(openPR) GOLDMANN:
BERLIN. Zum heutigen Gespräch des Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland Paul Spiegel und Bundeskanzler Schröder zur Verteilung der Mittel aus dem Staatsvertrag zwischen dem Zentralrat und der Bundesrepublik erklärt der kirchenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Hans-Michael GOLDMANN:
Die Förderung und der Aufbau jüdischen Lebens in Deutschland muss den Deutschen ein Herzensanliegen sein. Dazu gehört aber auch, die vielfältigen Facetten des Judentums gleichermaßen zu fördern und zu unterstützen.
Die Bundesregierung hat es vor einem Jahr versäumt, andere jüdische Gruppierungen neben dem Zentralrat der Juden in Deutschland in den Staatsvertrag und die daraus resultierende Förderung einzubeziehen. Wie zu erwarten war, wurde dadurch die Union progressiver Juden von der Partizipation an der institutionellen Förderung ausgeschlossen.
Der Kanzler lässt auch weiterhin ein klares Bekenntnis zur Einbeziehung der Union progressiver Juden in die Förderung vermissen. Ein Appell an den Zentralrat, wie heute vom Kanzler an Herrn Spiegel gerichtet, ein konstruktives Gespräch mit den liberalen Juden zu suchen, ist nicht das erhoffte deutliche Signal für Vielfalt jüdischer Gemeinden.
Dennoch hoffe ich, dass der Zentralrat nun zeitnah ein Gespräch mit der Union progressiver Juden sucht und so eine Lösung zustande kommt.










