openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Studie: Bauchfett erhöht Prostatakrebs-Risiko bei Männern

21.11.200813:09 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Kohlenhydratarme Ernährung könnte Abhilfe schaffen

Potsdam/Köln - Eine Studie Potsdamer Ernährungsforscher ergab, dass ein dicker Bauch erhebliche Gesundheitsrisiken birgt. Zuviel Fett um Hüfte und Taille führt zu einem erhöhten Prostatakrebsrisiko bei Männern, so die Ergebnisse der Studie, die die Wissenschaftler anhand der Daten von mehr als 153.000 Männern in einer EU-weiten Langzeitstudie ermittelten. Laut den Forschern um Heiner Boeing und Tobias Pischon vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam www.dife.de könnte das Bauchfett den männlichen Hormonhaushalt im Hinblick auf das Prostatarisiko ungünstig beeinflussen.

Zudem belegen weitere Studiendaten, dass starkes Übergewicht und ein dicker Bauch bei Menschen um die 50 auch das Sterblichkeitsrisiko erhöhen. Die Forscher fanden heraus, dass nicht nur übergewichtige Menschen von diesem Risiko betroffen sind. „Das wichtigste Ergebnis unserer Untersuchung ist, dass das Übergewicht an sich, aber auch unabhängig davon die Körperfettverteilung das Sterblichkeitsrisiko eines Individuums beeinflusst", so Pischon. Denn das Bauchfett sei nicht nur ein Energiespeicher, sondern es produziere auch Botenstoffe, die die Entwicklung chronischer Erkrankungen fördern. Dies könne zum Teil erklären, warum auch schlanke Menschen mit einem niedrigen Body-Mass-Index (BMI) aber großem Taillenumfang ein erhöhtes Sterblichkeitsrisiko besäßen.

In Deutschland sind inzwischen 67 Prozent der Menschen übergewichtig oder stark übergewichtig. Nicht nur die Ergebnisse der Potsdamer Studie verdeutlichen, wie dringend die Deutschen hier etwas ändern müssen. Denn: wie eine weitere Teilstudie der europaweiten Studie ergab, fördert eine fettreiche Ernährungsweise zudem das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Die Zahl der Diäten ist inzwischen immens gestiegen, doch über ihre Effektivität lässt sich streiten. Viel versprechender erscheint es in diesem Zusammenhang, einfach seine Ernährung umzustellen und auf eine ausgewogene Ernährungsweise zu achten. Eine Möglichkeit besteht daran, sein Essverhalten an der GLYX-Ernährungslehre zu orientieren, das heißt unter Beachtung des so genannten Glykämischen Indexes (GI).

Der GI gibt an, wie schnell ein kohlenhydrathaltiges Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt. Kohlenhydrate mit hohem GI lassen den Blutzucker hoch ansteigen, Kohlenhydrate mit geringem GI stabilisieren hingegen den Blutzucker. Je steiler der Blutzucker nach oben klettert, desto mehr Insulin schüttet der Körper aus, um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Das Insulin tut dies, indem es die in Glykose umgewandelten Kohlenhydrate als Energie in die Zellen transportiert. Sind die Zellen und die Energiespeicher noch voll, wandert alles direkt in die Fettdepots. Insulin wird daher auch als Fettspeicher- oder Masthormon bezeichnet. Nimmt man zu viele hochglykämische Kohlenhydrate zu sich, steigt das Körpergewicht stark an.

Laut der Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden Lebensmittel in drei Gruppen eingeteilt – solche mit einem niedrigen Glykämischen Index (55 oder weniger), solche mit einem mittleren GI-Wert (56 bis 69) und Lebensmittel, die einen hohen GI-Wert aufweisen (70 oder mehr). Ausgangspunkt und gleichzeitig höchster GI-Wert ist mit 100 – der Glykämische Index von Traubenzucker. Cornflakes haben etwa einen Glykämischen Index von 81. Der Ernährungsexperte Ulrich Overdiek beschäftigt sich schon seit langem mit dem Glykämischen Index. Er ist Geschäftsführer der vivamangiare Wellfood-Restaurants www.vivamangiare.de und bietet hier seinen Gästen gesunde Snacks und leichte Gerichte unter dem Motto „Wellfood statt Fastfood“. „Hier kann sich jeder gezielt kohlenhydratarm ernähren. Alle Speisen und Getränke sind farblich gekennzeichnet – dabei steht grün für kohlenhydratarme Speisen und Getränke mit geringem GI, gelb für Speisen mit mittleren GI und rot für kohlenhydratreiche Speisen mit hohem GI“. Sein neuestes Produkt ist vivagreen, ein Erfrischungsgetränk mit einem GI-Wert von unter 50.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 261646
 1391

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Studie: Bauchfett erhöht Prostatakrebs-Risiko bei Männern“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von medienbüro.sohn

Sascha Lobo und die halbautomatische Netzkommunikation
Sascha Lobo und die halbautomatische Netzkommunikation
Facebook-Browser könnte soziale Netzwerke umpflügen Berlin/München, 27. Februar 2009 - Millionen Deutsche sind mittlerweile in sozialen Netzwerken wie XING, Wer-kennt-wen, Facebook oder StudiVZ organisiert, haben ein Profil und präsentieren sich auf irgendeine Art im Web, ob mit Bildern, kurzen Texten, Blog-Beiträgen oder Links, die sie interessant finden. „Es lässt sich kaum leugnen: Wir sind zum Glück nicht mehr Papst, wir sind jetzt Netz. Die Menschen haben begonnen, wichtige Teile ihres gesellschaftlichen Treibens ins Internet zu verlag…
Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen
Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen
Schnelle Verfahren zur Stundung von Steuern und Anpassung von Vorauszahlungen Berlin, 26. Februar 2009 – Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) bvmw.de fordert die Finanzbehörden und Sozialversicherungen zu einem flexiblen und innovativen Umgang mit kleinen und mittleren Unternehmen auf, die unverschuldet in Not geraten sind und bei denen unerwartete Liquiditätsengpässe auftreten. Eine Möglichkeit bestünde in einfachen und schnellen Verfahren, um Steuern und Sozialabgaben vorübergehend zu stunden oder Vorauszahlungen anzupassen…

Das könnte Sie auch interessieren:

Starker Multivitamin-Konsum könnte das Risiko für einen tödlichen Verlauf von Prostatakrebs erhöhen
Starker Multivitamin-Konsum könnte das Risiko für einen tödlichen Verlauf von Prostatakrebs erhöhen
… das Risiko der Krebsentstehung haben könnte. Studienleiterin Karla Lawson und ihre Kollegen vom National Cancer Institute in Bethesda werteten die Daten von 295.344 Männern aus der National Institutes of Health-AARP Diet and Health Study aus, um einen Zusammenhang zwischen Multivitamin-Konsum und Prostatakrebsgefahr nachzuweisen. Innerhalb von fünf Jahren …
Bild: Speziell für den Mann – ProVitum für die Prostata-Vorsorge jetzt neu in KapselnBild: Speziell für den Mann – ProVitum für die Prostata-Vorsorge jetzt neu in Kapseln
Speziell für den Mann – ProVitum für die Prostata-Vorsorge jetzt neu in Kapseln
… ihnen gravierende gesundheitliche Probleme haben kann. Um diesen zu begegnen ist es für den Mann sinnvoll gezielt die fehlenden Mikronährstoffe zu ersetzen. Das kann das Prostatakrebs-Risiko praktisch halbieren, wie eine sehr große Studie zu diesem Thema gezeigt hat. Mehr als 5.000 Männer nahmen über 7,5 Jahre einen Cocktail aus den „Prostata-Mikronährstoffen“ …
Bild: Krebsforschung aktuell: Zuviel Calcium schadet Prostata - Gezielte Vorbeugung kann Gesundheit erhaltenBild: Krebsforschung aktuell: Zuviel Calcium schadet Prostata - Gezielte Vorbeugung kann Gesundheit erhalten
Krebsforschung aktuell: Zuviel Calcium schadet Prostata - Gezielte Vorbeugung kann Gesundheit erhalten
Es besteht schon seit Längerem der Verdacht, dass ein Zuviel an Calcium in der Nahrung oder in Nährungsergänzungsmitteln bei Männern das Prostatakrebs-Risiko erhöhen kann. Dieser Frage sind amerikanische Forscher vom Nationalen Krebsforschungsinstitut nachgegangen und haben ihre Ergebnisse jetzt in einer angesehenen Fachzeitschrift für Krebsforschung …
Bild: Speziell für den gesundheitsbewussten Mann – Mit ProVitum Kapseln die Prostata-Vorsorge stärkenBild: Speziell für den gesundheitsbewussten Mann – Mit ProVitum Kapseln die Prostata-Vorsorge stärken
Speziell für den gesundheitsbewussten Mann – Mit ProVitum Kapseln die Prostata-Vorsorge stärken
… ihnen gravierende gesundheitliche Probleme haben kann. Um diesen zu begegnen ist es für den Mann sinnvoll gezielt die fehlenden Mikronährstoffe zu ersetzen. Das kann das Prostatakrebs-Risiko praktisch halbieren, wie eine sehr große Studie zu diesem Thema gezeigt hat. Mehr als 5.000 Männer nahmen über 7,5 Jahre einen Cocktail aus den „Prostata-Mikronährstoffen“ …
Bild: Schützt ein ausgeglichener Vitamin D-Spiegel vor aggressivem Prostatakrebs?Bild: Schützt ein ausgeglichener Vitamin D-Spiegel vor aggressivem Prostatakrebs?
Schützt ein ausgeglichener Vitamin D-Spiegel vor aggressivem Prostatakrebs?
Der Prostatakrebs ist nach dem Lungenkrebs die zweithäufigste Todesursache amerikanischer Männer. Einer Schätzung nach stirbt einer von 38 Männern an dieser Krankheit. Zwar ist bekannt, dass Prostatakrebs durch eine Veränderung der Zell-DNA entsteht, über die genaue Ursache und den Entstehungsmechanismus weiß man trotz dieser traurigen Statistik noch …
Bild: Bei Männern mit Bauch - Auch das Risiko für Prostatakrebs ist erhöhtBild: Bei Männern mit Bauch - Auch das Risiko für Prostatakrebs ist erhöht
Bei Männern mit Bauch - Auch das Risiko für Prostatakrebs ist erhöht
Es ist allgemein bekannt, dass gewichtige Männer, insbesondere wenn sie viel Bauchfett mit sich herumtragen, ein höheres Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfall haben. Jetzt kommt noch eine weitere schlechte Nachricht hinzu. Nach den Ergebnissen einer Europäischen Megastudie, die die Zusammenhänge zwischen Krebs und Ernährung untersucht, …
Bild: Speziell für den Mann – Mit ProVitum Kapseln die Prostata-Vorsorge stärkenBild: Speziell für den Mann – Mit ProVitum Kapseln die Prostata-Vorsorge stärken
Speziell für den Mann – Mit ProVitum Kapseln die Prostata-Vorsorge stärken
Die Prostata ist ein sehr empfindliches Organ, das gepflegt werden will. Dazu gehört auch eine gesunde Lebensweise. Leider ist diese Erkenntnis noch nicht bei allen Männern angekommen. Wie ist es sonst erklärbar, dass viele Männer deutlich schlechter mit lebenswichtigen Mikronährstoffen versorgt sind als gleichaltrige Frauen? Das schlägt auch auf die …
Selen könnte vor Prostatakrebs schützen
Selen könnte vor Prostatakrebs schützen
Neuseeländische Wissenschaftler haben in einer Studie gezeigt, dass Nahrungsergänzungsmittel mit Selen das Risiko von Prostatakrebs bei Männern senken könnten. Das Forschungsprojekt an der University of Auckland hat eine mögliche Verbindung zwischen der Einnahme von Selen und biologischen Indikatoren (Biomarkern) aufgezeigt, die mit einer Anfälligkeit …
Bild: Speziell für den Mann – Mit ProVitum Kapseln die Prostata-Vorsorge stärkenBild: Speziell für den Mann – Mit ProVitum Kapseln die Prostata-Vorsorge stärken
Speziell für den Mann – Mit ProVitum Kapseln die Prostata-Vorsorge stärken
Die Prostata ist ein sehr empfindliches Organ, das gepflegt werden will. Dazu gehört auch eine gesunde Lebensweise. Leider ist diese Erkenntnis noch nicht bei allen Männern angekommen. Wie ist es sonst erklärbar, dass viele Männer deutlich schlechter mit lebenswichtigen Mikronährstoffen versorgt sind als gleichaltrige Frauen? Das schlägt auch auf die …
Bild: Speziell für den gesundheitsbewussten Mann – Mit Mikronährstoffen die Prostata-Vorsorge stärkenBild: Speziell für den gesundheitsbewussten Mann – Mit Mikronährstoffen die Prostata-Vorsorge stärken
Speziell für den gesundheitsbewussten Mann – Mit Mikronährstoffen die Prostata-Vorsorge stärken
… ihnen gravierende gesundheitliche Probleme haben kann. Um diesen zu begegnen ist es für den Mann sinnvoll gezielt die fehlenden Mikronährstoffe zu ersetzen. Das kann das Prostatakrebs-Risiko praktisch halbieren, wie eine sehr große Studie zu diesem Thema gezeigt hat. Mehr als 5.000 Männer nahmen über 7,5 Jahre einen Cocktail aus den „Prostata-Mikronährstoffen“ …
Sie lesen gerade: Studie: Bauchfett erhöht Prostatakrebs-Risiko bei Männern