(openPR) Interlingua Language Services fokussiert auf Verständlichkeit
Branchensprachen zeichnen sich durch konkrete Terminologien aus, die nach festgesetzten Begriffen eingesetzt werden. Sie unterscheiden sich wesentlich von der Alltagssprache, die eher Überbegriffe oder verfälschte Branchenbegriffe verwendet. Branchenbegriffe nützen der leichteren Verständigung von Mitgliedern einer Branche zu bestimmten Sachverhalten und sind praktische Orientierungshilfen. Mag. Sabine Kern, Geschäftsführerin von Interlingua Language Services: „Jede Branche hat ihre Branchensprache. Als Übersetzungsanbieter ist es wichtig, sich in die Thematik hineinversetzen zu können. Übersetzung bedeutet für mich nicht die reine Konzentration auf Wortwörtlichkeit, sondern 100-prozentige Verständlichkeit des Inhaltes.“
Branchen haben aber nicht nur ihre besondere Sprache, sondern auch ihre originäre Stilistik. Während z. B. der Tourismus auch unterhaltend sein sollte und deshalb viele Superlative und positive Adjektive benützt, steht in der Industrie die Information im Vordergrund; eher trocken, aber auch zusehends dynamisch durch viele Substantive und Imperative, die jedoch weniger die Sinne ansprechen.
Englisch: internationale Fachsprache oder modernes Stilmittel?
Im Durchschnitt werden 80 Prozent der Übersetzungen in Englisch durchgeführt. Zunehmend werden in jedem Fachgebiet englische Begriffe verwendet. Vielerorts dient Englisch jedoch auch als Stilmittel. Mag. Kern: „Es ist üblich, z. B. im Marketing englische Ausdrücke zu verwenden, um den Aussagen und Texten mehr Dynamik und Modernität zu verleihen. In den meisten Ländern scheint diese Tendenz weiter zu steigen, wohingegen es in Frankreich, Belgien oder Kanada bereits starke Gegenreaktionen gibt. In diesen Ländern wird an einer neuen Terminologie alternativer Begriffe gearbeitet.“
Schwierigkeiten der Übersetzung
Generell entwickeln sich die Anforderungen der Branchenkenntnisse immer weiter in Richtung Spezialgebiete. Diese Situation stellt Übersetzer vor neue Herausforderungen: Sie sollten möglichst auf allen Fachgebiete der verschiedenen Branchen entsprechendes Know-how aufweisen – was nur durch eingespieltes Teamwork hoch qualifizierter Mitarbeiter möglich ist.
Eine weitere Hürde sind englische Bezeichnungen, die sich in die Begriffswelt einer Branche eingebürgert haben – im „richtigen“ Englisch jedoch nicht existieren. „So wird z. B. der Slogan ‚The Bank For Corporates’ in Österreich verwendet, obwohl ‚Corporates’ im Englischen so nicht existiert. Richtig wäre ‚The Bank For Corporations’, da ‚corporate’ ein Adjektiv und kein Substantiv ist“, analysiert Sabine Kern.













![[search.ch] hilft zusammen mit JobUp bei der Jobsuche](https://www.openpr.de/assets/media/kategorie/kategorie-13.webp)