(openPR) Industriespionage ist längst zum Wirtschaftszweig geworden – Data Leakage Prevention-Lösungen schützen
Wie amerikanische IT-Sicherheitsunternehmen bestätigen, ist systematischer Datenklau längst zum Wirtschaftsfaktor geworden. Kostenlose Software wie die Instant Messenger von AOL, Yahoo und Microsoft (MSN) stellen dabei oft das „Einfallstor“ für Datendiebe dar.
Opfer des systematischen Datendiebstahls werden Unternehmen mit unzureichend gesicherten Firmennetzwerken. Datendiebe nutzen nämlich die Sicherheitslücken der kostenlosen Software aus, die es ihnen ermöglicht, Rechner über das Internet fernzusteuern.
Viele Mitarbeiter verwenden die Instant Messenger vor allem deshalb, um Kommunikationsprozesse zu vereinfachen und damit ihre Tätigkeit zu beschleunigen. Gefährlich sind die kleinen Programme insbesondere, weil sie organisierten Datendieben die Möglichkeit geben, Dateien über das Internet auf ihre eigenen Server zu kopieren. Dabei vertrauen sie ganz auf das alte Einbrecher-Prinzip „Nimm-mit-was-du-kriegen-kannst-und-lauf“. So gewonnene Daten werden dann gezielt Entscheidern in Unternehmen angeboten.
Wie USA Today, die größte amerikanische Tageszeitung, berichtet, ist es chinesischen Unternehmen in der Vergangenheit sogar gelungen, das komplette Geschäft ihrer US-Konkurrenten zu klonen und bis hin zur Garantieabwicklung vollständig zu übernehmen. Und das ohne jegliche Entwicklungskosten.
„Wer seine Daten nicht sicher aufbewahrt, kann sie kaum fünf Sekunden später überall auf dem Globus wiederfinden“, mahnt Volker Scheidemann, Produktmanager für die Data Leakage Prevention-Lösung „fide AS file enterprise“ beim Sicherheitsspezialisten Applied Security GmbH in Stockstadt. „Wir brauchen in Deutschland ein größeres Sicherheitsbewusstsein. Studien zeigen immer wieder, dass die Unternehmen zu leichtfertig sind. Wenn das gesamte Netzwerk mit einer Data Leakage Prevention-Lösung gut geschützt ist, geht jeder Datendieb leer aus.“











