …
Bild: Auf geht’s! Kasseler Verlage luden zum NeujahrsempfangBild: Auf geht’s! Kasseler Verlage luden zum Neujahrsempfang
Auf geht’s! Kasseler Verlage luden zum Neujahrsempfang
… mehr als 100 Gästen aus Kunst, Kultur, Politik und Wirtschaft waren die stellvertretende Direktorin der MHK, Dr. Gisela Bungarten und Dr. Joachim Schröder, die das neue HERKULES Buch vorstellten, die Grünen-Landtagsabgeordnete Karin Müller, Vizelandrätin Susanne Selbert, der frühere Bundesfinanzminster und Ex-Oberbürgermeister Hans Eichel, die Vorsitzende …
Deutschland bricht Stabilitäts- und Wachstumspakt zum vierten Mal – BVMW-Präsident Mario Ohoven: Schröder und Eichel sind die Totengräber des Vertragswerks
Deutschland bricht Stabilitäts- und Wachstumspakt zum vierten Mal – BVMW-Präsident Mario Ohoven: Schröder und Eichel sind die Totengräber des Vertragswerks
… Drohkulisse der Gemeinschaft auf: Gegebenenfalls werde das deutsche Defizit-Verfahren wieder aufgenommen – Entscheidungen werde es allerdings nicht vor September geben. Bundeskanzler Schröder und "sein gefügiger Adlatus" Eichel hätten den Pakt zu Grabe getragen, kritisiert der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmwonline.de. …
Regierung zündet Nebelkerzen
Regierung zündet Nebelkerzen
Unentschlossenheit der Bundesregierung bei Gemeindefinanzen 5. August 2003: Anlässlich des Spitzengesprächs zwischen Bundeskanzler Schröder, Bundesfinanzminister Eichel und Bundeswirtschaftsminister Clement zur Reform der Gemeindefinanzen erklären die für Kommunalpolitik zuständige stellvertretende Vorsitzende, Gerda Hasselfeldt MdB, und der finanzpolitische …
Spendenabzugsfähigkeit: Irrsinn statt Konsolidierung
Spendenabzugsfähigkeit: Irrsinn statt Konsolidierung
… Abzugsfähigkeit von Spenden abzuschaffen, erklärt der Obmann der CDU/ CSU-Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss und für Kultur und Medien zuständige Berichterstatter, Steffen Kampeter MdB: Die Regierung Schröder/Eichel gibt mit diesen Plänen - nicht nur für den Bereich von Kunst und Kultur - den Anspruch auf, ehrenamtliches Engagement zu stärken. …
Erst Unsicherheit im Verteidigungshaushalt beseitigen Union: Nachtragshaushalt für die Bundeswehr
Erst Unsicherheit im Verteidigungshaushalt beseitigen Union: Nachtragshaushalt für die Bundeswehr
Zu der geplanten Vorlage von Kürzungsplänen bei der Bundeswehr erklärt der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Christian Schmidt MdB: 28. März 2003 - Wer nimmt Schröders Ankündigungen eigentlich noch ernst, wenn es nicht mal mehr die eigenen Minister tun? Gestern hat Schröder der Bundeswehr mehr Geld in Aussicht gestellt. …
Bild: Wahlkampf-Studie 2005: Spitzenpolitiker kaum im Web auffindbarBild: Wahlkampf-Studie 2005: Spitzenpolitiker kaum im Web auffindbar
Wahlkampf-Studie 2005: Spitzenpolitiker kaum im Web auffindbar
… sich eine Infoseite zur Person und Politik verbirgt. Beispielsweise hat die Kanzlerkandidatin nicht nur angela-merkel.de, sondern sogar zusätzlich angie-merkel.de registriert. Kanzler Schröder steht der Kanzlerkandidatin in dieser Hinsicht kaum in etwas nach: er besitzt außer der Domain gerhard-schroeder.de auch die Variante ohne Bindestrich. Weniger …
Eichels schwindsüchtiger Haushaltstorso
Eichels schwindsüchtiger Haushaltstorso
Eichel, Schröder und die rot-grüne Bundesregierung sind nicht mehr Herr der Lage 26. Juni 2003 - Zu den heute bekannt gewordenen Eckwerten des Haushaltsplans 2004 erklärt der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dietrich Austermann MdB: Die heute bekannt gewordenen Eckwerte des Haushaltsentwurfs 2004 zeigen, dass die Bundesregierung …
Horrormeldungen im Stundentakt
Horrormeldungen im Stundentakt
… Defizitquote von mehr als vier Prozent wird Deutschland zum dritten Mal in Folge den europäischen Stabilitätspakt verletzen. Da helfen alle schönen Worte nichts mehr: Mit Schröder rutscht Deutschland immer tiefer in die Krise. Nun zeigt sich, dass der Bundeshaushalt 2003/2004 komplett auf Sand gebaut war. Rot-Grün regiert nach dem Prinzip Hoffnung: Eingeplant …
Sie lesen gerade: Struck von Schröder und Eichel ausgetrickst